Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
für mich das Strategiespiel des Jahres..., 28. Dezember 2006
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Medieval II: Total War (Computerspiel)
Medieval 2 ist für mich das Strategiespiel des Jahres. Wer Filme wie "Braveheart" oder "Königreich der Himmel" mag und zudem ein Fan von Strategiegames ist, wird an diesen Titel wohl kaum vorbeikommen. Ehrlich gesagt hatte ich noch nie so derart das Gefühl, mich in einem authentischen Mittelalter zu befinden wie in diesem Spiel. Man merkt deutlich die großen Anstrengungen und Recherchen des Entwicklerteams ein so geschichtlich historisches Zeitalter wie möglich zu erschaffen, immer im Hinblick auf den Schwerpunkt dessen, um welche Spielinhalte es hier gehen soll. Grafik und Sound sind meines Erachtens über jeden Zweifel erhaben, so sieht man bei näherem anschauen der Einheiten auf dem Schlachtfeld nicht nur, das sie innerhalb einer Einheit verschiedene Uniformen tragen, sondern auch, das sie verschiedene Animationen und Gebärdenverhalten an den Tag legen, mit soviel Liebe zum Detail hab ich noch nie ein Spiel dieser Art gesehen. Schlacht- und Anfeuerungssprüche untermalen noch den authentischen Charakter und wenn man mit der Kamera nah heranfährt, so meint man fast wirklich selbst dabei zu sein. Der Strategieteil des Spiels ist sehr Mikromanagement lastig, also sollte man ein Fable dafür mitbringen. So macht es noch keinen Stress ein Land mit 5 Siedlungen zu verwalten, bei 30 Siedlungen schaut die Sache da schon anders aus. Generäle, Spione, Kaufmänner, Prinzessinnen und Attentäter etc. wollen geschickt eingesetzt werden, damit man mit ihnen Erfolg hat. Selbst die Diplomatie verlangt einem einiges ab und oft verläuft sie nicht so, wie man es sich vorstellt. Ganz wichtig ist immer der momentane Ansehenswert des eigenen Landes beim Papst, dem Oberhaupt der Kirche, fällt man bei ihm in Ungnade (bis hin zur Exkommunikation) so wird das Spiel sehr viel schwerer, weil weder das eigene Volk, noch die anderen christlichen Länder das hinnehmen werden. Wenn ein möglicher Gegner bis dahin noch gezögert hat einen anzugreifen, weil er eventuell dann selbst Probleme mit der Kirche bekommt, so ist man im Falle einer Exkommunikation sozusagen Freiwild und man bekommt für Eroberungen solcher Frevler keine Strafen von der Kirche auferlegt, schlimmer noch, man könnte Opfer eines Kreuzzuges werden, bei der die Läuterung einem militärisch eingeprügelt wird, von den Inquisitoren die ins Land einfallen und die eigenen Generäle, Agenten bis hin zum König per Ketzereiprozess "meucheln", möchte ich garnicht erst anfangen. Also bitte niemals in diese Situation verfallen, notfalls von weiteren Angriffen absehen, auch wenn es die letzte Siedlung eines befeindeten Landes wäre und er danach ausgelöscht währe, die Versuchung ist gross, aber die Strafe dafür zu hart. Gut Ding will Weile habe....:-) Im Prinzip laufen die Eroberungen der Siedlungen anderer Länder immer so ab das man sein Reich nur dann ausdehnen sollte, wenn der eigene Stand beim Papst mindesten gut, am besten perfekt ist, oder wenn der zu Erobernde selber gerade Exkommuniziert wurde, was öfters im Spiel vorkommt. Wer sein Ansehen beim Papst schnell nach oben treiben möchte, sollte entweder einen angebotenen Kreuzzug mitmachen, oder selber einen ins Leben rufen, durch persöhnlich Anfrage beim Papst. Sollte man sich einem Kreuzzug anschliessen, dann sollte man ohne Umschweife sich zum Zielort bewegen und sich nicht durch andere Dinge ablenken lassen, sonst werden nach zwei bis drei Runden die ersten Soldaten desertieren. Wenn man bedenkt, das eine Runde im Spiel 6 Monaten entspricht, so kann man nachvollziehen, das Männer die ihre Familien verlassen haben um für Gott ins geheiligte Land zu ziehen, nach ein bis anderthalb Jahren anfangen ungeduldig zu werden, wenn man sich nicht mal langsam auf die Socken macht.....Selbst Kreuzzüge von England in Richtung Jerusalem sollten kein Problem darstellen, wenn man sofort nach Annahme des Kreuzzuges sich Richtung Zielort bewegt (Kreuzzug Truppen haben doppelt soviele Bewegungspunkte pro Runde wie normale Truppen). Und sollten sich vorher doch noch ein paar Soldaten davonstehlen, naja mein Gott, auf solche Feiglinge kann man verzichten, davon läßt man sich nicht gleich entmutigen....;-) Was ich auch sehr gut finde, sind die wichtige Ereignisse der Geschichte. Das betrifft z.B. den Einfall der Mongolen aus dem Osten genauso wie die Pest, die in Europa einherfällt u.v.m...... Medieval 2 bietet so dermaßen viel in einem Spiel, das es unmöglich ist hier alles aufzuzählen. Ich bin jedenfalls begeistert...... so long
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wahnsinnig aufwändiges Spiel, 16. Januar 2007
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Medieval II: Total War (Computerspiel)
Sega hat alles richtig gemacht und die beliebte Total War Reihe um eine weitere Perle erweitert. Erst mal ein Wort zu den "Bugs". Leider nehmen in letzter Zeit immer mehr Firmen, die Spiele produzieren, Microsoft's Philosophie raus, ein neues Programm auf den Markt zu bringen, das vor Bugs nur so wimmelt (Gothic 3!!!) und bringen dann erst einen Patch raus, der die Probleme behebt, das tut er ja auch meistens, allerding frag ich mich, ob die Spieletester ihre Arbeit nicht mehr richtig machen oder ob von Firmenseite her mit solchen Gespart wird... egal bei Mediaval II Total War hatte ich vor aufspielen des Patches keine Probleme und nach Patchen auf 1.1 wurde das Spiel runder und flüssiger (Vielleicht sollte man den installieren...) Zu den Problemen mit den Kreuzzügen kann ich nur sagen, wenn ich tausende Kilometer zu Fuß bei Sommer und bei Winter maschieren sollte, hätte ich auch keine Lust mehr (Schiff nehmen). Jedenfalls sollte man, wenn man nicht die richtige Hardware zu so einem Spiel besitzt nicht zu viel erwarten, die minimalen Voraussetzungen reichen gerade so um das Spiele starten zu lassen, für ein reibungsloses Spiel mit etwas Grafikeinstellung sollte man schon mindestens eine Geforce 7600 mit 256 MB RAM haben (meine hat sogar 512) und der PC sollte schon 1024 MB RAM haben, am besten aber sogar 2048. Dabei wurde die Graphik gar nicht so extrem hoch geputscht wie bei anderen Spielen, Effekt wie HDDR oder auch nur BLOOM gibt es nicht und auch keine Posteffekte wie bei Anno 1701 oder Gothic 3. Und bei 2 DVDs wundert einen 11 GB Festplattenspeicher auch nicht so wirklich, im Gegenteil, endlich mal ein Spiel, das nicht schon nach wenigen Stunden durch ist, solche Spiele gibts z.b. bei EA. Über das Spielprinzip wurde schon genug geschrieben, ich finde die Balance zwischen Echtzeitschlacht und Rundenbasierende Strategie einfach genial und halte dieses Spiel für das beste Strategiespiel seit langem, da alle anderen (Nachfolge)Teile von bekannten Games geschwächelt haben und die Tendenz zu immer kürzeren Spielen geht (wozu hab ich am PC eigentlich ne Festplatte???). Überragend!
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Geniales Spiel, daß leider noch einen lahmen Fuss auskurieren muss, 6. Dezember 2006
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Medieval II: Total War (Computerspiel)
Rome trifft Medieval: Die Features lesen sich wie ein Gedicht, alles was Rome ausmachte wurde genommen und in das Szenario seines Vorgängerspieles umgesetzt. Riesige Schlachten, phantastische Grafik und fordernder Aufbau der Infrastruktur. Nationen, ihre Einheiten, Taktiken und Gebäude unterscheiden sich teils sehr stark und laden zum xten Wiederspielen ein. Die größten Neuerungen gibt es in der Grafik, selbst auf der geringsten Stufe bietet sie eine Menge mehr zu sehen als in Rome. Einheiten sind nun nicht mehr einer Klonfabrik entsprungen sondern einzelne Soldaten unterscheiden sich teils deutlich in Farbwahl, Helm oder Schild und auch Gesicht. Da gibt es allerdings auch die vielen kleinen Fehlerschen... was besonders in der Schlacht auffällt ist, daß Einheiten oft ihre Kohäsion verlieren und manchmal in alle Winde davonlaufen.. oft betrifft dies Kavalerieeinheiten und so ist jeder Sturmangriff auch ein kleines Glückspiel. Computer sind teils unfähig Burgen zu erobern, ihre Soldaten haben oft ihren Beruf verfehlt und hätten Nadelkissen werden sollen. Einheiten die über Brücken geschickt werden teilen sich manchmal bei größeren Gedränge und während die Hälfte der Soldaten die Brücke nimmt steht die andere unter der Brücke und sieht sich den Fluss an. Ich habe bereits eine große Kampagne durchgespielt und bin heiss auf die nächste aber möchte sie einfach nicht anfangen weil es soviele störende Kleinigkeiten gibt.. Im offiziellen Forum gibt es schon eine sehr umfangreiche Liste dieser "Bugs" und laut Hersteller wird auch schon daran gearbeitet.. also hoffe ich jeden Tag fündig zu sein. ..und natürlich möchte auch ich auf der "Diplomatie" rumhacken. Um es mal so zu sagen, man kann ruhig jedes Bündnis eingehen.. der Unterschied bei der nachfolgenden Kriegserklärung ist nur, daß man den ehemaligen Verbündeten nun als Veräter bezeichnen kann... So heißt es für mich eigentlich nur, Handelsverträge schliessen mit jedem den ich treffe oder dem Papst die ein oder andere Zuwendung zukommen zu lassen und ansonsten die Politik ihren Gang gehen lassen. Es ändert eh nichts daran, daß alle mich hassen und meinen Kopf wollen :*( Tja wann kommt also der Patch?
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