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Seid wie reine Seide und scharfer Stahl: Das geistige Vermächtnis des großen Zen-Meisters
 
 
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Seid wie reine Seide und scharfer Stahl: Das geistige Vermächtnis des großen Zen-Meisters [Taschenbuch]

Shunryû Suzuki , Stephan Schuhmacher
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das letzte Geschenk eines weisen Freundes der Menschen

Auch über 30 Jahre nach seinem Tod gilt Shunryu Suzuki als bedeutendster Zen-Meister der Neuzeit. In diesem Werk sind seine wichtigsten Lehrgespräche aus den letzten Lebensjahren in vollkommen authentischer Form wiedergegeben. Die kauzige Weisheit des »Vaters des westlichen Zen«, seine verständliche, bisweilen provozierende Art, die Menschen wachzurütteln und auf den Weg zur Erleuchtung zu führen, sind einzigartig und unverwechselbar.

Der berühmteste moderne Zen-Meister auf dem Höhepunkt seines Wirkens: »Zeige Klarheit. Lebe Schlichtheit. Vermindere Ich-Sucht. Wünsche wenig.«


Der Verlag über das Buch

Ein weiteres großes Buch des westlichen Zen -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

"Suzuki Roshis tägliche Lehrgespräche mit seinen Schülern, die sich oft spontan und ohne vorheriges Konzept ergaben, sind hier in vollkommen authentischer Form wiedergegeben."
an Bord

"Ausgewählt und behutsam editiert für dieses Werk wurden Lehrgespräche aus den letzten drei Lebensjahren des Meisters."
Wegweiser -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Der Japaner Shunryû Suzuki (1904 - 1971) gilt als bedeutendster Zen-Meister der Neuzeit. Als einfacher Tempelpriester (wenn auch mit gediegener klassischer Mönchsausbildung) entschloss er sich 1959, als Meditationslehrer nach Amerika zu gehen. In San Francisco gründete er das erste Zen-Zentrum des Westens, später das legendäre Zen-Kloster Tassajara in den kalifornischen Bergen. Der Roshi ("alter Meister") wurde zu einem geisteigen Mittelpunkt der kulturellen und spirituellen Szene der 60er Jahre an der Westküste Amerikas. Zu seinen Schülern und Verehrern gehörten berühmte Künstler wie Alan Watts, Allan Ginsberg, John Lennon und andere.

Auszug aus Seid wie reine Seide und scharfer Stahl von Shunryu Suzuki, Stephan Schuhmacher. Copyright © 2006. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

EINFÜHRUNG:

IMMER BEI DIR

Shunryû Suzuki Rôshi starb am 4. Dezember 1971. Seine Schüler im Tassajara Zen Mountain Center hatten am 1. Dezember ein Sesshin begonnen, eine einwöchige intensive Meditationsklausur, während im Zentrum in San Francisco, wo der Rôshi sich aufhielt, am Morgen des 4. Dezembers um 5.00 Uhr ein Sesshin anfing. Als seine Schüler gerade die erste runde Zazen (Sitzmeditation) im Zendô (Meditationshalle) begonnen hatten, verließ der Meister im Obergeschoß im Beisein seines von ihm ernannten Nachfolgers Richard Baker Rôshi sowie seiner Frau Mitsu und seines Sohnes Otohiru diese Welt. Er hatte seinen Abschied so lange hinausgezögert, bis die meisten seiner Schüler in Meditation saßen und noch einige Tage in Meditation verbringen würden. Das war sein Abschiedsgeschenk. Hunderte von Menschen drängten sich zu der Gedenkzeremonie im Zen Center, und am nächsten Tag reisten etwa achtzig Personen zu einem letzten Abschied nach Colma. Bevor der Sarg ins Feuer verschwand, gab es noch eine Zeremonie; jeder von uns legte eine Rose in den Sarg, und wir alle rezitierten dabei. Während ich beobachtete, wie die anderen ihre Rose darbrachten, wurde mir mit einem Schlag wieder klar, wie sehr jedermann Suzuki Rôshi geliebt hatte. Welches andere Gefühl die einzelnen Menschen auch charakterisieren mochte - Gelassenheit, Trauer, Furcht, Stolz, Entmutigung -, die Gesten, mit denen die Rosen in den Sarg gelegt wurden, waren alle von Liebe erfüllt. Das war ein weiteres Abschiedsgeschenk. Suzuki Rôshis erstes Buch mit Darlegungen1, Zen-Geist, Anfänger- Geist, hat seinen Ausdruck "Anfänger-Geist" als Metapher für das Erwachen und Paradigma für das tägliche Leben bekannt gemacht. Bewahre dir einen forschenden Geist; klebe nicht an dem, was du bereits weißt. "Im Geist des Anfängers gibt es viele Möglichkeiten, im Geist des Experten nur wenige." Dreißig Jahre nach seinem ersten Erscheinen gehört dieses Buch noch immer zu den weltweit bestverkauften Büchern im Bereich des Buddhismus. Nun haben wir eine Anzahl weiterer Darlegungen, die Suzuki Rôshis einfache, doch kraftvolle Lehre vermitteln, für die Veröffentlichung zusammengestellt. "Jede Darlegung ist nur für dich gesprochen", pflegte er zu sagen. Wenn Sie weitergehen auf Ihrem Weg, werden Sie vielleicht Suzuki Rôshis Gegenwart in Ihrem Leben spüren - die eines weisen, warmherzigen Freundes, eines unsichtbaren Gefährten in der Finsternis. Das ist es, was seine Worte uns schenken können, eine Gelegenheit, den Lehrer in uns selbst zu erwecken, unser eigenes inneres Gewahrsein: "Du bist Buddha, und du bist der alltägliche Geist." Das Schwierigste für jeden Lehrer und insbesondere einen Zen-Meister ist es, zu lehren, ohne irgend etwas zu lehren. "Wenn ich euch irgend etwas verrate", sagte Suzuki Rôshi, "dann werdet ihr euch daran festhalten und damit eure Fähigkeit, es selbst herauszufinden, einschränken." Doch wie Katagiri Rôshi sagte: "Du kommst nicht umhin, etwas zu sagen", denn wenn der Meister gar nichts sagt, dann laufen seine Schüler weiter herum und kleben an ihren gewohnten Verhaltensweisen. So besteht denn die Versuchung, mit seiner Weisheit zu glänzen und Antworten zu verraten, aber das würde bedeuten, "eine Wunde in gesundes Fleisch zu schlagen", wie es im Zen heißt. Statt sich auf sich selbst zu verlassen, stützen die Schüler sich dann um so mehr auf ihren Lehrer, und der wundert sich, warum seine Schüler so bedürftig sind und so lange brauchen, bis sie selbst auf irgend etwas kommen. In der Gegenwart von Meistern, die uns nichts geben, woran wir uns festhalten können, spüren wir dagegen, wie wir wach werden. Was werden wir tun? Es nennt sich "Freiheit" oder "Befreiung"; wir sind hier total auf uns gestellt - und total mit allem anderen verbunden. Vielleicht hat die Tatsache, daß Suzuki Rôshi um den englischen Ausdruck ringen mußte, seine Lehre noch lebendiger gemacht. Wollte er zum Beispiel wirklich sagen "Dinge, wie es ist"? War das nur falsches Englisch oder war das eine Unterweisung? Daß dieser Ausdruck im vorliegenden Buch mehrfach auftaucht, weist auf letzteres hin2. Was also war seine Lehre? Je mehr wir versuchen, sie festzunageln, desto mehr entzieht sie sich uns, doch als seine persönlichen Schüler oder als Schüler in seiner Linie oder in anderen Linien möchten wir oft wissen, ob wir "es begriffen haben". Können wir es zum Ausdruck bringen? Können wir es aussprechen? Welches sind die Worte, die unser Leben in Richtung der Verwirklichung lenken, in Richtung auf ein Wirken zum Wohle anderer? Würde die Erleuchtung uns helfen? Suzuki Rôshi lehnte die Idee des Zielens auf eine besondere Erfahrung, die unser Leben für immer verändern wird, als "Irrtum", als "Touristenübung" ab. Und doch geht es auch bei ihm nicht ohne Erleuchtung. Diese besteht, wie er sagt, darin, "diesen Augenblick zu vergessen und in den nächsten hineinzuwachsen ". So sagte er auch: "Wo immer ihr euch gerade befindet, da ist Erleuchtung gegenwärtig." Und wie können wir das erfahren? Etwas, das Suzuki Rôshi immer wieder betonte, ist: "Übt Shikantaza! " Gewöhnlich als "Nur-Sitzen"3 übersetzt, könnte man das, was der Ausdruck meint, auch mit "das Denken nicht unterdrücken und nicht darin schwelgen" umschreiben. Doch Suzuki Rôshi hat verschiedene Weisen, diesen Gedanken auszudrücken: "Lebe jeden Augenblick der Zeit", oder "Atme vollständig aus". Shikantaza ist einer dieser Begriffe, die man endlos erklären kann, ohne damit irgend etwas erklärt zu haben, und wann immer man innehält, um sich zu fragen, ob "dies" denn wohl Shikantaza sei, ist es das mit größter Wahrscheinlichkeit nicht. Andererseits weist Shikantaza genau auf "dies" und nicht auf "das" hin, wie etwa in "Atme vollständig aus, und verschwinde dabei in die Leere. Dies ist Shikantaza." Es ist eher Ausatmen als Einatmen, eher Verschwinden als Erscheinen. Andererseits weist es auch auf Nichtunterscheidung hin. "In jedem Augenblick der Zeit leben" heißt, "dich selbst völlig zum Ausdruck bringen, dich offenbaren, wie du bist". Wir könnten diese Art der Fülle vielleicht als eine andere Weise des Verschwindens ansehen, eine Ganzheit des Daseins, die alles umfaßt. Die eine Seite besteht darin, sich vom Affengeist zu befreien, die andere darin, sich zu verwirklichen, sich selbst "wirklich" zu machen. Wie also erkennen wir Shikantaza, und sollten wir darauf hinzielen, es zu erreichen? "Stehe auf mit Hilfe der Erde. Stehe auf mit Hilfe der Leere." Und: "Shikantaza heißt einfach, wir selbst zu sein." Die Lehrweise von Suzuki Rôshi war unauslotbar. Seine Lehre besagte, man solle an nichts festhalten, und so klebte er auch in seinen Unterweisungen nicht an einem besonderen Weg. Ich möchte Ihnen einige Beispiele dafür geben. Eines Tages wies der Rôshi mich an, mich in der Meditationshalle genau vor ihn hinzusetzen. "Wenn du dann einschläfst, kann ich aufstehen und dich schlagen", sagte er. Er benutzte seinen kurzen hölzernen Rôshi-Stab zum Schlagen und weckte mich damit auf. Danach waren die Atmosphäre und mein Bewußtsein wenigstens für einige Momente ganz klar - einerseits ruhig und still, aber gleichzeitig aufgeladen und wach. Ich fühlte mich geehrt, daß er sich die Mühe machte, für mich aus seiner Meditation aufzustehen und mich zu schlagen. Im allgemeinen saß ich etwa eine halbe Stunde ziemlich gerade und wach, bevor ich einzunicken begann. Und dann war er zur Stelle: Klapp-klapp! Klappklapp! Als Zen-Schüler, so sagte er, sollten wir "zusehen, jemanden zu treffen, der es so ernst meint wie ihr selbst". Dann fiel einfach alles total von einem ab. Vor dem Doppelschlag auf jede Schulter ruhte sein Stab für einen Augenblick gleich rechts neben dem Hals auf der Schulter. Wir legten die Handflächen zusammen und verbeugten uns, lehnten uns, den Kopf nach links geneigt, nach vorn. Wenn er dann auf die rechte Schulter geschlagen hatte, neigten wir den Kopf nach rechts, um die Schläge auf die linke Schulter zu empfangen. Die Schläge selbst trafen unvorstellbar plötzlich ein - nicht im Sinne einer körperlichen Züchtigung, aber man konnte sie nicht vorhersehen oder ihr Timing abschätzen, so daß kein Gedanke, kein Gefühl, keine Empfindung ihnen gewachsen war. Es war nicht so, daß der Rôshi uns mit diesen Schlägen etwas einbleute; man hatte vielmehr das Gefühl, daß er einem den Boden unter den Füßen wegschlug. Das konnte ziemlich aufrüttelnd sein, aber gleichzeitig auch ziemlich erdend. Für einige Momente schmeckte man diese Freiheit von allem, hatte man eine Empfindung offener Weite. "Haltet an nichts fest", sagte er, "nicht einmal an der Wahrheit." Und: "Wenn ihr übt, als sei dies euer letzter Augenblick, dann werdet ihr von allem frei sein." Und dann begann früher oder später wieder dieses Herumtasten nach irgend etwas Greifbarem, etwas, auf das man sich konzentrieren, an dem man herumwerkeln konnte. So tauchte die Welt der Dinge wieder auf - etwas, mit dem man hantieren und in das man sich verrennen konnte. Hallo, wie geht's? Zu anderen Zeiten, wenn ich darum rang, stillzusitzen, ruhten die Hände des Rôshis plötzlich bewegungslos auf meinen Schultern, eine Berührung, die mir durch und durch ging. Meine Atmung wurde dann ruhiger und länger. Spannungen lösten sich, und meine Schultern glüh- ten von Wärme und Vitalität. Einmal fragte ich ihn, was er da tue, wenn er mir die Hände auf die Schultern legte, und er sagte: "Ich meditiere mit dir." Es ist selten, daß man auf diese Weise angefaßt wird, empfänglich und offen, mit liebevoller Zuwendung. Die meisten Berührungen sagen: "Hau ab" oder "Komm her" oder "Sitz gerade" oder "Halt still". Diese Berührung sagte: "Ich bin hier bei dir, wo immer du auch gerade bist. Ich bin bereit, alles anzufassen, was immer es auch ist." Das war der Geist seiner Meditation, der Geist seiner Unterweisung: "Sitze mit allem. Sei eins mit allem." Unzählig viele Menschen sind von Suzuki Rôshis Präsenz und seinen Unterweisungen angerührt worden, und jeder von uns reagierte auf seine Weise auf seine liebevolle Zuwendung, sein Mit-uns-Meditieren. Bei noch einer anderen Gelegenheit hatte ich bereits monatelang gegen unwillkürliche Bewegungen während der Meditation gekämpft und mich endlich dazu entschieden, mich ihnen zu "überlassen", anstatt sie "in den Griff bekommen" zu wollen. Für den größten Teil einer Sitzrunde saß ich also da, schwang auf diese Weise im Kreis herum und hatte das Gefühl, daß eine Energiespirale von der Basis meiner Wirbelsäule aufstieg. Etwa zehn Minuten vor Ende der Sitzrunde hörte ich plötzlich Suzuki Rôshis Stimme in meinem Ohr: "Mach Kinhin." Es war mir unangenehm, daß ich Gehmeditation machen sollte, während alle anderen saßen, und so flüsterte ich zurück: "Was?!" Wieder sagte er einfach nur: "Mach Kinhin." Also stand ich auf, übte für den Rest der Sitzrunde Gehmeditation und beruhigte mich dabei einigermaßen. Später ging ich zu einem Einzelgespräch mit ihm. Er hatte mich nie zuvor aufgefordert, während des Zazen Kinhin zu machen, und so dachte ich, es sei vielleicht keine gute Idee gewesen, mich den Bewegungen zu überlassen. Ich sagte ihm, daß ich nicht länger versuchte, die Bewegungen zu unterbinden, sondern mich entschlossen hatte zu sehen, was ich über die Bewegungen herausfinden konnte, wenn ich mich ihnen überließ. Aber an diesem Morgen, als ich das zum ersten Mal ausprobiert hatte, hatte er mich aufgefordert, Kinhin zu machen. Ich fragte, ob es in Ordnung sei, die Bewegungen zu erkunden, oder ob ich wieder versuchen sollte, sie zu unterbinden. "Ach so", antwortete er. "Das ist eine gute Idee zu sehen, was du über die Bewegungen herausfinden kannst. Mir war nicht klar, daß es das ist, was du tust. Das ist ganz in Ordnung." Eine Welle der Erleichterung durchflutete mich, und ich dachte: "Ich schaffe das. Ich werde es herausfinden." So überlasse ich es also Ihnen, herauszufinden, auf welche Weise Sie die Tiefe und Vielfalt von Suzuki Rôshis Unterweisungen erkunden wollen, um seiner Kraft und seiner Strenge, seiner Hingabe und seiner Zärtlichkeit, seiner Weisheit und seinem Humor zu begegnen. Und gelegentlich sollten wir uns dabei daran erinnern, daß wir alles, was wir über Suzuki Rôshi und seine Lehre sagen mögen, über uns selbst sagen. Wir sind außerordentliche Menschen, die ein außerordentliches Leben führen und täglich zahllose Gelegenheiten haben, Erleuchtung zu praktizieren oder unsere Praxis zu erleuchten. Und vergessen wir nicht "das Allerwichtigste". Das war ein Ausdruck, den Suzuki Rôshi oft benutzte, und da wir nie wußten, was darauf folgen würde, ließ er uns immer aufhorchen, so daß wir uns aufrichteten und besonders aufmerksam zuhörten. "Das Allerwichtigste", und diese Version fällt mir in diesem Augenblick ein, "ist, fähig zu sein, das Leben zu genießen, ohne sich

von den Dingen in die Irre führen zu lassen."

Mögen alle Wesen glücklich, gesund und frei von Leiden sein.

Mögen alle Wesen in Frieden und Harmonie leben.

Jusan Kainen

(Edward Espe Brown)

Fairfax, California

1 Hier wird im Englischen das Wort Lectures verwendet, was im Deutschen

meist mit "Vortrag" oder gar "Vorlesung" übersetzt wird. Es sind jedoch in diesem

Fall die "Teishôs" eines Zen-Meisters gemeint. Dabei handelt es sich

nicht um "Vorträge" oder "Vorlesungen" im üblichen akademischen Sinne und

auch .nicht um schulmeisterliche "Belehrungen", sondern um die "Darbringung

" oder "Darlegung" der Zen-Erfahrung eines Meisters, der darin sein

unmittelbares Begreifen der Wahrheit vor seinen versammelten Schülern dem

Buddha darbringt. (Anm. d. Übers.)

2 Um diesem Aspekt von Suzuki Rôshis Darlegungen gerecht zu werden, stand

denn auch bei der deutschen Übersetzung nicht sprachliche Eleganz im Vordergrund,

sondern das Bemühen um eine Wiedergabe des eigentümlichen

Stils von Suzuki Rôshi. (Anm. d. Übers.)

3 Japanisch shikantaza heißt wörtlich "nichts als treffend sitzen".

(Anm. d. Übers.)

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