Sein letztes Rennen 2013

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(198)
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Paul Averhoff hat 1956 als Marathonläufer olympisches Gold geholt. Er war eine Legende. Doch jetzt, im Alter, müssen Paul und seine Frau Margot nach vielen glücklichen Jahren von Zuhause ausziehen und ins Altenheim. Ihre Tochter Birgit fliegt als Stewardess um die Welt und kann sich nicht mehr kümmern. So findet sich Paul auf einmal zwischen Singkreis und Bastelstunde wieder - und fühlt sich wi...

Darsteller:
Dieter Hallervorden,Tatja Seibt
Laufzeit:
1 Stunde, 49 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Komödie
Regisseur Kilian Riedhof
Darsteller Dieter Hallervorden, Tatja Seibt
Nebendarsteller Heike Makatsch, Katharina Lorenz, Heinz W. Krückeberg, Frederick Lau, Katrin Sass
Studio Neue Schönhauser Filmproduktion
Altersfreigabe Freigegeben ab 6 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

50 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bookie am 21. April 2014
Format: DVD
Vorab: Ich weine nie im Kino. Ich finde das zutiefst beschämend, in der Öffentlichkeit weinen! Deshalb habe ich auch nie Taschentücher dabei. Selbst schuld in diesem Fall. So musste ich meine Ärmel benutzen, um nicht ständig mein Hemd zu besiffen.
Ich habe "Sein letztes Rennen" durch Zufall gesehen, weil ich gerade Zeit hatte und nur dieser Film gerade anfing.
Von der ersten Minute an hat er mich gepackt wie kaum ein anderer. Es beginnt mit einer Sportübertragung, die uns den Hauptdarsteller vorstellt: Als ein grandioser Sportkommentator den jungen Läufer Paul, gespielt von Hallervorden, anfeuert "flieg, Paule, flieg ins Ziel", mit einem Pathos und einer Sprechart wie man sie tatsächlich in der Sportberichterstattung vor 40 Jahren hören konnte, da flog dem Film mein Herz entgegen. Gleichzeitig bekam ich auch Angst. Ein so wunderbarer Anfang, der kann ganz schnell abgleiten, abrutschen in Mittelmaß. Das tut er nicht. Aus einem Grund: Dieter Hallervorden.

Tatsächlich finde ich den Film nicht in jedem Punkt gelungen. Die Nebendarsteller tun manchmal leider genau das: sie stellen dar. Was deshalb so auffällt, weil Hallervorden nicht darstellt, nicht spielt, sondern "ist".
Wäre das Sean Connery, wäre es Bill Murray oder Robert DeNiro, der sich da vor unseren Augen im wahrsten des Sinne des Wortes die Seele wieder in den Leib rennt, sie hätten einen Oskar, einen Golden Globe und sämtliche Titelseiten erobert.
Aber es ist "nur" ein deutscher Film, darum bleibt es bei bescheidenen Zuschauerzahlen und einer bescheidenen Anzahl an Rezensionen auf Amazon.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mike am 28. Juli 2014
Format: DVD
Dass Dieter Hallervorden mehr kann als nur "Palim Palim" oder den ewigen Didi zu geben wissen leider nur die wenigsten und werden ihn für immer in die Schublade stecken in die er sich vor langer Zeit selber rein buxiert hat.
Natürlich muß man aber auch sagen dass Ausflüge wie "Das Millionenspiel" oder "Der Springteufel" aus den 70ern eher die Ausnahme in seiner Filmografie sind.
Mit "Sein letztes Rennen" beweißt der in würde gealterte Komiker und Kabarettist aber dass er auf seine alten Tage nicht mehr auf billige Kalauer angeswiesen ist und er nun endlich auch Abseits des trotteligen Schusselsn war und ernst genommen werden sollte.
Zwar hat sich Hallervorden schon seit etlichen Jahren eh immer mehr politische Themen für seine Sketche ausgesucht, aber so richtig weg kam er von seiner Standartrolle trotzdem nicht.
Und nun mit fast 80 Jahren liefert er eine erstaunliche, sympathische, zurückhaltende und trotzdem irgendwie witzige Performance ab die auf weitere ähnliche Filmausflüge hoffen läßt.
Als Fan der mit seinen Filmen und Sketchen aufgewachsen ist habe ich einige Interviews mit Hallervorden gelesen oder gesehen in denen er zum Teil etwas wehleidig auf seine Karriere zurück geblickt hat und es immer auch etwas bedauerlich fand dass er nie aus der albernen Nische ausbrechen konnte.
Vielleicht schafft er es jetzt endlich und erlebt in seiner Karriere einen zweiten oder besser gesagt einen dritten Frühling.
Sein letztes Rennen ist jedenfalls ein schöner und ruhiger Film der viele Themen rund ums älter werden behandelt.
Dabei nimmt der Film zwar deutlich Partei ein, beleuchtet aber auch immer wieder die andere Seite.
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151 von 167 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Johnny am 22. Oktober 2013
Format: Blu-ray
Als große Hallervorden-Fans war "Sein letztes Rennen" für meinen Sohn und mich natürlich Pflicht... und das nicht erst zuhause sondern im Kino! Ich sage oft: "Den Film musst du im Kino sehen"... und immer meine ich es so. "Sein letztes Rennen" MUSS man im Kino schauen... und in diesem Falle meine ich es so ernst wie selten zuvor. :o)

Fast 2 Stunden faszinierend tiefsinnige Unterhaltung, fantastische Darsteller - jeder gibt alles und das Produkt ist grandios. Sie zweifelten an Hallervorden's Fähigkeiten, ernste Rollen glaubhaft zu spielen? Ganz ehrlich: ich tat's! Es gab in "Didi's" alten Filmen immerzu diese bestimmten "Grimassen", die Hallervorden einfach nicht ablegen zu können schien. Aber er hatte ja bis dato auch nur in lustigen Filmen gespielt, und das ist "Sein letztes Rennen" wirklich nur sehr bedingt.

Im Grunde bekommt man ein intensives Drama zu sehen. Zwar gibt es hier und da etwas zu schmunzeln, aber wann immer man zum Lachen ansetzt, bleibt es einem gleich wieder im Halse stecken. Ein unvergessliches Erlebnis: Vielleicht 20 Zuschauer waren gestern Abend im Kino zugegen, vorwiegend Senioren. Mein Sohn und ich waren die mit Abstand jüngsten Gucker. Ich werde diese zwei Stunden meinen Lebtag nicht vergessen. Vor dem Kinobesuch hatte mich mein Sohn gebeten, danach bei Saturn die neuesten Handies anschauen zu dürfen. Und was war? Wir kamen derart übersensibilisiert, beide den Tränen nahe und runter mit den Nerven aus dem Kino, dass der urbane Irrsinn nur noch zur Flucht nach Hause drang.

"Sein letztes Rennen" will aufzeigen, dass mit älteren Herrschaften sensibler umgegangen werden soll.
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