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An der Seite der Wehrmacht: Hitlers ausländische Helfer beim »Kreuzzug gegen den Bolschewismus« 1941-1945 Gebundene Ausgabe – 19. September 2007


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 280 Seiten
  • Verlag: Ch. Links Verlag; Auflage: 1., Auflage (19. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3861534487
  • ISBN-13: 978-3861534488
  • Größe und/oder Gewicht: 17,5 x 2,7 x 24,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Rolf-Dieter Müller hat ein Standardwerk über die Wehrmacht und ihre Helfer geschrieben. (…) Hitler glaubte in Überschätzung der eigenen Möglichkeiten auf ausländische Unterstützung und die Mobilisierung der Bundesgenossen weitgehend verzichten zu können. Doch es kam anders. Wie deutlich anders, ist öffentlich bislang nur wenig bekannt. Daher ist es das große Verdienst von Rolf-Dieter Müller, nun eine grundlegende Studie über Hitlers ausländische Helfer bei seinem »Kreuzzug gegen den Bolschewismus« vorzulegen, die ein neues Licht auf den deutsch-sowjetischen Krieg 1941-1945 wirft. (Die Welt)

Eigentlich viel zu lange hat die Fachwelt wie auch die interessierte Öffentlichkeit auf diese erste fundierte Beschreibung des Einsatzes von Ausländern in den deutschen Streitkräften an der Ostfront gewartet. Müllers Band sollte in keiner gut sortierten Bibliothek fehlen. (H-Soz-u-Kult)

Insgesamt liegt hier ein äußerst lesenswertes Buch vor, das dem Leser viele Überraschungen bringen wird. Selten wird so viel historisches Wissen auf so knappem Raum vermittelt. (Deutschlandfunk)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Prof. Dr. Rolf-Dieter Müller: Jahrgang 1948, Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Pädagogik in Braunschweig und Mainz, 1981 Promotion, 1999 Habilitation, seit 1979 wiss. Mitarbeiter im Militärgeschichtlichen Forschungsamt, Mitarbeit am Grossprojekt »Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg«, seit 1999 Wissenschaftlicher Direktor des MGFA, Professur für Militärgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zahlreiche Publikationen zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges, zuletzt Mitherausgeber des Sammelbandes »Die Wehrmacht. Mythos und Realität«, München 1999, wiss. Beratung von Rundfunk- und Fernsehdokumentationen, u.a. »Soldaten für Hitler« und »Heimatfront«. Bücher im Ch. Links Verlag: »Der Bombenkrieg 1939-1945« (unter Mitarbeit von Florian Huber und Johannes Eglau), 2004, »An der Seite der Wehrmacht. Hitlers ausländische Helfer beim Kreuzzug gegen den Bolschewismus 1941-1945«, 2007.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Volkmar Weiss am 23. Juni 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Der Zweite Weltkrieg war schon insofern eine Fortsetzung des Ersten, da sich im Prinzip die gleichen Machtblöcke wieder gegenüber standen. Während die wirtschaftliche Ausgangslage des Deutschen Kaiserreichs 1914 weit günstiger war als die des Dritten Reiches 1939, standen im zweiten Krieg mit Japan, Italien und Rumänien Staaten an der Seite des Reiches, die im ersten zu den Gegnern gezählt hatten. Aber das gerade und die Anfangserfolge seit September 1939 verführten Hitler Anfang Dezember 1941 zu einer groben strategischen Fehleinschätzung der Gesamtlage.

Der Krieg im Osten entwickelte sich zu einem existentiellen Weltanschauungskrieg, bei dem Freiwillige und Wehrpflichtige aus zahlreichen Staaten an der Seite des Reiches gegen den Bolschewismus kämpften.
Müller gliedert seine Darstellung in drei Teile: Zunächste stellt er die Rolle der Verbündeten (von Finnland über die Slowakei, Ungarn, Rumänien und Kroatien bis Italien) und ihrer Kontingente bei den militärischen Operationen gegen die Rote Armee dar. Die wirtschaftliche und politische Ausgangslage in den jeweiligen Staaten wird geschildert, die Ausrüstung der Truppen und ihre Kampfmoral. Dabei kommen erstaunliche und zwielichtige Fakten ans Licht: Wer zum Beispiel hat gewußt, daß Ungarn 1939 etwa 150 000 polnischen Soldaten über die Karpatoukraine den Weg in den Westen freimachte, wo sie den Kern eines polnischen Exilheeres bildeten? Oder daß die Finnen sich sträubten, die Bahn nach Murmansk anzugreifen und zu unterbrechen?
Ein zweiter Teil behandelt die Rolle der Freiwilligen aus neutralen und besetzten Ländern, die sich überwiegend der Waffen-SS anschlossen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Anduril am 28. Januar 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch von Rolf-Dieter Müller bietet einen äußerst empfehlenswerten und informativen Einblick in ein wahrscheinlich noch zu selten beleuchtetes Kapitel europäischer Geschichte. Das auf dem Höhepunkt des „Kampfes gegen den Bolschewismus“ jeder dritte Uniformträger an der Ostfront kein Deutscher war, verblüfft ebenso die akribisch zusammengetragenen weiterführenden Informationen über die einzelnen Verbündeten (wie Finnland oder Italien), die Freiwilligen (unter anderem aus Spanien, Frankreich oder Norwegen) und die osteuropäischen Völker (beispielsweise aus Polen, der Ukraine oder Russland), wo bei jeder Gruppierung ein einzelnes Kapitel zukommt. Vor allem dieser Umstand unterstreicht den für ein Nachschlagewerk prädestinierten Charakter dieses Werkes. Allgemein macht das Buch einen gut recherchierten Eindruck, auch wird der Lesefluss (durch die gute sprachliche Aufarbeitung) nicht unterbrochen, auch wenn an einigen Stellen dafür wohl auf eine genauere Analyse des militärischen Wirkens der Nicht-Deutschen Fraktionen verzichtet wurde. Alles in allem für Interessiert und solche die es werden wollen ein sehr zu empfehlendes Buch.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Patrick Weninger am 6. Dezember 2011
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Also...ich habe das Buch an einem Wochenende gelesen. Nicht weil ich mir dachte "ich muss das jetzt schaffen", sondern weil ich es gar nicht mehr weglegen konnte. Das Buch widmet sich den Motiven, die die einzelnen Staaten hatten bzw. warum sie sich an dem 'Kreuzzug gegen den Bolschewismus' beteiligt haben. Denn wer kennt schon die Gründe warum es Flämische Legionen oder Ungarische Freiwillige gab. Bei manchen war es ja nur die Hoffnung, dass Hitler sie in ein autonomes Gebiet innerhalb des Deutschen Reiches integriert. Bei anderen war es einfach nur ein sympathisieren mit den Deutschen weil man der Stalinisierung entgehen wollte. Für mich persönlich war auch Interessant zu lesen, warum Hitler hoffte, dass auch die Portugiesen, wie die Spanier, eine freiwillige Legion stellen. Die diversen Bildmaterialien (die ich so im World Wide Web nicht fand bzw. schwer), wie auch die zwei Karten die sich im Inneren des Einbandes befinden, sind sozusagen ein kleines 'Zuckerl' für den Leser.

Fazit:
Ein Muss für jeden der einen Einblick bzw. Durchblick in den Freiwilligen-Wirrwarr des zweiten Weltkrieges bekommen möchte, oder um einige Hintergründe verstehen zu können.
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