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Seine Toten kann man sich nicht aussuchen: Eine Polizistin erzählt
 
 
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Seine Toten kann man sich nicht aussuchen: Eine Polizistin erzählt [Taschenbuch]

Janine Binder
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 2 (Dezember 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492273149
  • ISBN-13: 978-3492273145
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 27.146 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Einsatzstichwort »hilflose Person«. Ein dunkles Treppenhaus, leises Wimmern und keine Ahnung, welches Schreckensszenario sich hinter der Wohnungstür verbirgt. Einsatzstichwort »gefährliche Körperverletzung«. 30 Männer schlagen sich betrunken die Köpfe ein. Ausgang ungewiss, nur eins ist klar: Unverletzt wird Janine Binder heute nicht nach Hause gehen. Seit sie 16 ist, ist die 30-Jährige als Polizistin im Einsatz – und kann heute schon nicht mehr zählen, wie viele Tote sie gesehen hat. Trotzdem würde sie mit niemandem tauschen wollen. Ihr Job ist hart – aber unverzichtbar.

Über den Autor

Janine Binder, geboren 1981, ist seit 1998 als Polizistin im Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen. Nach Stationen bei der Autobahnpolizei und im sozialen Brennpunkt Köln-Chorweiler ist die Polizeikommissarin seit dem Abschluss ihres Studiums in Köln-Porz unterwegs. Da der Dienst nicht immer nur schöne Seiten hat, hat sie zur Verarbeitung der weniger schönen Dinge das Schreiben für sich entdeckt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kyl
Format:Taschenbuch
Vorweg gesag: Ich arbeite seit mehr als 30 Jahren in der Eingriffsverwaltung, wenn auch in einer anderen Behörde. Und ich kenne auch Chorweiler, war dort selbst sechs Jahre lang Ermittlungsdienstleiter. Und ich gehöre ebenfalls zu schreibenden Zunft, meine zwei Romane werden - obwohl sie sich eher schlecht verkaufen- im Schulunterricht durchgenommen bzw. finden sich in NRW- Schulbüchern wieder. Von daher glaube ich, mitreden zu können.

Ich kann diese Höchstbewertungen nicht nachvollziehen, denn dieses Buch gehört mit Sicherheit nicht zur Weltliteratur. Aber noch weniger nachvollziehen kann ich diese Vorwürfe der Ein-Sterne-Rezension.
Wie ein Fotograf bereits bei der Festelegung des Bildausschnittes die Wahrheit verfälscht, quasi verfälschen muss, weil nicht alles in das Bild passt, so muss sich auch der Schreibende auf einen Ausschnitt beschränken. Er ist beschränkt durch seinen Standpunkt. Er schreibt, wenn er wie hier nahe der Realität bleibt und aus der persönlichen Perspektive berichtet, hauptsächlich über die Dinge, die er erlebt oder erfahren hat. Er wählt aus, über was er schreibt. Er muss auswählen, denn den Leser interessiert nicht jeder Toilettengang und jeder Dialog und jede Vorschrift und jede Kleinigkeit und erst recht nicht jede Geschichte. Und von daher mag ein Insider, der auch die langweiligen Seiten des Polizeialltags kennt, diese Zusammenstellung der persönlichen Highlights von Frau Binder als "völlig übertriebene und unreelle Darstellung unseres Polizeialltages" ansehen. Aber alles andere wäre so langweilig, dass das Buch keiner kaufen würde.

Weiter heißt es in der Ein-Sterne-Rezension der "unbekannten Kollegin": "Frau Binder scheint in ihrer kurzen Dienstzeit nicht nur schon alles erlebt zu haben, nein, auch ist sie immer die entscheidende Schlüsselfigur ..."

Wenn Frau Binder ihre Geschichten schildert, aus ihrer Erzählperspektive, dann ist sie automatisch Mittelpunkt, 'Schlüsselfigur', oder spielt zumindest eine entscheidende Rolle. Erst dadurch wirkt das ganze realistisch, kann vom Lesenden gut nachvollzogen werden und verkauft sich gut.

Kurz gesagt: Ein Autor wird niemals die ganze Wahrheit und erst recht nicht alle Wahrheiten wiedergeben können. Fr. Binder kommt ihr aber ziemlich nahe, fast jeden von ihr geschilderten Fall habe ich auch schon ähnlich erlebt. Das Buch hat den einen Stern und die fünf Sterne nicht verdient. Es sind gute, realistische Storys mit etwas Schulaufsatzcharakter. Von daher: Realistische gute drei Sterne.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Lustige Geschichten aus dem Alltag unterschiedlichster Berufsgruppen sind ja schwer in Mode und oft auch lesenswert. Die Putzfrau, der Beerdigungsunternehmer und, nicht zum ersten Mal, die Polizei. Das weckt die Neugierde auf das Unbekannte und den Gedanken an einen wohligen Grusel, der den Leser während der Lektüre überkommen könnte. Sei es wegen der Inhalte oder wegen der Hoffnung auf einen amüsanten Schreibstil.
In diesem Buch ist leider nichts von beidem zu finden.
Die Inhalte:
Polizeialltag im realistischen Detail ist langweilig, keiner würde ihn so in einem richtigen Kriminalroman lesen wollen. Das wissen gute Autoren und auch versierte Krimileser. Wirklich Interessierte auf beiden Seiten trauen sich alternativ an ernsthafte Fachbücher heran. Unbefriedigend ist die Mischung aus beidem, die fiktionale Überhöhung ohne den Realitätsanspruch abzugeben, wie es hier geschieht.
Der Schreibstil:
Gekonntes Schreibhandwerk ist hier leider nicht zu finden, was man nicht erwarten, geschweige denn vorwerfen kann, schließlich äußert sich hier keine professionelle Autorin.
Die Pluspunkte:
Das freche Selbstbewußtsein mit dem die junge Polizistin an die Schilderung ihrer Erlebnisse herangeht ist höchst amüsant und entlockt das ein oder andere Schmunzeln während des Lesens. Auch die Auswahl ist gut ausgewogen.
Fazit:
Trotzdem - Boulevard, leider nicht at it's best. Vor einigen Jahren von Toto & Harry bereits deutlich besser vorgemacht.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Die Polizistin schildert meines Erachtens nicht realitätsnah.
Sie stellt sich als "tollste" Polizistin oft in den Vordergrund. Teilweise sind Äußerungen, wenn es um Tote oder Unfallopfer geht ziemlich pietätlos.
Also, das muß ich mir nicht antun.
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Die neuesten Kundenrezensionen
einen Einblick in den Polizeialltag.
Janine Binder ist mit Leib und Seele Polizistin. 1998 trat sie ihren Dienst an, hart erkämpft, denn sie wird oftmals mit ihrer kleinen Größe von 1,58... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Anja Bauer veröffentlicht
Schöne Geschichten!
Das Buch liest sich gut - man brauch es nicht hintereinander weg zu lesen,
da es immer einzelne Geschichten sind. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von dicky96 veröffentlicht
Meine schwerste Rezension..,
Das Buch "Seine Toten kann man sich nicht aussuchen" von Janine Binder ist meine bisher schwerste Rezension. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Sven Schirmer veröffentlicht
Sehr empfehlenswert!
Ich habe mir dieses Buch gekauft, da ich selbst zur Polizei möchte und einen besseren Einblick in den Polizeiberuf bekommen wollte. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Lor veröffentlicht
Früher Anwärter auf Jahreshighlight 2012
WOW!

Schon lange hatte mich kein Buch so gepackt wie dieses hier ... ich musste in jeder freien Minute lesen und beim Zugfahren hätte ich meistens fast Umsteigen... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Philothea veröffentlicht
Gewöhnliches und Ungewöhnliches aus dem Polizeialltag
Janine Binder bringt einem den Polizeialltag auf unterhaltsame Weise näher und schafft das, was sie beim Schreiben erreichen wollte: dass man Polizisten mit anderen Augen... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Dimitri Banick veröffentlicht
Grausen und Fürchten aus sicherer Distanz
Erst 16 Jahre ist Janine Binder alt, als sie sich bei der Polizei bewirbt. Sie hat noch andere Optionen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Edith Nebel veröffentlicht
Real und nachvollziehbar und gutes Abbild der Realität
Das Buch zeichnet ein gutes Bild der Polizeiarbeit und schafft es, diese von einer anderen Seite zu zeigen ' und Verständnis für die Frauen und Männer in Uniform zu... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von fabuleuse veröffentlicht
... hier mal eine Bewertung aus polizeilicher Sicht ...
... als Kollegin von Janine Binder kann ich nur sagen, dass das "Buch" eine völlig übertriebene und unreelle Darstellung unseres Polizeialltages ist. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von eine Kollegin von Janine Binder veröffentlicht
Aus dem Alltag einer Polizistin
Meine Neugier auf dieses Buch wurde belohnt:
Schon das Vorwort hat mich überzeugt und die einzelnen Stories decken ein weites Umfeld aus dem Alltag einer Polizistin ab. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von unbekannt veröffentlicht
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