11 Seiten mögliche Arbeitsfelder eines Beraters (die man ohnehin an Hand seiner eigenen Kompetenz einschätzen können sollte). Ob allerdings für die Felder "Wareneingang", "Schreibdienste", "Büroplanung" Beratungsaufträge vergeben werden, lasse ich mal dahin gestellt sein.
Der Rest besteht aus Allgemeinplätzen, wie
"Am Anfang einer selbständigen Tätigkeit müssen Sie darauf achten , dass zunächst so wenig Kosten wie möglich edntstehen, um eine Grundlage für einen Erfolg versprechenden Start zu haben." - "Eigenkapital ist gerade in der Anfangsphase sehr wichtig."
Daneben sind auch Desinformationen, die Geld kosten, enthalten, z.B. bei der Empfehlung, Haftungsausschlüsse bei Übernahmen im Handelsregister einzutragen (ein Unternehmensberater ist idR. Freiberufler und mit einer HR-Eintragung entsteht ein Gewerbebetrieb mit Gewerbesteuer- und IHK-Beitragspflicht), oder bei den Ratschlägen für Honorarsätze.
Weitere 24 Seiten enthalten Checklisten, die der Verlag sehr wahrscheinlich auch für alle seine "Gründungsberater" verwendet, weil sie teilweise mit Unternehmensberatungen herzlich wenig zu tun haben und zudem im Internet kostenlos erhältlich sind, wenn man ein bisschen sucht.
Fazit: Schade um das relativ viele Geld, zumal die Seitenzahl in der Werbung (73) die in der Realität (65 mit Titelblatt und einer Leerseite) auch noch übertrifft.