Sein letztes Rennen 2013 CC

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Paul Averhoff war einst als Marathonläufer eine Legende. Doch die glorreichen Tage sind längst vorbei. Jetzt, über 70 Jahre alt, muss er mit Gattin Margot ins Altersheim - die Tochter, eine Stewardess, hat zu wenig Zeit, sich um die Eltern zu kümmern. Singkreis und Bastelstunde sind nun angesagt. Zu wenig für Paul. Er holt seine Rennschuhe hervor und beginnt wieder zu laufen. Sein Ziel: der Berlin-Marathon. Als aber seine Frau stirbt, verfällt er in tiefe Trauer. Kann er das Versprechen noch einlösen, das Margot ihm abgerungen hat, kann er das Rennen auch ohne sie beenden?

Darsteller:
Dieter Hallervorden, Tatja Seibt
Verfügbar als:
DVD, Blu-ray

Sein letztes Rennen

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_6_and_over
Laufzeit 1 Stunde 50 Minuten
Darsteller Dieter Hallervorden, Tatja Seibt, Heike Makatsch, Frederick Lau, Katrin Sass
Regisseur Kilian Riedhof
Genres Drama
Studio Universum Film
Veröffentlichungsdatum 26. März 2014
Sprache Deutsch
Untertitel Deutsch
Discs
  • Film FSK ages_6_and_over
Laufzeit 1 Stunde 50 Minuten
Darsteller Tatja Seibt, Katrin Sass, Dieter Hallervorden, Frederick Lau, Heike Makatsch
Regisseur Kilian Riedhof
Genres Drama
Studio Universum Film
Veröffentlichungsdatum 26. März 2014
Sprache Deutsch
Untertitel Deutsch

Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

107 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kizu auf 22. Oktober 2013
Format: Blu-ray
Als große Hallervorden-Fans war "Sein letztes Rennen" für meinen Sohn und mich natürlich Pflicht... und das nicht erst zuhause sondern im Kino! Ich sage oft: "Den Film musst du im Kino sehen"... und immer meine ich es so. "Sein letztes Rennen" MUSS man im Kino schauen... und in diesem Falle meine ich es so ernst wie selten zuvor. :o)

Fast 2 Stunden faszinierend tiefsinnige Unterhaltung, fantastische Darsteller - jeder gibt alles und das Produkt ist grandios. Sie zweifelten an Hallervorden's Fähigkeiten, ernste Rollen glaubhaft zu spielen? Ganz ehrlich: ich tat's! Es gab in "Didi's" alten Filmen immerzu diese bestimmten "Grimassen", die Hallervorden einfach nicht ablegen zu können schien. Aber er hatte ja bis dato auch nur in lustigen Filmen gespielt, und das ist "Sein letztes Rennen" wirklich nur sehr bedingt.

Im Grunde bekommt man ein intensives Drama zu sehen. Zwar gibt es hier und da etwas zu schmunzeln, aber wann immer man zum Lachen ansetzt, bleibt es einem gleich wieder im Halse stecken. Ein unvergessliches Erlebnis: Vielleicht 20 Zuschauer waren gestern Abend im Kino zugegen, vorwiegend Senioren. Mein Sohn und ich waren die mit Abstand jüngsten Gucker. Ich werde diese zwei Stunden meinen Lebtag nicht vergessen. Vor dem Kinobesuch hatte mich mein Sohn gebeten, danach bei Saturn die neuesten Handies anschauen zu dürfen. Und was war? Wir kamen derart übersensibilisiert, beide den Tränen nahe und runter mit den Nerven aus dem Kino, dass der urbane Irrsinn nur noch zur Flucht nach Hause drang.

"Sein letztes Rennen" will aufzeigen, dass mit älteren Herrschaften sensibler umgegangen werden soll.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bookie auf 21. April 2014
Format: DVD
Vorab: Ich weine nie im Kino. Ich finde das zutiefst beschämend, in der Öffentlichkeit weinen! Deshalb habe ich auch nie Taschentücher dabei. Selbst schuld in diesem Fall. So musste ich meine Ärmel benutzen, um nicht ständig mein Hemd zu besiffen.
Ich habe "Sein letztes Rennen" durch Zufall gesehen, weil ich gerade Zeit hatte und nur dieser Film gerade anfing.
Von der ersten Minute an hat er mich gepackt wie kaum ein anderer. Es beginnt mit einer Sportübertragung, die uns den Hauptdarsteller vorstellt: Als ein grandioser Sportkommentator den jungen Läufer Paul, gespielt von Hallervorden, anfeuert "flieg, Paule, flieg ins Ziel", mit einem Pathos und einer Sprechart wie man sie tatsächlich in der Sportberichterstattung vor 40 Jahren hören konnte, da flog dem Film mein Herz entgegen. Gleichzeitig bekam ich auch Angst. Ein so wunderbarer Anfang, der kann ganz schnell abgleiten, abrutschen in Mittelmaß. Das tut er nicht. Aus einem Grund: Dieter Hallervorden.

Tatsächlich finde ich den Film nicht in jedem Punkt gelungen. Die Nebendarsteller tun manchmal leider genau das: sie stellen dar. Was deshalb so auffällt, weil Hallervorden nicht darstellt, nicht spielt, sondern "ist".
Wäre das Sean Connery, wäre es Bill Murray oder Robert DeNiro, der sich da vor unseren Augen im wahrsten des Sinne des Wortes die Seele wieder in den Leib rennt, sie hätten einen Oskar, einen Golden Globe und sämtliche Titelseiten erobert.
Aber es ist "nur" ein deutscher Film, darum bleibt es bei bescheidenen Zuschauerzahlen und einer bescheidenen Anzahl an Rezensionen auf Amazon.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Schöpgens TOP 1000 REZENSENT auf 16. August 2014
Format: Blu-ray
Ich bin mit Dieter Hallervorden groß geworden. Alle Klamauk-Komödien, alle Filme, alle TV Serien gehörten zu meiner Kindheit.
Das was Dieter Hallervorden hier mit dem letzten Rennen abliefert ist Kino erster Klasse.
Selten so einen realitätsnahen, ehrlichen, tiefsinnigen, traurigen und zugleich mit Humor angereicherten Film geschaut.

Als gelernter Altenpfleger kann ich jedem Seniorenzentrum nur wünschen das es nur solche Bewohner bekommt wie Paul Averhoff (D.Hallervorden) . Dieser Film zeigt in einer absolut richtigen Art das wir vielleicht mal Teile unseres eigenen Handels und unserer Gesellschaft überdenken sollten.
Ein Film voller Liebe, Gefühle, Wut und Trauer im hohen Alter. Es wird jeden von uns treffen und so sollte man diesen Film auch in Erinnerung behalten. Ansehen, nachdenken, behalten und nicht vergessen.
Es wird auch vielleicht Zuschauer geben die Szenen und Momente im Film aus ihrer eigenen Familie wieder erkennen.

Ich kann Dieter Hallervorden für diesen Film nur danken, auch wenn ich weiß das dieser Film an dem Großteil der Deutschen vorbei geht.

Alle Schauspieler wirken wie ich finde glaubhaft. Gerade die Heimbewohner spielen ihre Rollen mehr wie realistisch. Respekt.
Eine Ausnahme wäre die Rolle der Sozialarbeiterin im Heim, welche ich dann doch eher in den Bereich der Komödie schieben würde. Aber genau das ist es auch was diesen Film nicht nur zu einem Drama macht, sondern zu einem traurig, lustigen, realistischen Lebensabschnitt, vielleicht dem letzten.

5 Sterne , ohne weitere Worte.
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