"Leises" Kino mit großartigen Schauspieler und Kinderdarstellern. Durch die Musik treffen die beiden Hauptfiguren zusammen. Der Freund der Familie, der seither die Witwe mit ihren beiden Kindern hilfreich unterstützt hat, muss sehen, dass seine für die Frau seines besten Freundes gehegt Liebe nicht erwidert wird. Barbara Rudnik gefällt mir in der Rolle als Pastorin und Solistin im Chor. Die Ernsthaftigkeit ihrer Rolle überzeugt. Auch ihr jüngerer Liebhaber als Kantor erscheint durchaus als der richtige Typ und keineswegs lächerlich. Während ihm die kleine Tochter freundlich begegnet, kommt der Sohn, der sich auf den Freund der Familie fixiert hat, mit der Verbindung seiner Mutter nicht klar, zumal auch im Dorf über die Familie getuschelt wird. Er stellt seine Mutter vor die schwere Entscheidung, die natürlich zugunsten der Kinder ausfällt. Dann wird dem Sohn aber klar, dass er wohl einen Fehler gemacht hat und zusammen dem dem Freund der Familie begibt er sich auf eine flotte Fahrt, den abgereisten Liebhaber zurückzuholen ....
Eine melancholische Geschichte mit gutem Ausgang, die mich vermuten lässt, dass die Hauptdarstellerin von ihrem Schicksal wusste und ihr Bestes für diese Rolle gab.