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Selbstbild: Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt
 
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Selbstbild: Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt [Taschenbuch]

Carol Dweck , Jürgen Neubauer
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation


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Carol Dweck
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dass die Welt dynamisch, turbulent und chaotisch ist, damit haben wir uns abgefunden. Aber wie sieht es mit uns selbst aus? Sind wir flexibel und wandlungsfähig genug? Denn in einer dynamischen Welt wird die Leidenschaft, Grenzen zu überwinden, zum entscheidenden Wesenszug.

Die amerikanische Psychologieprofessorin Carol Dweck erforscht, wie Denkweisen und Glaubenssätze unser Leben bestimmen. Dabei ist sie auf zwei komplett unterschiedliche Grundhaltungen gestoßen, die sie in ihrem neuen Buch vorstellt: Die einen Menschen sehen Talent und Intelligenz als etwas Vorhandenes, die anderen betrachten Fähigkeiten als etwas, das permanent entwickelt und optimiert werden muss. Anstrengung und Wissensdurst sind in der Welt des statischen Selbstbilds nur etwas für Nichtskönner. Wenn die Herausforderungen zu groß werden, verlieren Naturtalente das Interesse. Zu groß ist die Gefahr zu scheitern und als Idiot dazustehen. Die Haltung dahinter ist nicht selten: Schuld sind immer die anderen - bloß keine Verantwortung für die eigenen Fehler übernehmen! Das Musterbeispiel eines flexiblen Selbstbilds sieht hingegen ganz anders aus: Diese Menschen sehen Niederlagen als persönliche Herausforderungen, an denen sie wachsen können. Diese dynamische Denkweise fördert den Einsatz aller Kräfte und hilft dabei, die eigenen Potenziale zu entfalten. Das statische Selbstbild hingegen verhindert Leistung und füllt den Kopf mit Ängsten und Zweifeln. Allerdings, so die Autorin, sind Glaubenssätze keine in Stein gemeißelten Charakterzüge, sondern hinterfrag- und veränderbar. Für jeden von uns.

Carol Dwecks Buch hat das Zeug zum Augenöffner - da hallt eine Botschaft kraftvoll nach, die in fetten Lettern an die Wände jedes Büros und jedes Klassenraums geschrieben werden sollte: Potenzial ist wichtiger als Performance, Lernen wichtiger als Können, Werden wichtiger als Sein! -- Marie Meyer-Miethke -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

»Dieses Buch erklärt überzeugend, was alles hinter einem gesunden Selbstbild steckt und wie man es Erfolg versprechend für sich nutzen kann.« Cosmopolitan

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
68 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Carol Dweck ist Professorin für Psychologie an der Stanford University. Sie befasst sich, wie man dem Klappentext des vorliegenden Sachbuchs entnehmen kann, mit Motivations- und Entwicklungspsychologie.

Das Buch erhebt nicht den Anspruch ein wissenschaftliches Werk zu sein, das an der Uni als einschlägige, weiterführende Lektüre angeboten werden soll, sondern es wendet sich an eine breite Leserschaft. Deshalb gibt es keine Fußnoten, deshalb gibt es keine empirischen Erhebungen, die in epischer Breite ausgewertet werden. In dieser Gegebenheit einen kritikwürdigen Mangel zu sehen, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Wer sich weiterführend informieren will, kann sich wissenschaftliche Publikationen der Professorin zu Gemüte führen. Keiner wird ihn daran hindern.

Habe Dweck mit großem Interesse und dabei bewusst langsam gelesen, nachdem zwei konträre Rezensionen bei Amazon meine Neugierde auf den Text geweckt hatten.

Die Psychologin befasst sich in diesem Buch mit so genannten Selbstbildern und deren Auswirkung auf diejenigen , die sie besitzen, aber auch deren Umfeld.

Dweck unterscheidet zwischen einem statischen und einem dynamischen Selbstbild. Dabei zeigt sich , dass die Personen mit dynamischem Selbstbild eine größere Bereitschaft zeigen dazuzulernen und sich zu verändern. Sie halten selbst Intelligenzwerte für variable Größen und sind grundsätzlich offener, Grenzen zu überwinden und das eigene Potential auszuschöpfen.

Der Erfolgsbegriff wird anders definiert als bei Menschen mit statischem Selbstbild. Man möchte dazu lernen, sich verbessern und sich auf Neues einlassen. Es geht nicht darum perfekt zu sein, sondern darum Herausforderungen anzunehmen und Fortschritte zu erzielen.

Weil man keine Probleme hat, zu seinen Fehlern zu stehen, da man stets hofft sie beheben zu können, also besser zu werden, kann man auch gelassener mit Niederlagen umgehen. Das Selbstwertgefühl wird dadurch nicht beeinträchtigt , während Menschen mit statischem Persönlichkeitsbild immer nach Personen Aussschau halten, die vermeintlich schwächer sind als sie selbst, um sich nicht unterlegen fühlen zu müssen. Treten Fehler bzw. Niederlagen bei diesen Menschen auf, suchen sie sogleich nach Entschuldigungen oder einem Schuldigen um ihr Selbstwertgefühl wieder herzustellen.Die Vorstellung alles zu geben und trotzdem zu scheitern löst bei solchen Menschen Angst und Lähmung aus, wie die Autorin anhand vieler Beispiele nachweist.

Dweck zieht bekannte Persönlichkeiten heran, um durch deren Viten ihre Erkenntnisse zu verdeutlichen. Eine solche Vorgehensweise halte ich in einem Sachbuch für legitim, zudem lockert es den Text ein wenig auf.

Es soll an dieser Stelle abermals darauf hingewiesen werden, dass die Professorin keine wissenschaftliche Abhandlung vorgelegt hat.

Bereits in der Kindheit werden die Weichen dafür gestellt, welches Selbstbild sich beim Einzelnen manifestiert, aber auch darauf, dass diese Selbstbilder veränderbar sind. Die Autorin betont immer wieder und begründet auch, weshalb die statische Denkweise Leistung verhindert und schlechte Lernstrategien fördert. Sie ist skeptisch gegenüber zu viel Lob bei Kindern und glaubt, dass dies statisches Denken fördere, weil man dadurch den Hunger nach Herausforderung unterminiere.

Der statisch denkende Mensch werde leichter zum Opfer von positiven und negativen Vorurteilen, was sich speziell bei Mädchen nachweisen lässt. Diese seien um so verunsicherter hinsichtlich ihrer Mathematikkenntnisse, je statischer ihr Selbstbild sei.

Dem Begriff des Naturtalentes gegenüber hat Dweck Vorbehalte. Naturtalente lernen offenbar nie hart zu arbeiten oder mit Rückschlägen umzugehen, so Dwecks Beobachtung.

Die Psychologin beleuchet ausgiebig so genannte Siegermentalitäten . Diese haben, wie sie herausgefunden hat, stets einen Antrieb, der zum Üben motiviert und ermöglicht tief in sich eine Kraft zu finden, wenn sie erforderlich ist.

Die Autorin konstatiert, dass Menschen mit dynamischem Selbstbild sich dann für erfolgreich halten, wenn sie ihr Bestes geben , wenn sie lernen und ihre Leistungen steigern. Rückschläge empfinden diese Menschen als motivierend, weil sie eine Art Weckruf für sie sind.

Stattdessen empfinden Menschen mit statischem Selbstbild Niederlagen immer als Stigma. Dies macht Dweck an Verhaltensweisen einiger bekannter Sportlern begreifbar.

Personen mit statischem Selbstbild nehmen ihr Leben nicht selbst in die Hand. Sie bauen immer nur auf ihre Talente, doch wenn diese versagen, stehen ihnen keine anderen Möglichkeiten offen. Ursache dafür sei, dass diese Menschen sich nicht als Prozess, sondern als Produkt empfinden. Personen mit statischem Selbstbild übernehmen keine Verantwortung. Sie geben anderen die Schuld für ihre Niederlagen.

Dweck hält fest, dass man in Unternehmen bei Misserfolgen stets genau analysieren muss, ob Inkompetenz oder Korruption diese ausgelöst haben.

Die Autorin zeigt, dass Personen , die ihren Misserfolgen ins Auge sehen können, am Ende doch wieder Erfolg haben.

Wenn Firmenführer sich wie Könige gebärden, umgeben sie sich gerne mit Schmeichlern. Ihr Ziel ist es sich unbesiegbar zu fühlen, aber diese Wünsche scheitern oft an der Wirklichkeit. Statisch denkende Führungskräfte sonnen sich in ihrer Macht und verhalten sich in der Regel kontraproduktiv gegenüber ihren Mitarbeitern. Im Gegensatz zu dynamisch ausgerichteten Führungskräften scharen sie Mitarbeiter um sich, die ihnen geistig unterlegen sind, weil sie fähige Menschen in ihrem Dunstkreis nur schwer ertragen können.

Immer wieder erwähnt die Autorin Jack Welch , der für sie der Inbegriff eines erfolgreichen, dynamischen Zeitgenossen ist . Dieser Mann stellte seine Fähigkeiten in den Dienst von General Electric und machte den Konzern zu dem , was er heute ist. Jack Welch steht für Erfolg auf der ganzen Linie.

Die Psychologin hinterfragt weiterhin die so genannte " Wir-Denke" und beleuchtet ab welchem Zeitpunkt sie zu statischen Selbstbildern führt.

Sie zeigt außerdem , wie sich diese unterschiedlichen Denkweisen auf Partnerschaft und Liebe auswirken. Dabei analysiert sie, dass es notwendig sei Schüchternheit zu überwinden, weil diese daran hindere soziale Kompetenz aufzubauen.

Dweck zeigt, wie statisch denkende Menschen mit emotionaler Ablehnung umgehen und weshalb Mobber stets Personen mit statischem Selbstbild sind. Zudem verdeutlicht die Psychologin , weshalb es in zwischenmenschlichen Beziehungen immer um Spaß und Lernen und nie um urteilen geht.

Dweck kommt zu dem Ergebnis, dass die einzelnen Selbstbilder erlernbar sind und widmet diesem Gedanken ein ganzes Kapitel in ihrem Buch. Sie zeigt das Verhalten von Kindern und Eltern, von Lehrern und Schülern und lässt das Buch mit einem Workshop enden, wo sie ihre umfangreichen Erkenntnisse abermals durch viele Beispiel illustriert.

Die Professorin versucht dem geneigten Leser zu einem besseren Selbstvertrauen zu verhelfen, indem sie klar macht, dass derjenige der bereit ist wirklich dazuzulernen, im Leben letztlich niemals entgültig scheitern kann.

Ein tolles Buch! Beeindruckend!
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein belebender Weckruf 1. Juni 2007
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Dass unsere Gedanken und Einstellungen der Schlüssel zu unserem Verhalten sind, ist nicht neu. Die Psychologieprofessorin Carol Dweck arbeitet in ihrem Buch zwei mentale Grundeinstellungen heraus, die sie das statische und das dynamische Selbstbild nennt. Sie belegt überzeugend, dass diese beiden Grundeinstellungen einen enormen Einfluss auf unser Leben, auf Erfolg oder Versagen, ausüben. Zur Veranschaulichung greift die Autorin auf eindeutige Beispiele zurück  auch wenn die beiden Grundeinstellungen in der Realität natürlich nicht immer in reiner Form vorkommen. Systematische Erläuterungen liegen verstreut zwischen den zahlreichen, ja fast zu zahlreichen Geschichten und Anekdoten, die das statische und das dynamische Bild von sich und der Welt in Partnerschaft, Erziehung, Ausbildung, Sport oder Beruf veranschaulichen. Wir legen das Buch allen ans Herz, die sich ihrer Potenziale und Wahlmöglichkeiten bewusst werden wollen: um gezielt an sich selbst zu arbeiten und über sich hinauszuwachsen.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dynamisch an sich arbeiten 8. November 2010
Format:Taschenbuch
Auf das Selbstbild kommt es an. Das ist die These von Carol Dweck, Psychologie-Professorin an der Universität Stanford. Sie unterscheidet ein statisches und ein dynamisches Selbstbild. Ersteres unterstellt unveränderliche menschliche Eigenschaften (Ich bin intelligent bzw. dumm), letzteres geht von der Veränderbarkeit und Entwicklungsfähigkeit menschlicher Eigenschaften aus (Die Intelligenz ist wie ein Muskel, der mit gezielter Aufbauarbeit und ständigem Training gestärkt und weiterentwickelt werden kann).

Die Grundlagen für das Selbstbild werden früh in der Kindheit gelegt. Oft wird ein statisches Selbstbild angelegt, das Schule und Lehrer noch verfestigen. Menschen mit statischem Selbstbild sind meist die Verlierer. Kurzfristig mögen sie sich arrogant und selbstgefällig in ihrem bestätigtem Selbstbild sonnen (Ich bin genial, der Intelligenteste usw.). Auf Dauer jedoch zeigen sich nachteilige Folgen, wie Ängste, Depressionen und gehemmte Entwicklungen.

Das Aufbrechen des statischen Selbstbildes und die Hinwendung zu einem dynamischen Selbstbild ist möglich. Auch Carol Dweck hat die Wendung für sich vollzogen. In ihrem Buch will sie aufzeigen, mit welchen Schritten dies möglich ist und welche positiven Folgen daraus erwachsen, für einen selber, aber auch für die Familie und das Arbeitsleben.

Dweck präsentiert eine interessante These, die ihre Experimente aus dem Bereich der Schule gut belegen. Schwächen hat das Buch jedoch bei der Übertragung auf andere gesellschaftliche Bereiche, insbesondere auf den Sport und die Wirtschaft. Hier wird viel behauptet, aus Einzelbeispielen abgeleitet, ohne wirklich empirische Nachweise zu führen. Zudem wird es streckenweise langatmig. Insbesondere das Kapitel zum Bereich Sport zeichnet sich durch eine auf Dauer recht ermüdende Aufzählung von Sportlern aus, die durch Ausdauer und hartes Training Erfolge errungen haben.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Langweilig und wenig hilfreich
Die Autorin schreibt als haette sie Valium genommen. Langweiliger kann es dann leider nicht werden. Hilfreich sind die Tipps leider auch nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von zzzzz veröffentlicht
Inressante Ansätze
Mir gefällt das Buch es hilft in vielen Lebenssituationen, egal ob man versucht seine eigene Person reflektierend zu verbessern oder auch versucht Kinder richtig zu erziehen... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von seso88 veröffentlicht
erschütternde aha-erlebnisse...
ich habe das buch gekauft um herauszufinden ob mein sohn in eine der 2 kategorien einzuordnen ist. und bingo! Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Calvin&Hobbes_fan veröffentlicht
Dieses Buch empfehle ich weiter ....
Als Trainerin / Coach motiviere ich meine Kunden immer wieder ihr Selbstbild zu überprüfen und flexibel / offen und lernbereit zu sein. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Katherine veröffentlicht
Wir sehen nur, was wir (er)kennen
Das Buch 'Selbstbild' von Carol Dweck fiel mir im Sommer 2006 auf der Suche nach den Hemmnissen in der Weiterbildung von Mitarbeitern im Vertrieb, wie auch im Management in die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. September 2009 von Albrecht
Fruchtbarer Ansatz
Nachdem ich die sehr unterschiedlichen Rezensionen hier gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf das Buch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Mai 2009 von Stefan Merath
Wirklich weltweit führend?
Carol Dweck wird vom Campus Verlag als eine der weltweit führenden Forscherinnen auf dem Gebiet der Motivations- und Entwicklungspsychologie vorgestellt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. April 2007 von Fuchs Werner Dr
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