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Sekunde Null. Das Urknall-Experiment: Thriller
 
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Sekunde Null. Das Urknall-Experiment: Thriller [Broschiert]

Rolf Froböse
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 156 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1. (12. Juni 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3837053148
  • ISBN-13: 978-3837053142
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 480.727 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Schwer wie Blei lag der Winternebel über dem Genfer See und hüllte die Stadt in ein feuchtkaltes Tuch. Nur wenige Gehminuten von der parallel zum Quai Gustave Ador verlaufenden Seepromenade entfernt wohnte Sven Herzog..." Das ist der Mann, der im Thriller von Rolf Froböse die meiste Zeit den Durchblick hat und die Fäden leidlich in der Hand behält. Jedenfalls ist sein Schicksal für den Zeitrahmen der Handlung auch das Schicksal der Welt. Denn Sven Herzog ist dabei, als das Ungeheuerliche entdeckt wird: "Sven spürte, wie sein Adrenalinspiegel in die Höhe schoss. Lediglich der Kaffee in seiner Tasse hatte sich wieder beruhigt. Er nahm einen kräftigen Schluck." Wenige Augenblicke vorher hatte einer der Beteiligten im kleinen Kreis der verantwortlichen Wissenschaftler am Conseil Européen de la Recherche Nucléaire, kurz CERN, mit der Faust auf den Tisch geschlagen. Er erklärte den Versammelten, dass der Projektleiter und sein ruchloser Helfer "ein Schwarzes Loch erzeugt" haben. Der wissenschaftliche Hintergrund ist real In Fachkreisen wurde die Diskussion darüber, ob dies in der Genfer Anlage des CERN geschehen könnte, schon geführt. Wirklich in Abrede gestellt wurde es nicht. Schließlich sollen in der "Urknallmaschine" LHC, dem Teilchenbeschleuniger, auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigte Partikel aufeinanderprallen und so eine Situation wie kurz nach dem Urknall erzeugen. Gesucht wird in den Experimenten das "Gottesteilchen", das dafür verantwortlich sein soll, dass Materie eine Masse besitzt. Wer es findet, dem dürfte der Nobelpreis sicher sein. Doch dann passiert das Unfassbare: die verantwortlichen Forscher haben ein Schwarzes Loch erzeugt. "Ein bisher noch nie da gewesener Wettlauf gegen die Zeit beginnt...", schreibt Rolf Froböse in seinem Thriller. Und diesen Wettlauf schildert er.

Froböse ist selbst Wissenschaftler und der Hintergrund seines Plots ist real. Er ist so ungeheuerlich, dass man beim Lesen nicht nur von der Spannung schier aufgefressen wird, sondern auch ins Grübeln kommt. Der britische Wissenschaftler Stephen Hawking hatte die Möglichkeit des Entstehens eines Schwarzen Lochs bei den Experimenten in dem 27 Kilometer langen Tunnel unter der Stadt Genf nicht ausgeschlossen. Allerdings würden diese lediglich mikroskopisch kleinen Schwarzen Löcher unter Abgabe von Strahlung innerhalb von Sekundenbruchteilen zerfallen.

Und nun war im CERN ein Schwarzes Loch manifest geworden, allen Theorien zum Trotz. In der Romanhandlung nimmt die Entwicklung folgenden Verlauf: "Es gab" so überlegte Sven, "zwei mögliche Erklärungen dafür: Erstens konnte Hawking zwar im Prinzip recht haben, sich jedoch hinsichtlich des Zeitrahmens beträchtlich irren." - Das entstandene Schwarze Loch würde nicht sofort, sondern erst Wochen oder Monate später zerfallen. Aber immerhin zerfallen.

"Die zweite Möglichkeit war so entsetzlich, dass Sven sie sich kaum ausmalen mochte: Danach war ebenfalls ein Schwarzes Loch entstanden, das aber entgegen der Hawkingschen Theorie nicht zerstrahlte, sondern immer mehr Masse in sich aufsaugte." Sven beschloss, sich die Messprotokolle genau anzusehen. Denn soviel stand fest: "Wenn die zweite Möglichkeit zutraf, war die allmähliche Massenzunahme des Schwarzen Lochs nicht mehr aufzuhalten. Nach und nach würde es alle umgebende Materie in sich einsaugen, bis von der Welt nichts mehr übrig war." - Bis auf eine schwarze Murmel, einen Zentimeter im Durchmesser.

In den kurzen, fast atemlos geschriebenen Kapiteln tauchen US-Wissenschaftler auf, Taxifahrer und Frauen - begehrenswerte und an der Handlung entscheidend beteiligte. Sven ist am Ende mit Anastasia in Novosibirsk. Man schreibt den Oktober des Jahres 2016, denn der Thriller spielt in unserer nahen Zukunft. Beide gehen Arm in Arm in einer kalten, sternklaren Nacht am Ufer des Ob spazieren. Sie blicken hinauf zur Milchstraße. Ihr galaktisches Zentrum soll das in Genf erzeugte Schwarze Loch eines Tages absorbieren. "In rund 100 Millionen Jahren", erklärt Sven lächelnd seiner nächtlichen Begleiterin.

Mehr sei nicht verraten. Außer vielleicht noch, dass eine Frau im roten Mantel, die von Anfang an betroffen ist von der skrupellosen, über Leichen gehenden Wissenschaftsmafia in Genf, noch eine Rechnung begleicht. --Hans Wagner, Eurasisches Magazin, Ausgabe 8/9, 2009

Ein mysteriöser Mord an einem Physiker in Berlin muss aufgedeckt werden, doch die Ermittler tappen zunächst im Dunkeln. Einzig die Auffälligkeit des Ermordeten sich kritisch zu Großprojekten in der Physik per Blogs zu äußern scheint eine Spur zu liefern. Diese führt dann auch ins schweizerische CERN, wo der LHC steht, der weltweit größte Teilchenbeschleuniger, mit dem Wissenschaftler aus aller Welt hoffen das Higgs-Bosonen zu finden... Ein aufregender Krimi beginnt. Unter ihnen sind jedoch auch zwei skrupellose Wissenschaftler, die alles dafür tun würden, damit ihr Experiment glückt. Vielleicht würden sie dafür sogar einen Mord begehen...? Sekunde Null ist ein spannender Krimi, der gut recherchiert ist, was bei dem Beruf des Autors auch nicht weiter verwundern dürfte, ist dieser doch selbst Wissenschaftler und der Plot bezieht sich auf einen wahren Hintergrund. Das Technik auch verwüsten kann ist leider Teil des Fortschritts und hier versteckt sich wohl auch ein bisschen die Kritik, welche vom "Sekunde Null" ausgeht. Es kommt eben immer darauf an, wer sie in Händen hält und wie man sie gebraucht. In Sekunde Null sind zufällig einige Parallelen zu Dan Browns Illuminati zu finden, doch was die Spannung anbelangt muss sich Sekunde Null keine Sekunde lang hinter Illuminati und dem Brownschen Feingeist für gut recherchierte Geschichten verstecken. --taschenbuecher.de vom 30. 9. 2009

Kurzbeschreibung

Am 22. Dezember 2015 wird der Physiker Kai Schillig erdrosselt in seiner Berliner Wohnung aufgefunden. Den polizeilichen Ermittlungen zufolge könnte es sich bei den Mördern um Auftragskiller gehandelt haben, doch über die Hintermänner der Tat und deren Motive herrscht zunächst Rätselraten. Allerdings weiß man, dass sich Kai in seiner Freizeit als engagierter Blogger betätigt und immer wieder auf Gefahren und Missstände in der Forschung aufmerksam gemacht hat.

Eine geheimnisvolle Spur führt ins europäische Forschungszentrum CERN in Genf zu dem karrieresüchtigen Projektleiter Eric Stein und seinem skrupellosen Helfer Boris Bogdanow. Da andere Wissenschaftler mit Hilfe des gigantischen Teilchenbeschleunigers LHC seit Jahren vergeblich versuchten, das Geheimnis des Urknalls zu ergründen, will Stein endlich Ergebnisse sehen und manipuliert unter Missachtung aller Sicherheitsbestimmungen die Versuchsbedingungen.

Doch anstelle des erhofften nobelpreisverdächtigen "Gottesteilchens", dessen Nachweis ein fundamentales Rätsel des Universums lösen würde, sehen sich die Beteiligten mit einem die Existenz der Erde bedrohenden Schwarzen Loch konfrontiert, das unaufhörlich wächst. Nun wird auch die NASA eingeschaltet. Ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit beginnt ...


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Langweilig 5. August 2009
Von Eckardio
Für ausgesprochene Technikfreaks mag der Roman zwar ganz interessant sein, nicht jedoch für Leser, die Krimis vor allem wegen der Spannung lesen. Ich fand den Roman nämlich schrecklich langweilig. Hinzu kommt, dass er mit einer versteckten Technikkritik daherkommt, die ich in der Form problematisch fand.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rolf Frohböse scheint sich gut auszukennen, in diesem Thema, aber für einen Thriller ist dieses Buch einfach zu dünn. In beiderlei Hinsicht. bei 11 cent pro Seite ist dieses Buch zu dem noch recht teuer. Da ist Stieg Larsson mit 1,2 Cent Pro Seite bei doppelter Spannung wesentlich eher ein Thriller.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sekunde Null 16. September 2009
Mit 155 Seiten ist der Roman von Rolf Froböse zu kurz um die Qualitäten eines Thrillers zu entwickeln. Die Handlung ist leider sehr vorhersehbar, mit Ausnahme des originellen Schlusses, dessen technische Realisierbarkeit aber eher unwahrscheinlich ist. Insgesamt ist das Buch recht dröge, unambitioniert und mit etlichen Schreibfehlern runter geschrieben.

Wer einen wirklich spannenden Thriller zu den CERN Experimenten lesen möchte, der auch die gegensätzlichen Positionen der Befürworter und Gegner der Experimente am LHC gut herausarbeitet, ist mit Atlas ohne Schweiz" von Wolfgang Zöllner besser bedient. Freunde der gehobenen Literatursprache greifen evtl. auch zu 42" von Thomas Lehr, einer sprachlich äußerst konsequenten Farce über den Stillstand der Zeit nach einem missglückten CERN Experiment.
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Langweilig
Von einem Buch, das als "Thriller" daherkommt, hätte ich etwas anderes erwartet: Spannung, fesselnde Lektüre. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Kerstin Jordan veröffentlicht
Recherchemängel
Beim Lesen wird schnell klar, dass der Autor mit der Materie und den Arbeitsweisen in einem Beschleunigerzentrum nur wenig vertraut ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. April 2010 von Gerhard Samulat
Absolut lesenswert!
Ein Physiker wird ermordet aufgefunden. Es macht vorerst den Anschein, als handele es sich nur um einen normalen" Mord, aber die Zusammenhänge werden immer komplexer. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Februar 2010 von Erotikliebhaberin Black Bird
Ein Knaller
Zum Inhalt: Als ein schwarzes Loch an der Teilchenschleuder in CERN alles zu verschlingen drohte, sträubten sich mir die Haare. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. November 2009 von Albert Magnus
Nettes Erstlingswerk
Nach den vorangegangenen Rezensionen wurde ich neugierig und las das Buch dann auch recht schnell. Bin aber etwas enttäuscht, vor allem vom Lektorat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. August 2009 von Peter Campbell
2010 statt 2012 - Thriller in Reinstform!
Zunächst ein paar Worte zu Fiktion und Wirklichkeit. John Cusack kämpft in 2012 gegen das Ende der Welt. Fiktion. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. August 2009 von The
Naja...
leider recht langweiliger plot. interessantes wissen blitzt zwar überall und ständig recht gescheit durch, aber leider wird keine wirkliche spannung erzeugt und sogar die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juli 2009 von seeing things...
Dr. Froböses Roman zum Urknallexperiment
Dr. Froböses Roman zum Urknallexperiment
- meine Sicht, ein Rezensionsversuch -

Die 155 Seiten des Taschenbuch-Thrillers "Sekunde Null - das... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Juli 2009 von Rudolf Uebbing
Thriller statt Wissenschaft
Es wäre hilfreicher, wenn man wissenschaftliche Fakten weniger einseitig darstellen würde, insbesondere wenn auf ein aktuelles wissenschaftliches Projekt Bezug genommen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juli 2009 von Ralf Kannenberg
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