Helge Schneiders allererste Veröffentlichung auf CD, erschienen Ende der 80er Jahre, wartet gleich mit einem ziemlich vielversprechenden Titel auf: Wer kann schon von sich sagen, mit einer Best-Of-Scheibe angefangen zu haben? Eigentlich ist überhaupt kein einziger Titel schon irgendwoanders zu haben gewesen - alles neu. In den Zeiten, wo noch nicht von vornherein alles für lustig gehalten wurde, was aus Helges Mund kam, war sein Humor tatsächlich noch genialer und vielfältiger: Die Palette reicht von einer leichten Übung von Bach, die Schneider stöhnend am Klavier darbietet, über eine Edith-Piaf-Parodie ("Je ne griäh") bis zum Voyeurs-Bericht ("Ich geh' einsam durch die Straßen"). Geboten werden nicht nur erstklassige solistische Leistung auf allen möglichen Instrumenten, sondern auch erstaunlich viele Stimmfärbungen und elektronische Klangeffekte. Diese CD darf in keinem Platten-Schrank des ordentlichen Helge-Fans fehlen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)