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Sektion 3: Hanseapolis - Präludium Broschiert – Mai 2012

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Produktinformation

  • Broschiert: 320 Seiten
  • Verlag: Acabus Verlag; Auflage: 1 (Mai 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3862821498
  • ISBN-13: 978-3862821495
  • Größe und/oder Gewicht: 12,8 x 2,8 x 20,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Mehr über den Autor

Miriam Pharo, 1966 im andalusischen Córdoba geboren, verbringt ihre Kindheit auf der malerischen Atlantikinsel Oléron im Südwesten Frankreichs. Mit 9 Jahren kommt sie nach Deutschland. Bis zu diesem Zeitpunkt hat sie noch nie Häuser bis zum Horizont gesehen und glaubt, dass Schnee rosa ist. Sie studiert Slawistik, Romanistik und Politikwissenschaften in Mainz und Heidelberg. Seit 1993 arbeitet sie als freie Texterin und Autorin.

Miriam Pharo schreibt hauptsächlich Zukunftsthriller. Im Sommer 2009 bringt der Hamburger ACABUS Verlag ihren ersten Roman "Schlangenfutter" heraus, der in Norddeutschland des Jahres 2066 spielt. 2010 erscheint die Fortsetzung "Schattenspiele". 2012 kommt ihr dritter Roman "Präludium" heraus. Zur Frankfurter Buchmesse 2011 startet sie ihre SF-Krimi-Reihe ISAR 2066. Außerdem sind bei deutschsprachigen Verlagen diverse Kurzgeschichten von ihr erschienen. Die Genres reichen von Horror bis hin zu Magischem Realismus. Februar 2012 erscheint ihre Stellaris-Kurzgeschichte "Ein Missetäter der übelsten Sorte" im Perry-Rhodan-Roman 2686.

"Miriam Pharo verfügt über ein sehr gutes Gespür für Szenenaufbau, Schnitte und Montage, das zweifellos von einer filmischen Erzählweise beeinflusst ist." Phantastik-Couch

Mit ihrer ISAR 2066-Reihe kommt sie unter die Top 25 beim autoren@Leipzig Award 2013!

Sonstiges:

2010 wird sie von der Berliner Senatsverwaltung in die Expertenjury des Förderwettbewerbs "Evolving Books - Digitaler Mehrwert für Bücher" berufen.

2012 nimmt sie an einem Kreativ-Workshop des Fraunhofer Instituts teil, um mit Experten über diverse Zukunftsszenarien zu diskutieren. Die dazugehörige Studie "Szenarien für die Gigabitgesellschaft" erscheint 2013 als Buch.

2013/2014 übernimmt sie das Lektorat des französischsprachigen Fantasyromans "Opération Cheesestorm" von Mani D. Bädle und übersetzt das Werk anschließend ins Deutsche.


Homepage: miriam-pharo.com
Blog: blog.miriam-pharo.com/

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Miriam Pharo, 1966 im andalusischen Córdoba geboren, verbringt ihre Kindheit auf der malerischen Atlantikinsel Oléron im Südwesten Frankreichs. Mit 9 Jahren kommt sie nach Deutschland. Bis zu diesem Zeitpunkt hat sie noch nie Häuser bis zum Horizont gesehen und glaubt, dass Schnee rosa ist. Sie studiert Slawistik, Romanistik und Politikwissenschaften in Mainz und Heidelberg. Ab 1993 arbeitet sie als Werbetexterin für diverse Agenturen und Unternehmen. Miriam Pharo schreibt hauptsächlich Zukunftsthriller. Im Sommer 2009 bringt der Hamburger ACABUS Verlag ihren ersten Roman „Schlangenfutter“ heraus, der in Norddeutschland des Jahres 2066 spielt. 2010 erscheint die Fortsetzung „Schattenspiele“. 2012 kommt ihr dritter Roman „Präludium“ heraus. Außerdem sind bei deutschen und österreichischen Verlagen bisher vier ihrer Kurzgeschichten veröffentlicht worden.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Hoffnungslosigkeit, die in den Straßen aus jedem Riss hervorkroch, überzog die langen Schlangen vor den Armenküchen wie eine tödliche Krankheit und setzte sich in den Augen der Ausharrenden fest. Aldo Farouche zog den Kopf ein, vergrub die Hände tief in den Taschen seiner Jacke und ging einen Schritt schneller. Ihm kam es so vor, als würden ihn die Häuserreihen mit ihren ver¬nagelten Fenstern tumb anglotzen. Er hatte so lange in CupolaV gelebt, dass er das Elend in den unteren Levels der europäischen Megacitys fast vollständig aus seinem Gedächtnis verbannt hatte. Bis jetzt. In den Straßen wimmelte es vor Menschen; einige drückten sich grüppchenweise in den offenen Bäuchen verlassener Einkaufspassagen herum, saßen auf den verrotteten Rolltreppen und flüsterten miteinander. Hier und da stieg ein dünner weißer Schwaden auf, wenn ein kostbarer Tabacco-Stick die Runde machte. Nach unten starrend vermied Aldo jeglichen Blickkontakt. Die Atemmaske auf seinem Gesicht und das Augenprotektionsgel, das jeder Neuankömmling am Transkontinental Airport von Hanseapolis kostenfrei ausgehändigt bekam, fühlten sich ungewohnt an. Die ersten Minuten hatte er geglaubt zu ersticken und seine Augen hatten unaufhörlich getränt. Ihm war jedoch nichts anderes übrig geblieben, als sich damit abzufinden, denn auf der Null-Ebene von Hanseapolis war der Gehalt an Stickoxiden und Schwermetallen gefährlich hoch. Wer es sich leisten konnte, lebte oberhalb von Level 15. Um das Er¬stickungsgefühl am Boden perfekt zu machen, staute sich die trockene Luft in den Straßen, was Aldo ebenso zusetzte wie das gleißende Sonnenlicht, das sich durch seine Gesichtshaut zu fressen schien. Nur wenn der Wind aufkam und zwischen die Häuserschluchten fegte, schienen die Menschen aufzuatmen, auch wenn der aufgewirbelte Staub die Schmutzschicht auf Haar und Kleidung lediglich um eine weitere Maserung bereicherte. Zwischen den Towern, die bis zum Mond zu wachsen schienen, waren gigan¬tische GCS-Screens gespannt, die ihre bunten Bilder aus aller Welt rund um die Uhr sendeten. Aldo, den die News im Sekundentakt, die Geschichtchen und Skandale nur bedingt interessierten, hatte sich für eine Bleibe abseits vom Rummel ent¬schieden. Für ihn war Hanseapolis lediglich eine Zwischenstation. Sein eigent¬liches Ziel war die Strait of Dover, ein rechtsfreier Raum im Herzen der Euro¬päischen Föderation, wo jedem Asyl gewährt wurde, der über ausreichende finanzielle Mittel verfügte. Big Spender profitierten sogar vom Bonus einer dis¬kreten Überführung – inklusive Edelnutten und Champagner. Vor seinem übereilten Aufbruch aus CupolaV hatte Aldo fünf wertvolle Stücke aus seinem Diebesgut in eine Tasche mit illegaler Capsule-Technologie gesteckt, die oberflächliches Scanning, wie es auf den föderativen Airports üblich war, in die Irre führte. Das hauchdünne Metallgeflecht im Futteral absorbierte die Scanner-Energie und wandelte sie in Wärmenergie um. Diese Energie wiederum setzte ein Bild hinter dem Geflecht frei, das ein falsches Echo zurückwarf. Statt eines MiniCubes mit pikanten Details aus dem Privatleben eines Admirals a.D., einer Gebetskette mit dreißig Kristallen, einem alten, voll funktionstüchtigen iPad5 und einem osmanischen Schwert mit saphir¬besetztem Griff hatten die Sicherheitssysteme in Terra Venezia und Hansea¬polis lediglich sauber verpackte Kleidungsstücke sowie ein paar Schuhe aus¬gemacht. Die Controller an den Checkpoints vertrauten der Technik blind. Gut für ihn. Seine übrigen Schätze lagen sicher versteckt im ehemaligen Fondaco dei Tedeschi am Canale Grande und er hoffte darauf, sie eines Tages zu bergen. Obgleich er erstklassige Ware im Gepäck hatte, würde es für ihn nicht einfach werden, in Hanseapolis einen vertrauenswürdigen Käufer zu finden. Er besaß in der hiesigen Szene keine Kontakte. Bis er sich ein eigenes Netzwerk aufgebaut hatte, würde er sich als Auftragsdieb verdingen müssen. Mochte die Kon¬kurrenz noch so groß sein, er war überzeugt, dass es ihm nicht an Jobs mangeln würde, war er doch in seinem Metier sehr bewandert. Die Geldkarte für sein Singapurer Konto trug er immer bei sich, und obwohl sie auf eine Schein¬identität ausgestellt war, wagte er es nicht, Transaktionen von über hundert Eurodollar zu tätigen, um nicht unnötig Aufmerksamkeit zu erregen. Zum Glück bescherte ihm sein Können bereits am ersten Tag eine menschen¬würdige Bleibe im Distrikt Bergedorf. Sie war klein und besaß den Charme einer Einzelzelle, hatte jedoch den großen Vorteil in einer Straße zu liegen, die von der Sonne niemals beschienen wurde. Was ein Segen war, denn die Jahres¬durchschnittstemperatur in Hanseapolis betrug 37,5 °C. Und teure Thermotrop-Technologie – gezielte Verschattung von transparenten Polymer-Fenstern, die durch Temperaturanstieg hervorgerufen wurde – suchte man auf den unteren Levels vergebens. Aldos Vermieter war ein Finne namens Paavo Laine, der nur einen Steinwurf entfernt ein 24/7-Resto im unteren Sockel einer Skybridge betrieb. Aldo hatte sich dort lediglich einen Schluck Hot Beer genehmigen wollen, um den staubigen Geschmack des Elends aus seiner Kehle zu spülen, als ihm der Wirt sein Leid geklagt hatte. Der schärfste Konkurrent des ge¬sprächigen Finnen, ein Asiat aus dem Östlichen Bund, dessen Geschäft sich ein Level höher befand, hatte seit einigen Wochen ein Gericht auf seiner Holo-Karte, das die Leute süchtig zu machen schien. Was zur Folge hatte, dass Paavo die Kundschaft in Scharen davongelaufen war. Zunächst hatte Aldo den Wort¬schwall schweigend über sich ergehen lassen, dann aber seine Chance ge¬wittert. Noch in der gleichen Nacht hatte er das Wunderrezept für Paavo „sichergestellt“. Bei einer anschließenden chemischen Analyse zeigte sich, dass der Asiat seine Speisen mit einem verbotenen Euphorikum versetzte. Daraufhin war es zwischen den beiden Konkurrenten zu einem heftigen Wortwechsel ge¬kommen, bei dem Paavo der Quittenfresse gedroht hatte, besorgte Verfechter des Reinheitsgebots vorbeizuschicken. Seitdem war die Welt am Fuß der Skybridge wieder im Lot und Aldo nicht mehr ohne Obdach.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gregor Gerhard am 12. Juni 2012
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Als großer Fan von Miriam Pharos Romanen habe ich diesen dritten Teil sehnsüchtig erwartet.

Präludium ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Die Charaktere sind so beschrieben, dass man glaubt, man hätte sie schon ihr ganzes Leben lang begleitet. Und das gilt auch für die in Präludium neu eingeführten!

Was ich mich nach der Lektüre gefragt habe:
Gibt es diese in den Romanen beschriebene Welt wirklich irgendwo oder irgendwann? Sie wird so akkurat und widerspruchslos beschrieben, dass ich mir kaum vorstellen kann, sie sei nur ausgedacht. Und das in einer mitreißenden und sehr präzisen Sprache, wie man sie leider nur allzu selten findet.

Ein herausragender Roman!

Und jetzt warte ich sehnsüchtig auf den vierten Teil!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Uwe Taechl am 28. Mai 2014
Format: Broschiert
Die Welt im Jahr 2066 bietet immer noch genug Raum für Verbrechen. Und so heißt es zum dritten Mal für Kosloff und Louann, die Kriminellen hinter Gitter zu bringen. Was Chopins Präludium damit zu tun hat, ist eines der Geheimnisse.

Inhalt:
Während des venezianischen Karnevals versucht Aldo Farouche Kristalle zu stehlen, tötet einen Hehler und muss nach Hanseapolis fliehen. Seine Leiche wird wenig später gefunden und Elias Kosloff und Louann Marino stehen vor der Frage, wie alles zusammenhängt. Sie erfahren von mysteriösen Präludien, die möglicherweise das eigentliche Objekt der Begierde sind. Es gibt viele Interessenten und die Ermittler geraten immer tiefer in die Sache hinein und laufen selbst Gefahr, Opfer der Jagd nach dem Diebesgut zu werden.

Setting und Stil:
Das Jahr 2066 scheint gar nicht so weit entfernt zu sein und so finden sich auch trotz massiver Veränderung der Umwelt durch Kriege, Technik und den Menschen an sich genug Bezugspunkte zu unserer Zeit. Miriam Pharo präsentiert mit viel Liebe zum Detail eine Variante der Zukunft, die durchaus möglich zu sein scheint. Noch spielt der Mensch trotz all der technischen Fortschritte eine entscheidende Rolle und die Ermittlungsmethoden sind somit altbewährt.
Interessant und innovativ finde ich die immer mal wieder auftretenden Info Breaks von Yahoogle, die Zusammenfassungen neuer Thematiken bieten.
Der Science Fiction Krimi ist flüssig und fesselnd geschrieben. Die Handlung geht zügig voran und der Einblick in die Sichten der unterschiedlichen Gegenspieler bietet ein umfassendes Bild der Handlung.
Miriam Pharo hat sich mit den 24 Kapiteln an den 24 Préludes Chopins orientiert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wiens Thrillerautor Albert Knorr TOP 1000 REZENSENT am 4. März 2013
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Wir schreiben das Jahr 2066. Dies sind die (neuen) Abenteuer der beiden Ermittler E. Kosloff und L. Marino, die im fortwährend andauernd Karneval Venedigs unterwegs sind, um Chopins 24 Präludien aufzuspüren. Um ihnen die Sache zu erschweren, wirft die Autorin zahlreiche Böse- und Nicht-ganz-so-Böse-wichte in die Schlacht. Gespart wird weder bei der Anzahl an Figuren, noch bei der Vielfalt an Gadgets, die zur besseren Übersichtlichkeit im Glossar verzeichnet sind. Hinzu kommen "Info Breaks" - Grafiken, die in Form von nachempfundenen Screenshots in den laufenden Text eingebettet wurden. Leider wird deren Lesbarkeit farblich (dunkelgraue Schrift auf mittelgrauem Hintergrund) erschwert.

Ich habe mich vorab bei der Autorin informiert, ob ein Quereinstieg in den mittlerweile dritten Teil der Reihe möglich ist, und mich danach völlig unvoreingenommen ins Abenteuer gestürzt. Das Frontcover versprach mir einen "Zukunftsthriller" - ein Thriller ist das Buch mit Sicherheit nicht - die Rückseite des Covers schwächte in Sachen Spannung ab und lobte stattdessen den "SF-Erfolgskrimi". Mit Letzterem kann ich mich anfreunden, wenngleich ich noch nichts Vergleichbares gelesen habe. Auch deshalb fällt es mir wohl so überraschend schwer, dieses Buch einzuschätzen, es zu bewerten.

Miriam Pharo hat Fantasie (jede Menge) und Visionen, sie sprudelt förmlich über, was die vielen Details der Welt von morgen betrifft. Sie spart in Präludium nicht mit ökologischen Seitenhieben (gefällt mir sehr gut), hat die Geschichte in ein klassisch-musikalisches Ambiente eingebettet und scheut auch nicht dafür zurück, ihren Protagonisten ein derbes Wort in den Mund zu legen, wenn die Situation es erfordert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von SabrinaK1985 am 30. Dezember 2012
Format: Broschiert
"Infobreak
Die vier Cittas bilden das kulturelle und öffentliche Zentrum von Terra Venezia. Jede von ihnen beherbergt rund zwei Millionen Menschen, unzählige Shoppingmalls, Wohn- und Bürokomplexe, Freizeitparks, Universitäten, Stadien und ein Palazzo Municipale, eine lokale Verwaltungsbehörde."
(S. 21)

Seit Venedig vom Medienkonzern Glob4Kic! zu einem Freizeitpark umfunktioniert wurde ist dort jeden Tag Karneval. Im nächtlichen treiben erschlägt der Dieb Aldo Farouche einen Hehler und das Abenteuer in der Zukunft nimmt seinen Lauf....

Nach Miriam Pharos Sciencefiction Kurzkrimi "Jimmy, der Mops" ist "Präludium" das zweite Buch von ihr, das ich gelesen habe. Auch hier muss man aufgrund ihres Ideenreichtums und dem Aufbau der Geschichte wenfach den Hut ziehen.

Ich muss sagen, dass ich am Anfang ein paar Probleme hatte einzusteigen, aber zum einen lese ich nicht so oft "richtige" Sciene-Fiction Geschichten und zum anderen kann man bei mir immer drauf wetten, wenn ich dieses Problem habe, dass ich mich erst einmal mit den Charakteren der Geschichte anfreunden muss. Aber das ist mir dann auch hier Gott-sei-Dank geglückt.
Nach meiner Aufwärmphase habe ich dennoch viel Freude mit dem ungleichen Ermittlerpaar Elias Kosloff und Louann Marino gehabt.

Wie auch schon andere Blogger und Rezensenten vor mir möchte ich auf das wundervolle und detaillierte Cover hinweisen, welches moderne Elemente und das klassische Venedig miteinander verbindet und einem schon mal einen Vorgeschmack auf die Geschichte vermittelt.
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