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Seidendrachen: Ein sinnlicher romantischer Gay Fantasy Romance Roman [Broschiert]

Michaela Nelamischkies , Carol Grayson
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

Oktober 2011
Jarin, unehelicher Sohn eines niederländischen Herzogs, und Akio, ein asiatischer Mischling und freigekaufter Arbeitssklave aus dem fernen China, dienen beide aus unterschiedlichen Gründen als lebendes Pfand in einem einsamen Kloster, bis der König von Frankreich sie beide an seinen Hof beruft. Akio besitzt die Fähigkeit der Seidenmalerei und soll diese ausschließlich für den König einsetzen, um so dem Kloster zu Reichtum zu verhelfen. Der zarte Akio, dessen Kunstfertigkeit so offensichtlich ausgebeutet wird, weckt Jarins Beschützerinstinkt. Die beiden ungleichen jungen Männer verlieben sich ineinander, sehr zum Missfallen des Hauptmannes Nicolas de Vervier, der selbst ein Auge auf Jarin geworfen hat. Eine tragische Romanze beginnt, die vor langer Zeit geschrieben wurde.

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Preis für alle drei: EUR 35,85

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Produktinformation

  • Broschiert: 104 Seiten
  • Verlag: Fantasy Welt Zone Verlag (Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3942539098
  • ISBN-13: 978-3942539098
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,2 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 192.114 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Die Autorin und Musikverlegerin Carola Kickers lebt in Kempen am Niederrhein und ist vorwiegend in den Bereichen Mystery und Dark Fantasy tätig. Aber auch Kindergeschichten und der eine oder andere Krimi fließen aus ihrer Feder. Viele ihrer Kurzgeschichten und auch Bücher wurden bislang bei verschiedenen Verlagen und als Hörbücher veröffentlicht. Speziell bei ihren Vampirgeschichten pflegt sie die "Schwarze Romantik". Seit 2010 schreibt unter dem Pseudonym Carol Grayson.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Es war ihm ein Rätsel, wie dieser zarte Junge aus dem fernen Orient mit solch wissenschaftlicher Präzision seine Vorbereitungen traf. Wie sollte er – Jarin - all die tausend kleinen Handgriffe notieren oder sich überhaupt merken können? Dafür prägte er sich jede der anmutigen Bewegungen seines Schützlings ein. Es glich einem Tanz in der Stille des Morgenlichts. Die schwarzen Haare fielen wie ein glatter Vorhang auf seine schmalen Schultern. Sie bildeten einen Kontrast zu dem mädchenhaft zarten Teint, der nun ebenfalls einen goldenen Schimmer angenommen hatte. Er war ganz in schwarz gekleidet, in einen traditionellen Kimono, der die Makellosigkeit seines zierlichen Körpers unterstrich. Immer noch umgab ihn der Liebreiz eines Mädchens. Unwillkürlich kam Jarin ihre erste Begegnung wieder in den Sinn. Er betrachtete versonnen seine Fingerspitzen, die Akio damals berührt und unbewusst gestreichelt hatten. Dann blickte er wieder zu dem Asiaten hin. Dieser schien ihm heute so zerbrechlich wie chinesisches Porzellan. Seine Anmut weckte sein Verlangen, Akio nahe zu sein, ihn in die Arme zu schließen. Mühsam beherrschte Jarin sich, obwohl er am liebsten aufgesprungen wäre. Ab und zu prüften Akios grüne Augen die Materialien, die vor ihm auf dem langen Tisch lagen. Er sortierte die feinen Pinsel aus Tierhaaren. Es waren unendlich viele. Dann sah er wieder zum Fenster hinaus. Er schien auf etwas zu warten. Endlich schien die Sonne in einem bestimmten Winkel zu stehen und Akio begann, die weiße Fläche vor sich mit den Grundmotiven zu bemalen. Erste hauchfeine Umrisse entstanden unter seinen Händen: eine Pagode umrahmt von Bambus. Der Tempel eines unbekannten Gottes. Kinder in fremdartigen Gewändern und merkwürdigen Frisuren, die Opfergaben darbrachten. Jeder Pinselstrich zog Jarin mehr und mehr in seinen Bann. Er folgte Akios zarten Fingern mit seinen Augen und hatte sich mittlerweile von seinem Stuhl erhoben. Näher und näher war Jarin an den Ateliertisch getreten, der für ihn aussah wie das Labor eines Alchemisten. Wie konnte Akio nur bei diesem Durcheinander den Überblick behalten? Akio schien genau zu wissen, dass Jarin dicht bei ihm war, obwohl dieser versucht hatte, so leise wie möglich zu sein. Außerdem übertönte der Lärm draußen seine Schritte. „Du geben mir den anderen Pinsel?“, fragte er mit seinem singenden Akzent. Welchen Pinsel? Da lagen ja Hunderte davon. Hilflos überflog Jarin mit seinen Augen die Auswahl an Malinstrumenten. Mit einem Lächeln auf den Lippen wandte sich Akio zu seinem Leibwächter um. Er wusste ganz genau, dass er Jarin mit dieser Bitte überfordert hatte! Und dieser starrte jetzt in die goldgrünen Augen – einem geheimnisvollen See gleich, der ihn zu verschlingen drohte. Akio war einen guten Kopf kleiner als er und im Vergleich zu seiner durchtrainierten Gestalt ein eher fragiles Wesen. Akios Lächeln vertiefte sich, als er mit der Hand, die immer noch den Pinsel aus feinstem Marderhaar führten, sanft über Jarins Wange fuhr und einen dünnen Tuschestrich hinterließ. Instinktiv wollte er die Hand abwehren. Seine Finger umschlossen das zarte Handgelenk. Akio wehrte sich nicht. Er hielt ganz still. Verlor kein Wort. Jarin zog ihm den Pinsel aus der Hand, ohne ihn jedoch loszulassen. Und dann tat er etwas, das er früher nie für möglich gehalten hätte. Er führte Akios Hand statt des Pinsels an seine Wange und dann ließ er das Handgelenk los. Würde der junge Künstler seine Hand fortnehmen? Nein. Stattdessen glitt diese an Jarins Wange hinunter zum Hals, über seine Brust, verweilte bei seinem Herzschlag. Auch Akios andere Hand legte sich nun auf seine Brust, langsam begann er die goldenen Schließen der Uniform zu öffnen. Sollte Jarin ihn aufhalten? Nur das nicht! Stattdessen war er es nun, der ganz stillhielt. Es zuließ, dass Akio die Jacke von seinen Schultern streifte und nun das gleiche mit seinem Hemd machte. Endlich berührten Akios Hände seine bloße Haut, folgten dem Verlauf seiner Muskeln wie ein Bildhauer. Jarin sog scharf die Luft ein. Diese unerträgliche Sanftheit war es, die in quälte. Jedes Streicheln hinterließ eine glühende Spur, die sein Verlangen steigerte. Als er schließlich Jarins Hosenbund öffnen wollte, kam ein verzweifeltes „Halt ein“, aus dessen Mund. Daraufhin schlang der Asiate seine Arme um ihn und schmiegte sich an ihn. Jarin glaubte zu zerspringen. Er konnte nicht anders und umarmte den zarten Körper ebenfalls, zog ihn fest an sich. Durch die kühle Seide seines Kimonos ahnte er, dass Akio nichts darunter trug. Sein Herzschlag fühlte sich an wie der eines gefangenen Singvogels. Jarin wollte am liebsten noch viel mehr von ihm spüren.„Wir sollten das nicht tun“, murmelte er dabei, wie um sich selbst bei Besinnung zu halten. Schließlich war er im Dienst! „Ich weiß. Niemand darf erfahren“, flüsterte Akio genauso leise zurück. Allein die Melodie in seiner Stimme ließ einen wohligen Schauer über Jarins Rücken laufen. Dann fügte der kleine Asiate in fremder Sprache einige Sätze hinzu, die Jarin nicht verstand. Sie klangen dennoch zärtlich und beruhigend. Sein Herz raste. Wie sollten sie das, was sie sich da gegenseitig offenbarten, vor der Außenwelt geheim halten? Vor allem vor Nicolas, der selbst bereits versucht hatte, Jarin zu verführen? Wäre er vor wenigen Wochen so geduldig und ruhig vorgegangen wie nun Akio, wer weiß, was da geschehen wäre. Jarin strich über die schwarzen Haare seines neu gewonnen Freundes. „Wir sind hier nicht sicher. Trotz des Turniers könnte jederzeit einer der anderen Bediensteten hereinkommen“, mahnte er. „Außerdem muss deine Arbeit fertig werden. Lass mich besser gehen, sonst weiß ich nicht, was mit uns geschehen wird.“ Akio löste sich nur ungern und blickte zu dem blonden Jungen hoch. „Es wird geschehen“, versprach er. Jarin wurde heiß bei diesem Gedanken. Dachte Akio tatsächlich an das Gleiche wie er? Wieder lächelte der dunkelhaarige Junge verständnisvoll. Und dann sagte er etwas, dass Jarins Gefühle wieder abkühlte: „Einmal du mich loslassen musst.“ Was meinte er bloß damit? Akio schaute ihn weiter direkt an. Seine grünen Mandelaugen durchdrangen Jarins Seele. „Du hast viel Macht“, sagte er leise. „Macht, die man dir genommen hat vor langer Zeit“. „Wie bitte?“ fragte Jarin verwirrt. „Dein Vater mächtig sein, aber alt. Dein Bruder nun bald seinen Platz einnehmen wird.“ „Ich habe keinen Bruder.“ „Oh doch, du hast“, beharrte Akio. „Unsinn. Ich bin in einem Kloster erzogen worden. Man fand mich dort ausgesetzt vor der Pforte.“ Akio schüttelte den Kopf. „Das nicht die Wahrheit.“ Jarin wusste nicht, was er von diesen Worten halten sollte. Er war sich sicher, dass Akio ihn nicht anlog. Aber das alles klang so verwirrend. „Woher willst du das alles wissen?“ „Meine Seele hat die deine berührt schon vor langer Zeit. Ich bin ein Sohn des Drachen. Du der Sohn…“ Akio überlegte. „…einer irdischen Macht. Aber eines Tages wir wieder werden eins.“

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Warum schreiben Frauen schwule Romane? 22. Mai 2012
Von M. Sommer
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
"Ein sinnlicher romantischer Gay Fantasy Romance Roman", alleine schon bei der Doppelung von romantisch und Romance hätte mir auffallen müssen, dass dieses "Heftchen" eigentlich nur eine PR Blase ist. Ein tolles Cover in samtigen rot tröstet leider nicht darüber hinweg, dass hier mit überdurchschnittlichem Mittelmaß versucht wird die zahlungskräftige schwule Klientel ordentlich abzuzocken. Ich habe mir schon überlegt welches Naivchen in meinem Bekanntenkreis bald neuer Besitzer dieser Fehlinvestition werden wird, bin aber zum Entschluss gekommen, dass es wohl selbst zum Verschenke zu peinlich ist.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seidendrachen-ein Roman voller Magie und Romantik 23. Dezember 2011
Format:Broschiert
An dieser Stelle möchte ich der Autorin eingroßes Kompliment aussprechen, ich finde, dass ihr mit Seidendrachen ein toller Start mit der Romantica Novellenreihe gelungen ist!
Die Geschichte hat mich gleich in ihren Bann gezogen, die Autorin hat ihren Akteuren Leben eingehaucht, das man fasziniert weiterlesen muss. Ein Buch voller Magie und Romantik. Auch kommt die Historie nicht zu kurz, es passt alles zusammen!
Seidendrachen ist sehr schön geschriebene Novelle! Ich freue mich schon auf die kommenden Projekte aus dieser Reihe! Mein persönlicher Liebling ist der Hauptmann Nicolas de Vervier, ich würde mich sehr freuen, wenn dieser in einer der kommenden Novellen wieder einen Auftritt hat:)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Romanze mit spirituellem Ende... 25. August 2012
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Diese kleine Geschichte hat mir ausgesprochen gut gefallen - trotz oder vielleicht gerade wegen des ungewöhnlichen Endes, das mich lange hat nachdenken lassen. So schön traurig mit einem kleinen Touch von Trost und Hoffnung...
Eines vorweg: Um die Geschichte zu mögen, sollte man ein wenig historisches Verständnis und eine Neigung zu asiatischer Kultur haben. Es hilft, sich in der Story wohl zu fühlen. Wer deftige Liebesszenen erwartet, braucht das Büchlein gar nicht erst zu kaufen. Wer es hingegen subtil mag, der ist hier genau richtig. Die Charaktere sind nicht zu detailliert beschrieben, so dass die eigene Phantasie noch Spielraum hat. Die Szenerie ist stil- und stimmungsvoll beschrieben. Die Geschichte hat mich berührt, der Sprachstil der Autorin gefällt mir sehr. Ich habe bereits ein weiteres Buch von ihr gekauft.
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