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Sein letzter Fall: Roman [Taschenbuch]

Håkan Nesser , Christel Hildebrandt
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

6. Juni 2006
Eine tote Frau in einem leeren Swimmingpool. Ein Mörder mit einem wasserdichten Alibi. Und Ex-Kommissar Van Veeteren, dem dieser Fall – der einzig ungelöste seiner Laufbahn – auch fünfzehn Jahre nach der Tat keine Ruhe lässt. Wer hat Barbara Clarissa Hennan auf dem Gewissen? Ihr Mann, wie alle glauben, dem aber nichts zu beweisen ist? Van Veeteren traut ihm das Verbrechen zu: Er hat mit dem Verdächtigen gemeinsam die Schulbank gedrückt und kennt dessen finstere, boshafte Seite.


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Sein letzter Fall: Roman + Der Tote vom Strand/Die Schwalbe, die Katze, die Rose und der Tod: Zwei Romane in einem Band + Die Schwalbe, die Katze, die Rose und der Tod: Roman
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Produktinformation

Interview mit dem Autor Håkan Nesser: Jetzt reinlesen [593kb PDF]
  • Taschenbuch: 544 Seiten
  • Verlag: btb Verlag; Auflage: erste auflage (6. Juni 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442734770
  • ISBN-13: 978-3442734771
  • Originaltitel: Fallet G
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,8 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 16.593 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

"Lesen ist großartig, aber schreiben ist vielleicht noch großartiger", sagte Håkan Nesser einmal. Den deutschen Lesern ist er besonders durch die Reihe mit Kommissar Van Veeteren bekannt sowie durch die "Gunnar-Barbarotti"-Krimis. In Schweden sind seine Werke so anerkannt, dass zwei seiner Bücher zu Schulliteratur wurden: "Kim Novak badete nie im See von Genezareth" sowie "Und Piccadilly Circus liegt nicht in Kumla". Das freut den Autor besonders, weil er bis 1998 als Lehrer tätig war. Der 1950 in der schwedischen Gemeinde Kumla geborene Schriftsteller hat Geisteswissenschaften studiert und Englisch und Schwedisch unterrichtet. Er lebt heute mit seiner Familie in London und auf Gotland.

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Håkan Nessers Kriminalroman beginnt in der Vergangenheit und reicht bis in die Zeit zurück, als sein Kommissar Van Veeteren noch nicht pensioniert war: In einem leeren Swimmingpool wird eine Frau tot aufgefunden, und ihr Ehemann gerät schnell in Mordverdacht. Jaan “G.” Hennan, der mit seiner Frau vor wenigen Monaten aus Amerika eingewandert ist, kommt nach ihrem Tod einerseits in den Genuss einer Lebensversicherung; andererseits stellt sich heraus, dass Barbara Hennan kurz vor ihrem Tod den Detektiv Maarten Verlangen beauftragt hatte, ihren Mann zu beschatten.

Für Kommissar Van Veeteren ist der Verdächtige kein Unbekannter. Er kennt “G.” seit seiner Schulzeit und hat damals bittere Erfahrungen mit ihm gemacht. Nun ist der ehemals vorbestrafte “G.” als erfolgreicher Geschäftsmann heimgekehrt. Van Veeteren ist fest davon überzeugt, dass “G” der Mörder ist und setzt ihn in stundenlangen Verhören unter Druck. Doch trotz aller Indizien ist dem mutmaßlichen Mörder nichts nachzuweisen. Da er für die Tatzeit ein wasserdichtes Alibi hat, kommt er frei und verschwindet wieder im Ausland.

15 Jahre später hat Ex-Kommissar Van Veeteren immer noch schwer an diesem einzigen ungelösten Fall seiner Laufbahn zu beißen. Als eines Tages die Tochter des Detektivs Verlangen ihren Vater als vermisst meldet, ahnt Van Veeteren, dass der Detektiv damals offenbar mehr über Hennan in Erfahrung gebracht hatte, als er zu Protokoll gab. Damit erscheint der “Fall G.” in einem gänzlich neuen Licht ...

In Sein letzter Fall zeigt sich Håkan Nesser von seiner besten Seite. Zweifellos ist es dem schwedischen Autoren mit diesem Buch gelungen, innerhalb seiner Van-Veeteren-Serie einen subtilen erzählerischen Höhepunkt zu setzen. Gleichwohl wirkt die Verlagsmitteilung, das Buch sei Van Veeterens zehnter und letzter Fall, ein wenig irritierend. Soll dies wirklich das Ende sein?

Der Verlag stattet das Buch zu diesem vermeintlichen Schlusspunkt mit einem detaillierten Begleitheft zur Van-Veeteren-Reihe aus, was vor allem bei Nesser-Fans Anklang finden dürfte. Im Rückblick zeichnet Håkan Nessers Bücher aus, dass sie frei sind von der Melancholie, dem düsteren “Existenzialismus” und dem gesellschaftlichen Skeptizismus, die sich zum Teil wie Mehltau über die Kriminalromane skandinavischer Provenienz ausgebreitet haben. Nesser ist es auf phantasievolle und ironische Weise gelungen, eine Welt mit fiktiven, halbrealen Orten zu entwerfen. Vor dem Hintergrund dieser eigentümlichen, fast märchenhaften Erzählwelt lenkt Nesser unsere Aufmerksamkeit letzten Endes auf die einfache Tatsache, dass menschlichen Handlungen und Entscheidungen immer auch eine ironische Tragik inne wohnt. Das ist zeitlos und wirkt stellenweise geradezu poetisch. --Christian Koch -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Sensibler Schwedenkrimi mit Tiefgang." (Woman)

"Spannend, vielschichtig, ausgereift und mit überzeugenden Personen ausgestattet bietet es (das Buch) beste schwedische Krimiunterhaltung." (WDR4)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Skandinavische Eröffnung? Warum nicht?" 20. August 2004
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
In einigen der bisherigen neun Van-Veeteren-Romanen hat Nesser den Fall G. bereits zur Sprache gebracht - den einzig ungelösten Fall in des Kommissars Laufbahn. So begleitet dieser von ihm selbst als Fortsetzungsroman G. bezeichnete Fall das Leben des Kommissars über viele Jahre hinweg. Man hatte schon bei der Lektüre der früheren Romane das Gefühl, dass Van Veeteren erst mit sich im Reinen ist und sein Berufsleben in Ruhe abschließen können wird, wenn er auch hier den Mörder überführt hat.
Wie Van Veeteren fünfzehn Jahre nach dem Mord eine sich neu ergebende Spur aufgreift und den Fall aufrollt, ist Seite für Seite lesenswert...
Nesser hat in seiner bekannt einfühlsamen und - für einen Kriminalschriftsteller extrem - poetischen Schreibweise den zehnten Van-Veeteren-Krimi entwickelt und diese Romandekalogie genial vollendet. Obwohl der Leser zu der Romanfigur des Van Veeteren stets eine größere Distanz behält als beispielsweise zu Henning Mankells Figur Kurt Wallander, hat Nesser spätestens mit diesem Buch Mankell als besten schwedischen Krimi-Export abgelöst.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergangenheit und Gegenwart 13. September 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Die Meldung beim Polizeirevier scheint klar: Eine Leiche wurde in einem Swimmingpool entdeckt. Das besondere an der Situation, die die Ermittler vorfinden ist jedoch, dass kein Wasser im Becken ist und die Frau vom 10m Turm stürzte. Mord ? Unfall ? Selbstmord ?
Zunächst gibt es keine Zeichen, die in die eine oder andere Richtung deuten; bis sich herausstellt, dass die Tote erst vor Tagen einen Privatdetektiv auf ihren Ehemann angesetzt hatte....
Hauptkommissar Van Veeteren nimmt die Ermittlungen auf - und trifft bei dem Ehemann auf einen verhassten Bekannten aus der Schulzeit....
Hakan Nesser verbindet in diesem Roman geschickt die Vergangenheit (1989) und die Gegenwart des des Kommissars, der sich inzwischen zur Ruhe gesetzt hat.
Vom Stil und der unvorhersehbaren Handlung ist dies eines der besten Nesser - Bücher.
Auch wenn viele "Nebensätze" vergangene Geschehnisse beschreiben, ist das Kennen der anderen Nesser-Bücher nicht erforderlich.
Die richtige Reihenfolge der Romane:
- Das grobmaschige Netz
- Das vierte Opfer
- Das falsche Urteil
- Die Frau mit dem Muttermal
- Der Kommissar und Das Schweigen
- Münsters Fall
- Der unglückliche Mörder
- Der Tote vom Stand
- Die Schwalbe, die Katze, die Rose und der Tot
- Sein letzter Fall
Bei meinem Buch war übrigens noch ein extra Heft enthalten, was sich mit "Nessers Welt" beschäftigt und Informationen über die fiktiven Handlungsorte, Zeiten usw. gibt. Eine tolle Zugabe !
KAUFTIPP ! Ich habe nur 3 Tage für das Buch gebraucht, konnte es kaum weglegen !!!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hakan Nesser zu lesen ist ein Genuß .... 22. September 2004
Format:Gebundene Ausgabe
und so sollte man seine Bücher auch lesen - mit Genuß!!
Das ist zwar nicht mein erstes Buch von Hakan Nesser, aber der erste Van Veeteren Roman, den ich gelesen habe. Und sein letzter Fall wird sicher nicht mein letzter Fall von Van Veeteren sein, sondern erst der Anfang. Und auch zum Anfangen war dieser letzte Fall überhaupt kein Problem.
Hakan Nesser hat eine Art mit der Sprache umzugehen, die unnachahmlich und so angenehm ist, daß man die Seiten nicht schnell, schnell verschlingen mag, sondern sie genießt, jedes Wort, jeden Satz, jede Seite. Und wie bei jedem Roman von Nesser stellt sich ein Gefühl des Bedauerns ein, wenn man die letzte Seite gelesen hat.
Dieses Buch umfaßt eine Zeitspanne von über 15 Jahren, zunächst mit einem Verbrechen, das Van Veeteren nicht klären kann, obwohl er sich sicher ist, die Lösung zum Greifen nahe zu haben. Dann in seinem wohlverdienten (Un)Ruhestand, 15 Jahre später, kommt er diesem Verbrechen erneut auf die Spur und sein Kampfgeist ist erneut geweckt. Mehr wird nicht verraten.
Mein Rat: Nicht gleich auf einmal verschlingen, sondern lesen, lesen und genießen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schade, dass es schon zuende ist... 8. Oktober 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Endlich erfahren wir mehr über den Fall G., der in Nessers VanVeeteren-Büchern immer mal wieder erwähnt wurde. Nesser erzählt erst den "alten" Fall G. und dann wie die Geschichte 15 Jahre später weiter ging. Das Buch beginnt mit einer Szene, die ich im Laufe des Lesen wieder vergessen habe, die sich aber am Ende wunderbar erklärt. Also nicht wundern, sondern weiterlesen!
Bei der Dicke des Buches ist es nicht verwunderlich, dass auch manche Längen drin sind - Nessers Naturbeschreibungen z.B. finde ich manchmal zu lang.
Die Story finde ich sehr gut und spannend: Ex-Polizeichef Bausen, Münster und viele andere Bekannte sind wieder mit dabei. Und den kleinen Hinweis auf Wallander hat sich Nesser auch nicht nehmen lassen...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tschau und Tschüß van Veeteren 11. September 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Was für eine Geschichte ! Ein wirklich tolles Buch, das süchtig macht mit einem grandiosen Schluss. Eigentlich lag die Antwort auf die Frage nach dem Mörder so nah und man hätte selber drauf kommen können. Lassen Sie sich überraschen. Schade, das es SEIN letzter Fall war, aber hoffentlich erfindet Hakan Nesser eine neue ebenso liebenswürdige Hauptperson.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen ok
etwas schwer sich in das Buch einzulesen, doch sobald man den roten Faden gefunden hat, will man das Buch nicht wieder aus der Hand geben.
Vor 1 Monat von Ingrid veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zur letzten Seite
Gestern spät abends habe ich das Buch ausgelesen, nach 3 sehr spannenden Tagen. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, auch die Auflösung ist sehr überraschend. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Annette Tmmler veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Wiedersehen mit alten Feinden
Ein Fall, der Van Veeteren über 15 Jahre nicht losgelassen hat und ihn selbst im Ruhestand dazu bringt, zu ermitteln, führt ihn noch viel weiter zurück in die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Oktober 2010 von Mania
4.0 von 5 Sternen Man kann nur rückwärts begreifen, muss aber vorwärts...
Hauptzielgruppe dieses Buches dürften Leser ab 50 + sein, was nicht negativ gemeint ist.
Nesser beschäftigt sich ausführlich mit der Arbeits-,Denk- und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. August 2010 von arno
1.0 von 5 Sternen Langeweile
Die ganze Handlung des Buches lebt eigentlich davon, daß man bei den Ermittlungen des Todesfalles nicht die Identität des Opfers überprüft hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. August 2010 von Schlör
5.0 von 5 Sternen Immer mal wieder angedeutet...
...hat Hakan Nesser in seiner bislang neun Romane umfassenden Van Veeteren-Krimireihe den Fall 'G', den einzig ungelösten des mitunter mürrisch-launischen, aber auch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Januar 2010 von Bernd Lange
5.0 von 5 Sternen Nein, Håkan Nesser ist nicht Henning Mankell...
... und das ist gut so!

Während Mankell auch dem hintersten schwedischen Bauernhof einen - wenn auch noch so weit hergeholten - Bezug zur Weltpolitik verordnet,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. November 2009 von Tina L.
1.0 von 5 Sternen Mein letzter Fall
Ich habe dieses Buch im Doppelband mit dem "grobmaschigen Netz" gekauft und war in der Summe wirklich enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. August 2009 von G. Bodde
3.0 von 5 Sternen Nur auf den letzten 50 Seiten kommt Spannung auf
Ich will ehrlich sein.

Ich war von den Buch über weite Strecken enttäuscht. Die Charaktere sind interessant und tiefgehend. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. April 2009 von A. Ziller
1.0 von 5 Sternen Durchgefallen
Wenn es Sterne mit negativem Vorzeichen geben würde, dann hätte dieses Buch eine "Minus" 5 verdient. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Februar 2008 von Dirk Leibfried
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