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Seidentanz: Roman
 
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Seidentanz: Roman [Gebundene Ausgabe]

Federica de Cesco
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 639 Seiten
  • Verlag: Marion von Schröder Verlag (1. September 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3547717639
  • ISBN-13: 978-3547717631
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 852.357 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Federica De Cesco
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Tanz hat Ruth Cohen schon als kleines Mädchen begeistert. Sie absolvierte eine klassische Ballettausbildung und wandte sich später dem Ausdruckstanz zu. Während eines Aufenthalts in Venedig lernt sie die japanische Tänzerin Naomi kennen und wird von dieser nach Japan eingeladen. Dort angekommen, macht Ruth sich intensiv mit der fremden Kultur vertraut. Als sie in einem Schrein einen japanischen Ausdruckstanz vorführt, geschieht etwas Merkwürdiges mit ihr. Sie hat eine Vision voll bedrohlicher, rätselhafter Bilder, die sie nicht mehr loslassen.

Klappentext

Seidentanz In diesem hinreißend poetischen Roman von großer sinnlicher Schönheit erzahlt Federica de Cesco von der Begegnung der jungen Tänzerin Ruth mit der dunklen Vergangenheit ihrer Familie und der gehemnisvollen Kultur Japans. Eine betörende Geschichte voll exotischer Magie und einer nicht zu bändigenden Lust auf Leben - von der Autorin des Bestsellers »Silbermuschel«! -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Zu Beginn hatte ich etwas Schwierigkeiten, mich in das Buch hineinzufinden. Das hing damit zusammen, dass über das (etwas chaotische Leben) einer Tänzerin zuviel "palavert" wurde. Ihre Liebschaften, die Arbeit und ihre Sexualität wird viel zu breit ausgeführt, dass es fast etwas langweilig wird. Außerdem ist es mir schwergefallen, mich in Ruth hineinzuversetzen, da sie doch ein sehr unkonventionelles Leben führt und ihr Charakter mir ein bisschen auf die Nerven ging (manchmal habe ich mich gefragt, ob man in ihrem Alter nicht schon ein bisschen reifer sein sollte...). Jedoch wird das Buch schlagartig besser, sobald sie nach Japan kommt. Die Familiengeschichte und die Tradition des Tanzes und des Schwertschmiedens wird interessant beschrieben. Überdies gibt die Mystik, die durch die geheimnisvolle Maske ins Spiel kommt, dem Buch eine besondere Note. Weiterhin gelingt es der Autorin noch, in das Ganze die Geschichte einer jüdischen Familie mit einzubauen, die während des zweiten Weltkrieges nach Japan flüchtet (dies wird in den Tagebüchern der Mutter eindrucksvoll beschrieben). Gerade diese Geschichte hat mich sehr berührt und gibt dem Buch eine Ernsthaftigkeit und Tiefe, die durch die Hauptperson Ruth leider nicht besonders vermittelt werden kann, da man bei ihr den Eindruck hat, dass sie in ihrem Leben nur mit Männer- (bzw.auch manchmal Frauen-)geschichten und Tanzen beschäftigt war. Wie die Verknüpfung zwischen der jüdischen und der japanischen Familie gelungen ist, ist eindrucksvoll, da man das Gefühl hat, es "schließt sich der Kreis", als Ruth mit Kunio zusammen kommt. Jedoch fand ich es schade, dass die Begegnung zwischen ihrer Mutter und der japanischen Großmutter Kunios nicht mehr geschildert wurde, obwohl diese in dem Buch eine entscheidende Rolle gespielt haben. Überdies fand ich auch die Erzählungen über die Japanerin Naomi etwas langweilig. Dem Leser wird zwar dadurch der japanische Tanz näher gebracht, aber Naomis Beziehung mit dem geisteskranken Tänzer ist meiner Meinung nach zu dramatisch und unrealistisch, was mich etwas genervt hat. Schön fand ich, dass man zum Schluss merkt, wie Ruth einen Platz in ihrem Leben an der Seite Kunios gefunden hat, wobei sie in Japan bleiben möchte. Im allgemeinen kann ich das Buch weiterempfehlen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieses Buch war seltsam zu lesen. Ich bin selbst Tänzerin, was mit ein Grund für mich war dieses Buch zu lesen,abgesehen davon, dass ich mich schon immer füt die Bücher der Autorin begeistern konnte. Dieses Buch hat mich jedoch anfangs enttäuscht, die ersten 100- 200 Seiten waren unnötig sowie zu langatmig. Erst als Ruth auf Hanako stößt und beginnt in ihrer Vergangenheit zu stöbern, wird es interessant. Jedoch hat man in diesem Buch wiedermal vieles über die japanische Kultur erfahren, das ist aber auch das einzige, was das Buch lesenswert macht. Ich hoffe, dass ich von dem nächsten Buch, das ich von Federica de Cesco lesen, wieder mehr begeistert bin.
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Von I. Peters VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Der Klappentext klang in meinen Ohren faszinierend. Doch die ersten Seiten haben mich damals enorm abgeschreckt.
Sie wirkten wie eine über romantisierte, erzwungen poetische Groteske, die gleichzeitig erotisch und faszinierend wirken sollte. Aber nichts davon hatte auch nur irgendeine Wirkung auf mich.
Es fehlte der rote Faden und lange wusste ich einfach nicht worauf die Autorin hinaus wollte. Mir fehlte die stringente Handlung.
Übrigens trotz des fantastisch anmutenden Klappentextes ist das Buch kein Fantasybuch. Es ist eher ein Roman mit mystischen, rätselhaften Anklängen.

Die verschiedenen Charaktere wurden von der Protagonistin (Ich-Erzählerin) überstylisiert und wirkten unglaubwürdig. Ich konnte mich zwar zwangsweise mit der Protagonistin identifizieren, aber alle anderen Figuren blieben mir fremd. Ihre Beschreibungen waren einfach zu mystisch, zu geheimnisvoll, zu abwegig, als dass ich eine emotionale Bindung zu ihnen hätte aufbauen können.
Auch die Dialoge sind irrational und kaum nachvollziehbar. Manchmal wird Wissen bei dem einen Charakter voraus gesetzt, das er unmöglich haben kann.

Generell scheint die ganze Geschichte (Sie lebt von Beschreibungen und weniger von Handlung) von der Realität entrückt und spielt sich viel mehr auf einer Bühne im Kopf der Protagonistin ab, als in der wirklichen Welt. Das Geschehen wird ebenso mystisch geschildert wie die Figuren. Vielleicht fehlte mir deshalb der Bezug zu der Geschichte.
Jedes Fitzelchen Umwelt schien eine umwerfende Schönheit in sich zu bergen, ließ (in meinen Augen) aber nur Stringens und Logik vermissen.
Die ganze Geschichte wirkte viel mehr, wie eine Beschreibung eines Traums, den die Autorin einmal gehabt hat.

Und dann kam das Ende. Mit Wucht und erdrückend. Und plötzlich fügten sich all die seltsamen, irrationalen Kleinigkeiten zu einem großen Ganzen. Ich hatte wirklich diesen Aha-Effekt, als würden mir die Augen geöffnet werden.
Ich war für einen Moment wirklich aus der Fassung gebracht.
Das Traumhafte musste einer bitteren Wirklichkeit weichen. Und jetzt war die Geschichte tatsächlich faszinierend.

Die Sprache entblößte endlich ihre wahre Poesie und ich war gefesselt. Ich denke, Seidentanz ist ein Buch, das sich gerade bei einem zweiten Lesedurchgang voll und ganz entfalten kann. Weil man plötzlich ganz andere Zusammenhänge erkennt und vor allem die Absicht der Autorin erahnen kann. Trotzdem bleibt es bei einem Erahnen, denn in vielen Dingen bleibt der Leser auch nach dem Ende des Buches noch im Unklaren und der geheimnisvolle Schreibstil hinterlässt eine bittere Süße auf der Zunge.

In meinen Augen ist Seidentanz ein Meisterwerk. Mit einem wunderschönen Cover und einem wunderschönen Titel, wie ich finde. Aber ich würde nicht jedem raten das Buch zu lesen. Der Schreibstil, die Figuren, die Geschichte, die Handlung ist etwas besonderes und gewöhnungsbedürftig. Das wird nicht jedermanns Geschmack sein.
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