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Sekunde Null Das Urknall-Experiment: Wird das Schwarze Loch von Genf die Erde verschlingen? Ein Real-Thriller über die Höllenmaschine am CERN [Taschenbuch]

Vito von Eichborn , Rolf Froböse
2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. März 2010
Anfang März 2010 wurde der Teilchenbeschleuniger LHC am CERN nach wochenlangen Wartungsarbeiten wieder in Betrieb genommen. Die Gefahr, dass hierbei ein nicht mehr beherrschbares Schwarzes Loch entsteht, ist größer denn je. Unabhängige Wissenschaftler fordern, dass von einer unabhängigen Expertenkommission eine belastbare Sicherheitsstudie erstellt wird. Doch das CERN weigert sich hartnäckig. Warum? Hat es mit der Manipulation eines intern erstellten Sicherheitsreports zu tun? Im Februar 2010 war das Forschungszentrum deswegen in die Schlagzeilen geraten. Einer der Verfasser der Studie hatte ausgepackt und eingeräumt, dass das Ergebnis dieses Reports von vornherein festgestanden habe.

Vor dem Hintergrund dieses in der internationalen Forschung bisher einmaligen Skandals und den möglichen Konsequenzen eines aus dem Ruder gelaufenen Experiments hat der langjährige Max-Planck-Wissenschaftler und Publizist Dr. Rolf Froböse das Buch "Sekunde Null. Das Urknall-Experiment" verfasst. Darin warnt er eindringlich vor einem gefährlichen Spiel mit dem Feuer. Die in dem Real-Thriller beschriebenen Personen sind fiktiv. Doch die Story basiert - leider!!! - auf einem wahren Hintergrund. Zum Inhalt: Am 22. Dezember 2015 wird der Physiker Kai Schillig erdrosselt in seiner Berliner Wohnung aufgefunden. Den polizeilichen Ermittlungen zufolge könnte es sich bei den Mördern um Auftragskiller gehandelt haben, doch über die Hintermänner der Tat und deren Motive herrscht zunächst Rätselraten. Allerdings weiß man, dass sich Kai in seiner Freizeit als engagierter Blogger betätigt und immer wieder auf Gefahren und Missstände in der Forschung aufmerksam gemacht hat.

Eine geheimnisvolle Spur führt ins europäische Forschungszentrum CERN in Genf zu dem karrieresüchtigen Projektleiter Eric Stein und seinem skrupellosen Helfer Boris Bogdanow. Da andere Wissenschaftler mit Hilfe des gigantischen Teilchenbeschleunigers LHC seit Jahren vergeblich versuchten, das Geheimnis des Urknalls zu ergründen, will Stein endlich Ergebnisse sehen und manipuliert unter Missachtung aller Sicherheitsbestimmungen die Versuchsbedingungen.

Doch anstelle des erhofften nobelpreisverdächtigen "Gottesteilchens", dessen Nachweis ein fundamentales Rätsel des Universums lösen würde, sehen sich die Beteiligten mit einem die Existenz der Erde bedrohenden Schwarzen Loch konfrontiert, das unaufhörlich wächst. Nun wird auch die NASA eingeschaltet. Ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit beginnt ...


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (1. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839156130
  • ISBN-13: 978-3839156131
  • Größe und/oder Gewicht: 20,3 x 0,8 x 12,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 576.210 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Schwer wie Blei lag der Winternebel über dem Genfer See und hüllte die Stadt in ein feuchtkaltes Tuch. Nur wenige Gehminuten von der parallel zum Quai Gustave Ador verlaufenden Seepromenade entfernt wohnte Sven Herzog..." Das ist der Mann, der im Thriller von Rolf Froböse die meiste Zeit den Durchblick hat und die Fäden leidlich in der Hand behält. Jedenfalls ist sein Schicksal für den Zeitrahmen der Handlung auch das Schicksal der Welt. Denn Sven Herzog ist dabei, als das Ungeheuerliche entdeckt wird: "Sven spürte, wie sein Adrenalinspiegel in die Höhe schoss. Lediglich der Kaffee in seiner Tasse hatte sich wieder beruhigt. Er nahm einen kräftigen Schluck." Wenige Augenblicke vorher hatte einer der Beteiligten im kleinen Kreis der verantwortlichen Wissenschaftler am Conseil Européen de la Recherche Nucléaire, kurz CERN, mit der Faust auf den Tisch geschlagen. Er erklärte den Versammelten, dass der Projektleiter und sein ruchloser Helfer "ein Schwarzes Loch erzeugt" haben. Der wissenschaftliche Hintergrund ist real In Fachkreisen wurde die Diskussion darüber, ob dies in der Genfer Anlage des CERN geschehen könnte, schon geführt. Wirklich in Abrede gestellt wurde es nicht. Schließlich sollen in der "Urknallmaschine" LHC, dem Teilchenbeschleuniger, auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigte Partikel aufeinanderprallen und so eine Situation wie kurz nach dem Urknall erzeugen. Gesucht wird in den Experimenten das "Gottesteilchen", das dafür verantwortlich sein soll, dass Materie eine Masse besitzt. Wer es findet, dem dürfte der Nobelpreis sicher sein. Doch dann passiert das Unfassbare: die verantwortlichen Forscher haben ein Schwarzes Loch erzeugt. "Ein bisher noch nie da gewesener Wettlauf gegen die Zeit beginnt...", schreibt Rolf Froböse in seinem Thriller. Und diesen Wettlauf schildert er.

Froböse ist selbst Wissenschaftler und der Hintergrund seines Plots ist real. Er ist so ungeheuerlich, dass man beim Lesen nicht nur von der Spannung schier aufgefressen wird, sondern auch ins Grübeln kommt. Der britische Wissenschaftler Stephen Hawking hatte die Möglichkeit des Entstehens eines Schwarzen Lochs bei den Experimenten in dem 27 Kilometer langen Tunnel unter der Stadt Genf nicht ausgeschlossen. Allerdings würden diese lediglich mikroskopisch kleinen Schwarzen Löcher unter Abgabe von Strahlung innerhalb von Sekundenbruchteilen zerfallen.

Und nun war im CERN ein Schwarzes Loch manifest geworden, allen Theorien zum Trotz. In der Romanhandlung nimmt die Entwicklung folgenden Verlauf: "Es gab" so überlegte Sven, "zwei mögliche Erklärungen dafür: Erstens konnte Hawking zwar im Prinzip recht haben, sich jedoch hinsichtlich des Zeitrahmens beträchtlich irren." - Das entstandene Schwarze Loch würde nicht sofort, sondern erst Wochen oder Monate später zerfallen. Aber immerhin zerfallen.

"Die zweite Möglichkeit war so entsetzlich, dass Sven sie sich kaum ausmalen mochte: Danach war ebenfalls ein Schwarzes Loch entstanden, das aber entgegen der Hawkingschen Theorie nicht zerstrahlte, sondern immer mehr Masse in sich aufsaugte." Sven beschloss, sich die Messprotokolle genau anzusehen. Denn soviel stand fest: "Wenn die zweite Möglichkeit zutraf, war die allmähliche Massenzunahme des Schwarzen Lochs nicht mehr aufzuhalten. Nach und nach würde es alle umgebende Materie in sich einsaugen, bis von der Welt nichts mehr übrig war." - Bis auf eine schwarze Murmel, einen Zentimeter im Durchmesser.

In den kurzen, fast atemlos geschriebenen Kapiteln tauchen US-Wissenschaftler auf, Taxifahrer und Frauen - begehrenswerte und an der Handlung entscheidend beteiligte. Sven ist am Ende mit Anastasia in Novosibirsk. Man schreibt den Oktober des Jahres 2016, denn der Thriller spielt in unserer nahen Zukunft. Beide gehen Arm in Arm in einer kalten, sternklaren Nacht am Ufer des Ob spazieren. Sie blicken hinauf zur Milchstraße. Ihr galaktisches Zentrum soll das in Genf erzeugte Schwarze Loch eines Tages absorbieren. "In rund 100 Millionen Jahren", erklärt Sven lächelnd seiner nächtlichen Begleiterin.

Mehr sei nicht verraten. Außer vielleicht noch, dass eine Frau im roten Mantel, die von Anfang an betroffen ist von der skrupellosen, über Leichen gehenden Wissenschaftsmafia in Genf, noch eine Rechnung begleicht. --Hans Wagner, Eurasisches Magazin, Ausgabe 8/9, 2009

Ein mysteriöser Mord an einem Physiker in Berlin muss aufgedeckt werden, doch die Ermittler tappen zunächst im Dunkeln. Einzig die Auffälligkeit des Ermordeten sich kritisch zu Großprojekten in der Physik per Blogs zu äußern scheint eine Spur zu liefern. Diese führt dann auch ins schweizerische CERN, wo der LHC steht, der weltweit größte Teilchenbeschleuniger, mit dem Wissenschaftler aus aller Welt hoffen das Higgs-Bosonen zu finden... Ein aufregender Krimi beginnt. Unter ihnen sind jedoch auch zwei skrupellose Wissenschaftler, die alles dafür tun würden, damit ihr Experiment glückt. Vielleicht würden sie dafür sogar einen Mord begehen...? Sekunde Null ist ein spannender Krimi, der gut recherchiert ist, was bei dem Beruf des Autors auch nicht weiter verwundern dürfte, ist dieser doch selbst Wissenschaftler und der Plot bezieht sich auf einen wahren Hintergrund. Das Technik auch verwüsten kann ist leider Teil des Fortschritts und hier versteckt sich wohl auch ein bisschen die Kritik, welche vom "Sekunde Null" ausgeht. Es kommt eben immer darauf an, wer sie in Händen hält und wie man sie gebraucht. In Sekunde Null sind zufällig einige Parallelen zu Dan Browns Illuminati zu finden, doch was die Spannung anbelangt muss sich Sekunde Null keine Sekunde lang hinter Illuminati und dem Brownschen Feingeist für gut recherchierte Geschichten verstecken. --taschenbuecher.de vom 30. 9. 2009 -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Dr. Rolf Froböse arbeitete nach dem Studium der Chemie in Göttingen als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Max-Planck-Gesellschaft und war Ressortleiter beim Technologiemagazin highTech und Chefredakteur der Zeitschriften Chemische Industrie und Europa Chemie. Seit 1995 berichtet er als freiberuflicher Wissenschafts- und Wirtschaftsjournalist über Themen aus Forschung und Technik.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fehlkauf 5. April 2010
Von Erik
Format:Taschenbuch
Ein vielversprechendes Thema und deswegen zu schnell geklickt. Leider konnte der Autor meine Erwartungen nicht erfüllen. Ein Thriller ist dieses Buch mit Sicherheit nicht und interessante Informationen über die Thematik am CERN erhält man ebensowenig. Sehr flache Handlung. Mit 16,90 Euro für 144 Seiten auch maßlos überteuert.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von N. Louis
Format:Taschenbuch
Das Buch hätte man am besten gleich mit dem schwarzen Loch im LHC hinter den Mond geschossen. Um es kurz zu machen:
-lahme und unglaubwürdige Handlung
-dumme Klischees (böse russische Killer, verantwortungsloser Forscher, der seine Ergebnisse fälscht, ...)
-ständiges, eher störendes Hin-und-her-gehüpfe zwischen Orten (ist aber noch zu verschmerzen, weil sonst der nächste Punkt noch schlimmer wäre)
-Nebenhandlungen zu wichtig genommen (aber wenigsten sorgen diese Handlungsstränge für ein wenig Spannung)
-das Ende ist dann doch sehr übertrieben und unglaubwürdig (einen kompletten Ringabschnitt ins All schiessen und dabei auch die Magnete am Laufen halten??)
-nichtmals geeignet um über lustige Weltuntergangsszenarien zu lachen, was für mich der eigentliche Kaufgrund war (ich amüsiere mich doch immer wieder gerne, wenn
ich von solchen Ideen lese)
-zu teuer für viel zu wenig Inhalt und Seiten (man sollte einfach nicht direkt auf "1-Click" drücken ohne sich vorher mal über Preis und Seitenzahl zu
informieren)

Naja, selber Schuld, wenn man vorher nicht guckt.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Richtige für das richtige Gemüt 11. Juli 2010
Von Alberich
Format:Taschenbuch
Wer anstelle eines Hirns ein schwarzes Loch hat, fühlt sich von diesem Buch unwiderstehlich angezogen!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Erschreckend real!
Das Buch ist wirklich lesenswert, weil es ein reales Experiment und die damit verbundenen Gefahren in Form eines Romans verarbeitet. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Dr. Hans Bowald veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen selber Schuld
Sekunde Null. Das Urknall-Experiment: Thriller
Leider habe ich mir vor der Bestellung weder die Rezenzionen noch die Seitenzahl angesehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Februar 2011 von Volker
1.0 von 5 Sternen Langweilig
Von einem Buch, das als "Thriller" daherkommt, hätte ich etwas anderes erwartet: Spannung, fesselnde Lektüre. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. November 2010 von Kerstin Jordan
5.0 von 5 Sternen Ein faszinierendes Thema
Urknall ist ein faszinierendes Thema. Wenn es dazu noch in einem Thriller verarbeitet ist, verspricht es Spannung und Emotionen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juli 2010 von Paxara
1.0 von 5 Sternen Vermarktung verwerflich, Inhalt fraglich
Aus meiner Sicht ist das Buch eine überteuerte Panikmache. Insbesondere bildungsferne Mitmenschen laufen in Gefahr gegen eines der wichtigsten Projekte unserer Zeit, den LHC... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juni 2010 von P. Tesch
1.0 von 5 Sternen Recherchemängel
Beim Lesen wird schnell klar, dass der Autor mit der Materie und den Arbeitsweisen in einem Beschleunigerzentrum nur wenig vertraut ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. April 2010 von Gerhard Samulat
5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert!
Ein Physiker wird ermordet aufgefunden. Es macht vorerst den Anschein, als handele es sich nur um einen normalen" Mord, aber die Zusammenhänge werden immer komplexer. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Februar 2010 von Erotikliebhaberin Black Bird
5.0 von 5 Sternen Ein Knaller
Zum Inhalt: Als ein schwarzes Loch an der Teilchenschleuder in CERN alles zu verschlingen drohte, sträubten sich mir die Haare. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. November 2009 von Albert Magnus
1.0 von 5 Sternen Sehr interessantes Thema, aber zu geradlinieg
Rolf Frohböse scheint sich gut auszukennen, in diesem Thema, aber für einen Thriller ist dieses Buch einfach zu dünn. In beiderlei Hinsicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2009 von U. Köster
2.0 von 5 Sternen Sekunde Null
Mit 155 Seiten ist der Roman von Rolf Froböse zu kurz um die Qualitäten eines Thrillers zu entwickeln. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. September 2009 von U. Möller
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