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Sein und Zeit [Gebundene Ausgabe]

Martin Heidegger
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2001
Die genannte Frage ist heute in Vergessenheit gekommen, obzwar unsere Zeit sich als Fortschritt anrechnet, die -Metaphysik- wieder zu bejahen.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 458 Seiten
  • Verlag: Max Niemeyer; Auflage: 18. Vollständ. überarb. (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3484701226
  • ISBN-13: 978-3484701229
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 15 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 235.020 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Selten hat in den neueren Jahrhunderten ein philosophischer Erstling so durchgeschlagen und einen so unverrückbaren Platz unter den "großen" Büchern errungen wie Heideggers "Sein und Zeit", das Buch eines Dreißigers."Hans Georg Gadamer in DIE ZEIT Nr. 470 vom 19.11.1982 -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Sein und Zeit
OA 1927 Form Sachbuch Bereich Philosophie
Sein und Zeit von Martin Heidegger zählt zu den philosophischen Höhepunkten des 20. Jahrhunderts. Ziel des Werks, dessen angekündigter zweiter Teil (»Zeit und Sein«) nie erschien, ist die Ausarbeitung der Frage nach dem Sinn von Sein. Diese Frage bildet als Ontologie bzw. Metaphysik seit R Platon und R Aristoteles den Kern philosophischer Forschung.
Entstehung: Das philosophische Konzept von Heidegger wurde maßgeblich durch die Logischen Untersuchungen (1900 / 01) seines Lehrers Edmund Husserl (1859–1938) geprägt. Darüber hinaus wirkten die Dissertation Von der mannigfachen Bedeutung des Seienden nach Aristoteles von Franz Brentano (1838–1917) und die Schrift Vom Sein. Abriss der Ontologie von Carl Braig (1853–1923) entscheidend auf seinen Entwurf der Fundamentalontologie.
Inhalt: Die Erörterung der Frage nach dem Sein, die die gesamte abendländische Philosophie seit der griechischen Antike durchzieht, nimmt ihren Ausgangspunkt bei demjenigen Seienden, das diese Frage stellt und dem es dabei um sein eigenes Sein geht: dem Menschen. Damit rückt die Seinsweise des Menschen, die Heidegger »Dasein« nennt, als Fundamentalontologie ins Zentrum der philosophischen Untersuchung. Heidegger deutet die »Seinsvergessenheit« der Metaphysik als »Verhängnis des Abendlandes«: Nicht der Mensch ist das Subjekt der Geschichte, das Sein selbst ist es, indem es sich verhüllt und verbirgt; ihm ist der Mensch ausgeliefert. Heidegger bestimmt »Dasein« wesentlich als »In-der-Welt-Sein« und als »Sein-zum-Tode«, woraus sich die beiden Seinsweisen der »Eigentlichkeit« und der »Uneigentlichkeit« ableiten. »Uneigentlich« ist das alltägliche »Verfallen« an das »Man«, »eigentlich« dagegen ist die in der Stimmung der »Angst« sich eröffnende Möglichkeit der »Entschlossenheit«, die Heidegger auch als »Freiheit-zum-Tode« bezeichnet.
Wirkung: Die Deutung der Metaphysik, wie sie von Heidegger in Sein und Zeit ausgearbeitet wurde, beeinflusste nachhaltig die Philosophie des 20. Jahrhunderts und führte methodisch insbesondere in der Theologie, der Literaturwissenschaft, der Rechtswissenschaft und den Naturwissenschaften zu neuen Erkenntnissen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einband eine Frechheit! 13. März 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Die Rezension bezieht sich nicht auf den Inhalt des Werkes. Der ist viel zu komplex für eine Rezension, allerdings ist Sein und Zeit sicherlich kein Unsinn (wie andere Rezensenten meinen).
Diese Auflage gibt den Text des alten Leineneinbandes unverändert wieder, bietet also keinerlei Vorteil dazu. Im Gegenteil, schon nach wenigen Wochen intensiver Lektüre reißen Seiten raus! Mitlerweile habe ich mir die Ausgabe von 2001 gebraucht zugelegt, da dieser Band unbenutzbar ist.
Der Verlag scheint nicht damit gerechnet zu haben, dass das Buch tatsächlich gelesen wird, anders kann man sich die billige Bindung nicht erklären!
Fazit: Lesen Sie Sein und Zeit, entweder an der Uni bei einem kundigen Dozenten oder mit einer Einführung (beispielsweise Luckner), aber Finger weg von dieser Ausgabe!
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18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker jenseits der Kontroversen 29. September 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Eine Rezension, die sich nicht selbst Beschränkungen auferlegt, erscheint mir bei einem Buch wie "Sein und Zeit" eher nicht ratsam. Dazu ist es zu reich und zu dicht. Man kann Heidegger sicher nicht mehr abtun, genausowenig wie man es noch mit Nietzsche und Marx kann. Er war auf eine kolossale Art fruchtbar; hat keine Schule hervorgebracht, doch Schüler und zwar - vielleicht eines der stärksten Argumente für ihn - selbstständig denkende Schüler.
Man sollte Heidegger auch nicht als den Weisen von Todtnauberg betrachten und "Sein und Zeit" als eine Art Bibel, daraus wird nichts Rechtes. Man gelangt auf diese Art wahrscheinlich nur zu einem Jargon.
Heidegger ist, bei aller Polarisierung die ihn noch immer umgibt, in erster Linie ein Philosoph der Auseinandersetzung. Die Philosophiegeschichte belegt dies, am schmerzhaftesten und vielleicht tiefsten am Beispiel von Levinas, der Heidegger in fast allem widerspricht und ihm doch folgt.
Für wen ist das Buch? Sicherlich für viele, aber in jedem Fall für Menschen, die auf der Suche nach einer Ethik sind. In dieser Hinsicht ist "Sein und Zeit" sehr fruchtbar, vor allem durch die markant-seltsame Abwesenheit des Ethischen.
Hier fallen wir (ironischerweise, denn Heidegger selbst hat hier entschieden Irrelevanz postuliert) ins Biographische. Die Frage, inwieweit Heidegger ein Faschist war, stellt sich noch immer, wenn auch mit verstreichender Zeit die Verbissenheit des Diskurses weicht. (Sicher, Heidegger war fasciniert von Führung, von Schicksal, vom Archaisch-Mystischen). Doch erscheint er immer mehr vor allem als Typus eines Deutschen, der zunehmend historisch wird.

Man mag das Buch unter dem Aspekt der (fehlenden-warum?) Ethik lesen und exemplarisch die Verortung des Gewissens bedenken. Das Gewissen ist bei Heidegger ein Ruf, der das Dasein aus der Herrschaft des Man entfernt und seiner eigensten Möglichkeit zuführt. Diese besteht im Sein-zum-Tode und ist so vor allem das Ende der Möglichkeiten. So weit, so fundamental.
Das "Gewissen" bei Heidegger (und eng verschwistert die "Schuld") ist für eine aufmerksame Lektüre in mindestens drei Hinsichten interessant.
1. Es besetzt eine wichtige, beinahe zentrale Position in der philosophischen Architektur. Die Heideggersche Fundamentalanalyse geht kleinschrittig genug vor, um Konstistenz und logische Stringenz von sich zu beanspruchen. Das Gedankengebäude ist robust genug, um gegen einen Einsturz gefeit zu sein, erweist sich aber ebenso als porös, wenn man hartnäckig und kritisch genug fragt. Geht man von einem von anderen ethischen Grudsätzen getragenen Gewissensbegriff an das Werk heran, ergeben sich vielfältige Möglichkeiten zu dessen Beleuchtung und Dekonstruktion.
2. Es fällt auf, dass das Gewissen nur vor das eigene Sein ruft, dass der Mitmensch also gar nicht wichtig erscheint. Die anderen Menschen sind nichts als ein dumpfes Mit-Sein, das das eigene Sein zwar solidarisch stützt, strenggenommen aber beinahe Dingcharackter hat und unnötig ist. Der Andere ist bei Heidegger nicht ausgezeichnet wie bei Sartre oder mehr noch bei Levinas, aber er bereitet die Notwendigkeit vor, den Anderen ins Zentrum des Philosophierens zu bringen. Bei Heidegger haben die zentralen ethischen Begriffe wie Gewissen, Schuld, Sorge, Verantwortung mit unseren Mitmenschen eher nichts zu tun sondern schmoren als Existentialien im eigenen Dasein.
3. Es gibt keine Brücke zwischen den fundamentalen Existentialien und den konkreten Entscheidungen, die getroffen werden. Das Konkrete gerät rasch in den Ruch des "Vulgären". Einer Philosophie, die sich der Konkretisierung verschliesst und dies auch noch als eine Stärke ausgibt, fehlt allerdings ein wesentliches Element und hat wenig Resistenz gegenüber Instrumentalisierungen. Die spätere ins Mystische drehende, tendentiell reaktionäre Verherrlichung des bäurisch-Archaischen macht das dann nur schlimmer.
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5.0 von 5 Sternen Sein und Zeit 1. November 2012
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Aufweisen der Wirklichkeit durch das Leben selbst.- Anstoß für jedes moderne Seinsbewusstsein.- Um das Buch zu Ergrüden, also sein Sein, reicht das lesen nicht aus, man muss es denken auch ausserhalb des Geschriebenen.- Die harte "Arbeit" zahlt sich aus, für mich tat sie das.- Einer der schwerwiegensten Bücher unserer Zeit.
Ohne Sein und Zeit einer allgemeingültigen Wehrtung unterziehen zu wollen, muss ich das Potenzial dieser Gedanken für mich höher wehrten, als wir das Heute mit seinem Hauptwerk tun.
Faszination durch diesen „heimlichen König des Denkens" (Hannah Arendt) die Hannah Arendt dort beschreibt teile ich mit ihr.
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4.0 von 5 Sternen "Was ist Metaphysik ?" besser zur Einführung
Zweifellos eines der bahnbrechenden Werke in der neueren Philosophiegeschichte. Dennoch als Einführung in Heidegger's Denken aus meiner Sicht nicht unbedingt zu empfehlen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Evaluate veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Suche nach der Heiligung des Seins
Dem Hauptwerk Sein und Zeit ist die Frage des platonischen Dialogs Sophistes vorangestellt, was wir Menschen eigentlich mit dem Ausdruck "seiend" meinen können. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Februar 2011 von Roman Nies
1.0 von 5 Sternen Unsinn als Jahrhundertwerk verkauft
Wenn man seine Philosophie verschlüsseln muss und nur ein elitärer Kreis in der Lage ist die Symbole zu deuten, dann kann man sich eigentlich nur wundern, warum dieses... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Mai 2009 von Jean Luc Picard
5.0 von 5 Sternen Jahrhundertwerk
Wer Heidegger liest, der begreift erst richtig, daß das Sein des Seienden
insofern Seiendes ist als das Seiende innerhalb des Seins wiederum Sein hervorbirgt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Dezember 2007 von Rezensentin/Rezensent
5.0 von 5 Sternen Oa Mordsgaudi
Um es vorweg zu sagen: Heidegger ist derjenige unter den Philosophen, den ich immer am meisten mochte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2007 von Gunter
5.0 von 5 Sternen Was kann man mit Sein und Zeit anfangen?
Mancher Leute, sogar grösse Wissenschaftler, sagen dass Sein und Zeit ist ein Buch mit dem man nichts anfangen kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2007 von Juan Rico Azorin
1.0 von 5 Sternen "Sein und Zeit" - tiefe Erkenntnis oder Unsinn tieferer Art?
Heideggers Seinsmystik, sein Kreisen um Grundkategorien wie Zeitlichkeit, Dasein ("Geworfenheit des Daseins"), Angst vor dem Nichts, Wahrheit, Sprache etc. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. April 2006 von r567
5.0 von 5 Sternen Das Sein des Seienden
Ein brillantes Buch. Genau das Richtige für einen Menschen, besser: für ein Dasein, das sein eigenes Da-Sein untersuchen will. Was ist Dasein? Wo ist Dasein? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. September 2005 von "bios_theoretikos"
5.0 von 5 Sternen Hartes Brot kauen wird belohnt!
Heideggers Hauptwerk Sein und Zeit ist zweifellos eines der grossen Werke der Metaphysik und Existenzialphilosophie. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juni 2005 von "flucser"
3.0 von 5 Sternen Trockner und ungewürzter Staubfänger
Ich weiß nicht ob man solche Bücher heute noch lesen kann, von Menschen, die "einfach bloß" schrieben ohne jmd. anderem zuzuhören. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juli 2004 von "sebloboy"
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