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Seichtgebiete: Warum wir hemmungslos verblöden Broschiert – 17. Juli 2009


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Broschiert, 17. Juli 2009
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Produktinformation

Ausführliche Inhaltsangabe und Besprechung: Jetzt reinlesen [118kb PDF]
  • Broschiert: 256 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag (17. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 357010009X
  • ISBN-13: 978-3570100097
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 2,4 x 20,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (72 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 362.146 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Man kann ja nicht behaupten, dass man nicht vorgewarnt gewesen wäre. Bereits im allerersten Absatz seines im Klappentext treffend als „Pamphlet“ charakterisierten Werkes kündigt der Autor Michael Jürgs ein Buch an, „in dem es um Blöde und Blödmacher“ geht. Im Fadenkreuz einmal mehr – nicht erst seit Marcel Reich-Ranickis vom Zaun gebrochenem Eklat – das Fernsehen als „klassische Bedürfnisanstalt der Nation“ im Allgemeinen und das Privatfernsehen als Sittenverderber im Besonderen. Weil auch das Recht auf Dummheit zu den unveräußerlichen Menschenrechten zähle, so Jürgs, sei im Kampf zur Befreiung der Blöden von den Blödmachern eine Strategie aus List, Tücke, Witz und Fantasie notwendig, anstatt sich resigniert in die letzten Refugien der Kultur zurückzuziehen (der sich der Autor selbst offenbar gerne zugehörig fühlt).

Doch abgesehen vom holzschnittartigen Inhalt seiner Polemik lassen darob allein schon die Wortwahl und Verbalinjurien zweifeln, derer sich Jürgs bei seiner Suada bedient. Als vorgeschobene Entschuldigung, einmal so richtig kräftig vom Leder ziehen zu können – oder, um im Jargon zu bleiben: die Sau raus zu lassen – mutet die scheinheilige Ankündigung an, sich mangels intellektueller Verständigkeit auf das Niveau der Gegenseite herab begeben zu müssen: „Das schaffen nur die Besten unter den Klugen. Jede Art von Ekel muss zuvor abtrainiert werden, man braucht einen langen Atem, und die Guerilleros müssen lernen, ihre Intelligenz zu verbergen, dass ihnen niemand von den Blöden auf die Schliche kommt.“

Bei aller Ehrenhaftigkeit des Anliegens entbehrt es nicht einer gewissen Dreistigkeit, dass sich hier ausgerechnet einer zum Chefankläger aufschwingt, der sein Handwerk im Boulevardjournalismus gelernt hat, ehe er als Chefredakteur der (zugegebenermaßen bisweilen politisierenden) Po- und Busen-Illustrierten Stern oder beim Sprachrohr der bundesdeutschen Spaßgesellschaft, Tempo, Karriere gemacht hat, die mit Fug und Recht als Vorreiter der kulturellen Verseichtung bezeichnet werden können. Doch damit nicht genug ist Jürgs Buch bei einem Verlag erschienen, dessen gleichnamige Konzernmutter durch Beteiligung an RTL von Anfang an bei dem hier viel gescholtenen Privatfernsehen dabei gewesen ist. Die Übernahme der RTL Group an der Seite von Leo Kirch erfolgte übrigens just, als mit „Big Brother“ im TV die letzten Schamgrenzen fielen und das Leben zur Peepshow vor der Kamera verkam. – Arnold Abstreiter

Pressestimmen

"Seine Analysen sind erbarmungslos. Sein Buch ist, gerade durch seinen aggressiv-unversöhnlichen Ton, so unterhaltsam wie lesenswert." (dpa / stern.de)

„Michael Jürgs Streitschrift gegen Verblödung und Trivialisierung unserer Kultur artikuliert das Unbehangen vieler.“ (ARD - "titel, thesen, temperamente")

"Sprachlich messerscharf und voller Sarkasmus beschreibt er Seicht-Sendeformate und ihre Protagonisten." (Kölner Express)

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mimir TOP 1000 REZENSENT am 1. Juni 2010
Format: Broschiert
Michael Jürgs redet vorgeblich Klartext in seinem neuen Buch. Er rechnet schonungslos mit der Verblödungsmaschinerie Fernsehen ab. Dabei ist der Autor in seiner Wortwahl weder zurückhaltend noch ausgeprägt differenzierend. Man könnte sein Buch als von Wortwitz und -akrobatik getragene, deklamierende Brandrede interpretieren. Oder als Ansammlung arroganter, aggressiver, polemischer, abschätziger »Klugscheißerei«.

Wie Alexander Kissler in 'Dummgeglotzt' sieht Jürgs das Fernsehen als großen Blödmacher. Er will aber die Blöden vor und hinter dem Bildschirm angreifen, um Veränderungen zu bewirken. Doch welche Veränderungen sind angepeilt? Jürgs fragt sich früh in seinem Buch »Ist es am Ende vielleicht sogar eine selbstgefällige Anmaßung, sich in intellektueller Arroganz zum Richter über den Geschmack anderer zu erheben, sie aufgrund ihrer schlichten Bedürfnisse verächtlich zu machen?« Aber auf den folgenden 200 Seiten macht er nichts anderes, als über die Blöden und die Blödmacher herzuziehen. Worin unterscheidet er sich also von denen, die er angreift?

Der Buchtitel ist wahrscheinlich völlig unbeabsichtigt ein Variation des von ihm abgewerteten Buches von Charlotte Roche. Mario Barth, Dieter Bohlen, Heidi Klum sind für Jürgs (wie für so viele andere) die Prototypen der Seichtigkeit. Ist das eine neue, hilfreiche Erkenntnis? Jürgs will die Blöden an »den Haken nehmen und in Kulturbahnhöfe ziehen.« Er will die große Kulturrevolution anzetteln. Doch was ist Kultur? Jürgs definiert Kultur als »Niveau, Anspruch, Diskursfähigkeit«.
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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bernhard am 17. Oktober 2009
Format: Broschiert
Man sollte eben keine Bücher im Vorbeilaufen kaufen, ohne vorher die Rezensionen gelesen zu haben; wäre dank i-Phone sogar kein Problem gewesen. Wer hätte das gedacht - so eine Enttäuschung. Inhaltlich: Nix neues. Besserwisserisch. Verquast. Sich ständig wiederholend. Die Sprache: 1 Nugget auf 1000 Bleiklümpchen. Einschläfernd. Nicht schön zu lesen. Sogar eher sehr schlecht lesbar. Kein Beitrag zum Lösen der Probleme, bzw. nichts, was man nicht auch so wußte. Es passiert mir ganz selten, dass ich mittendrin mit dem Lesen aufhöre. Weiß gar nicht, wann zum letzten Mal. Bei diesem Buch war es so. Entsprechend soll das hier gewürdigt werden.
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138 von 156 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von bmrk am 8. August 2009
Format: Broschiert
Seit PISA entwickelt sich das Bildungsthema wieder verstärkt zu einem der Hauptkampfplätze des politischen Diskurses. Neben der eher schulpädagogischen Diskussion rückt zuletzt auf der gesellschaftliche Aspekt immer mehr in den Fokus.
Dass dabei der Fernseher als Hauptschuldiger für die Verblödung der Nation entlarvt wird, ist kein Geniestreich.Was man öffentlich-rechtlich wie privat im Pantoffelkino zu sehen kriegt, macht jede Argumentation eigentlich überflüssig.
Zum Thema hat Michael Jürgs ein Buch vorgelegt. Leider erschließt sich mir nicht, warum. Es gäbe viele interessante Themen, die in diesem Buch stehen könnte. Welche Sender bringen wieviel "Schrott"? Warum gleichen sich die Öffentlich-Rechtlichen ohne Grund dem seichten Niveau der Privaten an? Welche Menschen sehen die Sendungen aus welchen Gründen und in welcher Form an? Wie könnte man das ändern? Was ist eigentlich "Schrott" und was "Kultur"?
Das Absurde ist, dass sich Michael Jürgs diese Fragen offensichtlich auch gestellt hat. Und hier und da klingen auch interessante und sinnvolle Gedanken an. Nur leider scheint sich Herr Jürgs auch sehr gerne selber reden zu hören, oder in diesem Falle schreiben zu sehen. Das Buch ist eigentlich nur eine Ansammlung von 250 Seiten voller "Das Fernsehen ist doof, und so wird das Prekariat zum Prekariat", verpackt in einem geradezu bombastischen Feuerwerk an rhethorischen Stilmitteln. Ganz im Ernst - lieber Deutsch-Leistungskurs - auf jeder einzelnen Seite des Buches findet ihr den gesammelten Fundus an Stilmitteln (und wer weiß, ob nicht sogar eine metrische Analyse lohnt).
Jürgs schwadroniert und schwadroniert.
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75 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S. Behring am 7. September 2009
Format: Broschiert
Warum wir hemmungslos verblöden, wird in diesem Buch leider nicht beantwortet. Dass Dieter Bohlen, Heidi Klum und Mario Barth nicht dazu beitragen, dass diese Gesellschaft schlauer wird, wissen sogar die meisten Blöden selbst. Weitere Ansatzpunkte? Fehlanzeige. Jürgs Buch Seichtgebiete ist so seicht wie der Titel es vermuten lässt. 250 Seiten reine Beschreibung von Fernsehformaten und ihren Darstellern. Resümee: Im Fernsehen läuft zu viel, pardon, Scheiße. Darum verblöden wir. Danke. Endlich wissen wir es.

Warum wir jedoch verblöden, warum wir uns Sendungen wie Dschungelcamp, Big Brother etc. anschauen, warum solche Sendungen überhaupt ausgestrahlt werden, wird nicht beantwortet. Vielleicht fehlt es ja an Alternativen, vielleicht ist es gar gewollt, dass die Gesellschaft verblödet, wie Thomas Wieczorek in seinem Buch "Die verblödete Republik" vermutet? Die Rolle von Politik und Wirtschaft am Desaster Verblödung wird vom Autor nicht mal gestriffen!

Wer eine Zusammenfassung des Ist-Zustandes der deutschen Fernsehunterhaltung lesen will, gewürzt mit ein bisschen Lehrer-Schelte und Kritik an dem, was auch an Druckerzeugnissen zu kaufen ist, für den ist Jürgs Buch lesenswert. Für alle anderen, die nach tiefergründigen Antworten suchen, außer der, dass ARD-Chef Günter Struve an allem Schuld ist, so Jürgs unerklärlich einfallslos, der wird auf seiner Suche nach Erkenntnis durch dieses Buch nichts dazu lernen. Eher "verblöden"! Denn sachdienliche Hinweise zu den Profiteuren, den Drahtziehern der Verblödung, finden sich leider nicht.

Komisch? Nein. Von einem Autor, der Chefredakteur des Stern war, sein Geld u.a.
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