Beim Lesen dieses Buch beginnt man euphorisch. Literarisch auf höherem Niveau geschrieben. Aber dann...
In der Inhaltsbeschreibung auf dem Deckel des Buches ist die Rede von einer Story um Eric Winter, der in Schottland eine vermisste Person suchen soll, die Verschwand. Die Ereignisse gehen zurück bis in den 2. Weltkreig. Klingt spannend.
Bis zur Hälfte des Buches handeln von 250 Seiten etwa 30 von dieser Story, die anderen Seiten von einer anderen Story. In dieser anderen Story versucht der Author den Spannungsbogen zu halten, in dem er immer neue Personen einbringt und die ermittelden Polizisten hin und her schickt; es entwickelt sich eigentlich keine richtige durchgängige Geschichte. Der Leser fühlt sich spätestens nach der Hälfte des Buches verschaukelt.
Sehr schade, da man von skandinavischen Authoren immer nur positives hört. Tipp: liebr bei Henning Mankel oder Hakan Nesser bleiben.