"[Elias] hatte auf eine plötzliche Eingebung gehofft, so aber war er gezwungen, in mehrere Richtungen gleichzeitig zu ermitteln. Da kann ich gleich mit einer Stecknadel im Scheißhaufen stochern!"
Elias Kosloff ist, wie man unschwer erkennen kann, zurück. Und auch im zweiten Teil von Sektion 3|Hanseapolis ist er noch sein typisches, grimmiges aber doch irgendwie (auch wenn man selbst nicht ganz versteht warum) liebenswertes selbst.
Es ist selten, dass ich einem Klappentext der "Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite" verspricht zustimme, aber bei Hanseapolis mache ich da gerne eine Ausnahme.
Überall geschieht so viel spannendes, geheimnisvolles und interessantes, und Miriam Pharo scheint genau zu wissen, wann sie wie viel von einer Sache verraten will, damit der Leser das Buch nicht mehr aus der Hand legt bis die Geschichte irgendwann leider zu Ende erzählt ist.
Leider lässt sie aber auch immer noch ein paar Fragen offen, ein paar Geschichten unerzählt, sodass ich es kaum erwarten kann, den dritten Teil in die Hände zu bekommen.
Wer "Schlangenfutter" geliebt hat, wird "Schattenspiele" gerade zu verschlingen!