Pressestimmen
"Freie Geister wie Bohrer kann man in dieser intellektuellen Güteklasse in Deutschland an einer Hand abzählen." Ulf Poschardt, Welt am Sonntag, 25.09.11 "Karl Heinz Bohrer beweist in seinem neuen Buch, dass es in der deutschsprachigen Welt noch ein paar Intellektuelle gibt, die das Rückgrat haben, ihr Fähnchen nicht jeder Zeit nach dem Wind des vermeintlichen Zeitgeists zu hängen. ... Von dieser Prosa würde man gern viel mehr zu lesen bekommen." Martin Seel, Neue Zürcher Zeitung, 30.11.11
Kurzbeschreibung
Das Denken, dem es um wirkliche Erkenntnis geht, sucht die Auseinandersetzung. Der Verdacht gegen das konventionelle Argument hält den Geist beweglich. Karl Heinz Bohrer sucht am Beispiel von Leitmotiven in Philosophie, Literatur und Politik das Originelle an ihnen zu entdecken. Der rote Faden seiner Abhandlungen und Vorlesungen ist der Verdacht gegen führende Ideen, und aus dieser Perspektive betrachtet er auch gegenwärtige Debatten, seien es die Achtundsechziger oder das Ende der DDR. Seine Essays beweisen die Kraft des agonalen Denkens, als Zugang zur ehrlichen Erkenntnis der Dinge.