Gabys Geschichte haut niemanden vom Hocker, da zu sehr der AOL-Dienst im Vordergrund steht. Man kommt sich vor wie auf einem AOL-Werbefeldzug. Die Verdienste von AOL als Content Provider mögen unbestritten sein. Jedoch das Buch ist keinesfalls grosse Literatur, sondern einfach langweilig. Die Argumentation man könne im Internet den Gegenüber erkunden ohne sich durch das Äussere blenden zu lassen wurde schon oft strapazier. Wer sagt denn, dass der Chatpartner nicht viel 80 oder doch erst 18 Jahre alt ist. Man weiss es nicht. Eine tageslichtaugliches Pendant im Netz zu finden ist ein seltenes Glück, ein richtiges Wunder. Das Buch ist jedoch weit unter dem Durchschnitt. Einfach trivial. Ich bin übrigens eine Frau und vermag trotzdem den wirren Gedankengänge der Autorin nicht zu folgen. Das Buch zu lesen ist schlicht schade um die Zeit, ausserdem noch ums liebe Geld.