Ein Buch mit einer Geschichte.
Für dieses Werk erhielt der norwegische Autor 1920 den Literaturnobelpreis.
In Nazideutschland war dieses Buch sehr hoch geschätzt. Hitler und Goebbels gehörten zu den Bewundern.
Wie wirkt dieses Buch heute?
Die Geschichte ist schnell erzählt:
Isak, ein wortkarger Nordländer, macht ein Stück Land im Norden urbar. Inger, eine Frau mit Hasenscharte, hilft ihm, bringt zwei Knaben zur Welt. Das dritte Kind, ein Mädchen mit Hasenscharte, bringt sie um und vergräbt es. Sie kommt ins Gefängnis, wo sie operiert wird und das „Stadtleben" schätzen lernt.
Sie kommt zurück, die Kinder werden erwachsen, auf seinem Land werden Erdschätze vermutet. Das Leben nimmt seinen Lauf, Isak aber bleibt sich treu, wortkarg, arbeitsam, manchmal gar naiv. Rund um ihn gibt es Erfolge, Misserfolge, der Fortschritt mit Maschinen und Telegrafenleitungen bedrängt ihn, er aber bleibt sich mehr oder weniger treu.
Ruhig, bedächtig, mit fast biblischem Pathos fliesst die Geschichte daher. Dieses Hohelied auf das einfache Leben (als dies wurde das Buch gepriesen!!) hat aber seine Ecken, Kanten. Die Lektüre fordert zum Nachdenken, zum Reflektieren auf.