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Sein eigener Herr Taschenbuch – September 2002


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 576 Seiten
  • Verlag: Steidl Göttingen; Auflage: Neuauflage. (September 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3882438584
  • ISBN-13: 978-3882438581
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.083.885 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Pietrucha am 15. April 2008
Format: Gebundene Ausgabe
"Sein eigener Herr" ist wahrscheinlich einer der gewichtigsten Romane des großen Laxness. Wieder steht der Werdegang eines gesellschaftlichen Außenseiters und seiner Familie im Vordergrund der Geschichte. Bjartur ist ein "unabhängiger" Mann, Kleinbauer sowie tyrannischer und sturer Patriarch, dem das Wohl seiner Schafe wichtiger als das der eigenen Familie ist. Seine Ehefrauen sterben aus Verzweiflung und Hunger, zwei Söhne sterben, der älteste bei der Flucht, der allerjüngste im Babyalter, ein Sohn wird von Verwandten nach Amerika geholt und der letzte entscheidet sich im letzten Moment und aus dem Bauch heraus doch, ihm nicht nachzureisen. Die älteste Ziehtochter, seine ihm beinahe hörige "Lebensblume" wird von Bjartur verstoßen, als herauskommt, dass sie ein uneheliches Kind von einem etwa 60Jährigen Lehrer erwartet, wird aber zuletzt, an der Schwindsucht erkrankt und zweifache Mutter, wieder zurückgeholt, nachdem der Sturkopf den Großteil seines Besitzes verloren hat.
"Sein eigener Herr" ist eine Geschichte über Stolz, Aberglaube, Engstirnigkeit und v.a. über den Kampf gegen die Armut, aus der kaum Auswege bestehen können, trotz oder gerade seiner Prinzipien wegen und trotz harter Arbeit. Das Buch ist ebenso beeindruckend und aussagekräftig wie Laxness zweiter großer "Kleiner Mann-Roman": "Salka Valka".
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dieter Drewitz am 1. Dezember 2011
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Die vorliegende Taschenbuchausgabe ist eine vorsichtig überarbeitete Fassung der Übersetzung von Bruno Kress aus DDR-Zeiten (1966). Als der Roman, im Original unter dem Titel "Unabhängige Leute. Eine Heldengeschichte", 1934 und 1935 in zwei Bänden (Vier Teilen) erschien, war der seit seiner Kindheit schreibbesessene Halldór Laxness 33 Jahre alt. Er hatte den ehrgeizigen Anspruch, in die Weltliteratur einzutreten. Bereits mit seinem davor veröffentlichten Roman "Salka Valka" erzählte er, auf beschränktem Raum eine besondere, isländische Geschichte mit geographischer Authentizität. Aber in keinem seiner Romane wird das Leben und Überleben so elementar mit der ungebändigtem Natur und dem rauen Klima Islands in Beziehung gesetzt. Laxness hatte Island bereist, um das Leben der Bauern in einsamen Tälern oder auf der Heide des Hochlandes persönlich kennen zu lernen. Natürlich ist "Sein eigener Herr" keine Heldensage. Es ist eher eine klassische Tragödie, in deren Verlauf der Bauer Bjartur alle verlieren wird. Bjartur hat achtzehn Jahre als Knecht gearbeitet, um nun sein eigener Herr zu sein. In der Einöde eines Tales inmitten der Hochheide besitzt er nicht nur seinen eigenen Hof sondern auch die Freiheit. Doch nach und nach werden nicht nur er sondern seine ganze Familie zum Sklaven seiner Schafherde, der kargen Natur und des unberechenbaren Klimas. Sein Gehöft "Sommerhaus" ist eine äußerst bescheidene Kate aus Grassoden und Torf, in der die Schafe mehr Platz haben, als die Menschen. Zu kleine Fenster behindern den Eintritt des Sonnenlichts. Seine erste Frau ist bereits von Sohn des Gemeindevorstehers schwanger, als er sie heiratet.Lesen Sie weiter... ›
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Code am 25. Juli 2007
Format: Taschenbuch
Einödbauer sind nicht gerade das, wonach einem Leser das Herz schlägt. Bevor man den Roman liest, glaubt man bereits alles zu kennen: schwere Kindheit, schweres Leben, einsamer Tod. Nicht die zerrütteten Familienverthältnisse zu vergessen. Trotz allem geht von Halldór Laxness Roman ein Sog aus, der es einem schwer macht, sich von der Geschichte zu lösen.

Auf der abgelegensten Hochheide Islands spielt sich ein Drama griechischen Ausmaßes ab, dessen Wurzeln in der Verblendung liegen, im Festhalten am menschenunwürdigen Leben. In Hamsuns Segen der Erde wurde das Bauerndasein noch hart aber verklärt dargestellt. Halldór Laxness läßt das Leben versiegen und errichtet seinem Bjatur und seiner Asta ein Denkmal, mitten in allen komplexen Fragen nach Schuld und Unschuld des selbstauferlegten Unausweichlichen.
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von scheepers@gmx.net am 26. Juli 2000
Format: Gebundene Ausgabe
Bjartur hat 18 Jahre lang gewartet, um "sein eigener Herr" zu werden. Seine Freiheit, eigenes Land, Haus und Schafe zu besitzen, sind ihm wichtiger als alles andere. Sein Stolz verbietet es ihm, Almosen oder Hilfe jeglicher Art anzunehmen. Doch dafür muß er einen hohen Preis zahlen: Seine Familie.
Ein wunderbares Buch, mit unterschwelligem Humor erzählt. Man erfährt wirklich alles über Schafzucht, aber auch über die Mythen, die über Islands unwirtlicher, unerschlossener Gegend liegen.
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