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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Privatdetektiv Gerhard Selb zum zweiten Mal aktiv,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Selbs Betrug (Taschenbuch)
"Selbs Betrug" (detebe 22706 - deutsche Erstausgabe 1992) ist nach "Selbs Justiz" (detebe 21543 - deutsche Erstausgabe 1987) das zweite Buch Bernhard Schlinks mit dem Mannheimer Privatdetektiv Gerhard Selb. Es wurde mit dem Deutschen Krimi-Preis 1993 ausgezeichnet. Selb - mittlerweile 69 Jahre alt - war als junger Mann Staatsanwalt im Dritten Reich, was des öfteren zu Reflexionen zwischen Vergangenheit und Gegenwart führt. Ein Ministerialdirigent Salger aus Bonn ersucht ihn, seine verschwundene Tochter Leonore, Leo genannt, zu finden. Doch der Auftraggeber ist nicht der Ministerialdirigent Salger, denn dieser lebt nicht mehr. Es ist vielmehr der Ex- oder Noch-immer-Terrorist Helmut Lemke. Doch bvor Selb dies weiß, hat er die "Tochter Leonore" gefunden, die mit verändertem Aussehen und anderem Namen als Kindermädchen arbeitet. Doch als nach Helmut Lemke und auch nach Leo wegen terroristischer Umtriebe gefahndet wird, verhilft er ihr zur Flucht. Doch sie gerät erneut in die Fänge von Helmut Lemke und es kommt zum tragischen Fortgang und dem ebensolchen Ende der Geschichte. Den originellen Plot erzählt Schlink packend, pointenreich und zum Teil sarkastisch. Es wäre schön, wenn Selb - trotz seines Alters - noch einmal oder gar ein paarmal ermitteln würde.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Es fing so gut an,
Von
Rezension bezieht sich auf: Selbs Betrug (Taschenbuch)
Ich habe geschwankt zwischen 3 und 4 Sternen.Aber Krimipreis hin oder her. Ich habe mich für 3 Sterne entschieden. Der Klappentext versprach mehr als das Buch halten konnte. Das Buch fing sehr gut an. Durch die Ermittlungen von Gerhard Selb und seine Suche nach Leonore Salger wurde die Spannung immer weiter aufgebaut. Schritt für Schritt wurde ich von der Geschichte mitgenommen. Doch dann wurde die Geschichte immer flacher. Die Spannung war raus. Die Kapitel folgten ohne neue Erkenntnisse und manchmal ohne Zusammenhang. Besonders die Szene in der sich alles aufklärt ist unspannend und ohne viel Geschick geschrieben. Das Ende auch nicht mehr sehr überraschend und eine sehr konstruierte Geschichte. Besonders schade finde ich, daß man über Gerhard Selb wenig erfährt. Was treibt ihn an? Was denkt er? Und auch seine Vergangenheit wird nur angedeutet. Schade. Ich hatte mehr erwartet. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Schade, auch Schlink-Fans nicht zu empfehlen,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Selbs Betrug (Taschenbuch)
Dieses Buch ist ein typisches Sequel. Alle aus _Selbs Justiz_ bekannten Zutaten findet man hier wieder und werden entweder einfach wiederholt oder bis zur Lächerlichkeit gesteigert. Schlinks Schreibstil ist wie immer packend, doch es gibt nichts neues und die "Political Correctness" ist einfach zu penetrant. Dies ist ein durchschnittlicher deutscher Krimi und nicht soooo schlecht, aber von dem Schöpfer solcher Werke wie "Selbs Justiz (5 Sterne)" oder "Der Vorleser (4,5 Sterne)" hätte ich mehr erwartet.
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