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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 25. Juli 2013
Bei diesem Prolog hatte ich wirklich absolute Gänsehaut. Obwohl Hanna Winter eher etwas distanziert beschreibt, was ich gut finde, musste ich frösteln. Ich frage mich immer wieder, wer sich solche Grausamkeiten ausdenken kann. Aber trotz allem artet es nicht in einer Blutorgie aus und ich freue mich immer wieder, auf Autoren zu treffen, die Spannung auch ohne zu blutige Szenen erzeugen können.

Dieses Buch schließt nahtlos an das erste an. Es gibt zwar eine kurze Zusammenfassung und somit kann man dieses Buch auch unabhängig lesen, aber ich bin ganz froh, dass ich den Vorgänger Opfertod und somit Lena Peters schon kannte. Ich mag Lena, ich mag ihre Art zu ermitteln und ich mag ihr Zusammenspiel mit Belling. Die beiden gehen sehr respektvoll miteinander um und obwohl sie sich immer noch siezen, sind sie sich sehr nah und vertrauen sich blind.

Auch in dieser Geschichte ist wieder Raum für die privaten Probleme, aber ich fand es nicht so störend wie im ersten Teil. Hanna Winter ist die Gratwanderung dieses Mal sehr gut gelungen.

Hanna Winter schreibt gnadenlos spannend. So wie Lena den Täter jagt, jage ich durch die Seiten. Es gibt immer wieder Szenenwechsel, die durch die Überschrift eines neuen Kapitels angekündigt werden. So weiß ich immer sofort, wo ich gerade bin und für mich wurde dieser Thriller dadurch noch spannender.

Einzelne Kapitel sind dem Täter gewidmet, der relativ früh auftaucht. Anfangs fand ich ihn einfach nur abartig. Und am Ende des Buches war ich mit Lena einer Meinung. Mehr kann ich dazu nicht sagen, weil ich nicht zu viel verraten möchte.

Hanna Winter hat einen genialen und sehr glaubwürdigen Plot konstruiert. Die Spannung steigert sich gegen Ende ins unermessliche. Mir hat der 2. Teil viel besser als der Vorgänger gefallen und ich freue mich auf weitere Bücher mit Lena und Belling.

Fazit: Gnadenlose Spannung in einem genialen Plot!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
INHALT:
Lena Peters und ihr Kollege Wulf Belling werden zu einem besonders grausamen Tatort gerufen: Eine schwangere Frau hat ihr Gesicht mit Säure übergossen und sich danach vom Balkon ihrer Wohnung gestürzt. Anfangs sieht es nach Selbstmord aus, doch im Laufe der Ermittlungen deutet alles auf einen Mord hin, da das Opfer eine Todesdrohung bekommen hat. Auch Lena hat so eine Morddrohung erhalten und wird deshalb vom Fall abgezogen, doch die eigensinnige Kriminalpsychologin kann es nicht lassen und ermittelt deshalb auf eigene Faust...

MEINE MEINUNG:
"Seelenriss" ist der (von mir sehnsüchtig erwartete) 2. Band der Lena Peters-Reihe und knüpft an seinen Vorgänger "Opfertod" an. Den Schauplatz hat die Autorin erneut in ihre Heimatstadt Berlin verlegt. Die Romanidee ist zwar nicht ganz neu, wurde jedoch ansprechend in einen fesselnden Thriller umgesetzt. Allerdings muss ich gestehen, dass mir "Opfertod" besser gefallen hat - warum, könnt ihr gleich nachlesen.

Lena Peters ist Kriminalpsychologin und arbeitet als Profilerin für die Kripo Berlin. Die zierliche Frau hat sich in ihrer neuen Umgebung schon etwas eingelebt, als sie eine anonyme Morddrohung bekommt, die augenscheinlich etwas mit ihrem neuesten Fall zu tun hat. Kommissar Wulf Belling ist mittlerweile wieder in den Polizeidienst zurückgekehrt und arbeitet mit Lena zusammen. Der eigenbrötlerische Ermittler hat private Probleme und beide Kollegen ermitteln gern mal im Alleingang. In "Seelenriss" treffen wir außerdem auf alte Bekannte wie der Mordkommissionsleiter Volker Drescher und der hinterlistige Kollege Ben Vogt.

Die Protagonisten, allen voran Hautperson Lena, sind reizvolle Charaktere mit etlichen Ecken, Kanten & Facetten, die man gern begleitet. Weiters sind die Figuren weder wunderschön noch perfekt, was sie sehr sympathisch und authentisch macht. Allerdings konnte ich nicht alle Handlungen und Taten der Figuren nachvollziehen und Lena wird manchmal als eine Art Superwoman dargestellt, was mir nicht so gefällt.

"Seelenriss" lässt sich dank ungeahnter Wendungen und geschickt gelegten Irrwegen schnell lesen, auch wenn mir im 2. Band die Hochspannung ein wenig fehlt und der Plot für meinen Geschmack etwas zu konstruiert angelegt ist. Die Begebenheiten werden -in der 3. Person- vorwiegend aus dem Blickwinkel von Lena Peters erzählt, zwischendurch lassen uns einige Nebenfiguren an ihrer Sicht der Dinge teilhaben. Durch den Wechsel der Erzählperspektiven, die miteinander verknüpfenden Handlungsstränge sowie durch den Cliffhanger am Ende bleibt dieser Thriller trotz kleiner Schwächen durchwegs spannend. Die lebendigen, teils abscheulichen Beschreibungen, die fesselnde Schreibweise von Hanna Winter und die ausdrucksstarke Sprache komplettieren den 2. Lena Peters-Band.

FAZIT:
Auch wenn mich "Seelenriss" nicht ganz so wie sein Vorgänger "Opfertod" begeistert hat, so ist der Thriller rund um Lena Peters und Wulf Belling dennoch ein packender Thriller, der überraschende Wendungen, eine interessanten Protagonistin und einen mitreißenden Schreibstil beinhaltet. Deshalb vergebe ich für "Seelenriss" eindrucksvolle 4 STERNE und freue mich auf eine Fortsetzung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Februar 2015
"Seelenriss" ist der 2. Teil nach "Opfertod" um die Profilerin Lena Peters, der auch nahtlos an den Cliffhanger von "Opfertod" anknüpft.
Lena Peters ist noch immer beunruhigt über die anonyme Nachricht "Tu, was ich dir sage. Oder ich töte dich.", die in dem Notizbuch stand, was ihr geschenkt wurde. Wulf Belling, ihr Partner arbeitet nun offiziell wieder bei der Polizei. Schon bald befinden sich beide an einem neuen Tatort. Eine junge Frau hat sich scheinbar aus dem Fenster gestürzt. Ihr Gesicht ist durch ätzende Säure entstellt. Vor allem bekam sie dieselbe Nachricht wie Lena. Ist Lena in Gefahr? Droht ihr das gleiche Schicksal?
Weitere Suizidfälle nach demselben Schema passieren, und die Wahl der Opfer sieht auf den ersten Blick willkürlich aus. Welche Verbindung hatten sie alle gemeinsam?

Hanna Winter beginnt den 2. Fall von Lena Peters direkt ein paar Tage nach dem 1. Teil "Opfertod". Man muss den 1. Teil nicht zwingend gelesen haben. Sollte man diesen im nachhinein lesen wollen, nimmt die Autorin durch einge Spoiler doch etwas die Spannung dazu.
Flüssig und gleich zu Anfang spannend ist man sofort in der Geschichte drin. Lena wird immer öfters mit quälenden Kopfschmerzen konfrontiert, geht aber nicht zum Arzt und auch Wulf Belling hat seine privaten Probleme mit seiner Tochter und seiner Ex-Frau.
Die Länge der Kapitel sind angenehm kurz, die Sätze kurz und prägnat, und auch die Wechsel der Erzählstränge lassen die Geschichte nur so vorbeifliegen.
Diesmal hatte ich aber das Gefühl, dass etwas fehlt. Es kam mir vor, als wäre ich nur kurz über den Thriller drüber gehuscht und habe nur oberflächlich eine gekürzte Geschichte erzählt bekommen. Zu manchen Personen, sei es Matthias, Lukas, Wulfs Tochter Marietta hätte ich gerne mehr erfahren.
Nichtsdestotrotz fand ich den 2. Fall spannend erzählt und lässt mich, auch wieder mit einem Cliffhanger, wartend auf den 3. Teil zurück.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 3. März 2013
Das Cover in Verbindung mit dem Titel "Seelenriss" hat mich gleich magisch angezogen. Hier stimmt einfach alles: Die Farben sind total klasse, die Lampionsblume sieht in meinen Augen sowieso schon sehr geheimnisvoll aus und der Titel verspricht Spannung auf hohem Niveau. Ob dieses Versprechen auch gehalten wurde, lest ihr hier:

Als die Ermittler Lena Peters und Wulf Belling zu einem Tatort gerufen werden, bietet sich ihnen ein grausames Bild: Eine schwangere Tote liegt mit zerschmettertem Körper auf dem Asphalt. Was zunächst aussieht wie ein Selbstmord, lässt sich nicht mit dem von Säure zerfressenen Gesicht der jungen Frau vereinbaren. Gewissheit verschafft eine Morddrohung mit den Worten Tu was ich dir sage, oder ich töte dich.", die in der Wohnung der Toten gefunden wird. Als kurz darauf eine zweite Leiche gefunden wird, wissen die Ermittler, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben. Der Fall gestaltet sich schwierig, weil keine Verbindung zwischen den einzelnen Toten hergestellt werden kann, außer, dass alle vorher die gleiche Morddrohung erhalten haben. Die Schreiben sind alle durchnummeriert, bis auf eines - das an Lena Peters ...

Obwohl es sich bei Seelenriss" bereits um den zweiten Band mit der Ermittlerin Lena Peters handelt, habe ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl gehabt, den Vorgängerband gelesen haben zu müssen. Ganz im Gegenteil: Mir kam es vor, als wäre dieser Band der Einstieg in eine Serie. Einziger Kritikpunkt ist der stark gespoilerte Rückblick auf den vorherigen Fall der Profilerin Lena Peters im ersten Kapitel. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin nicht ganz so intensiv darauf eingeht. Andere Autoren schaffen es auch, Verbindungen zu alten Fällen herzustellen, die aber weitaus weniger verraten und somit noch zusätzlich Appetit auf einen Vorgängerband machen - wenn man ihn noch nicht gelesen hat. In diesem Fall weiß ich leider schon zu viel über den Hergang und auch zum Täter selber, dass ich den Vorgängerband nicht mehr lesen brauche, weil ich schon weiß, was mich erwartet. Bei Buchreihen ist das ein absolutes No-Go und für mich auch ein Grund in der Bewertung einen Stern abzuziehen.

Von den beiden Protagonisten ist für mich eindeutig Wulf Belling der sympathischere. Seine Ecken und Kanten machen ihn menschlich. Die geheimnisvollen SMS, die er bekommt und das Geld, welches er diesem dubiosen Mann gibt, haben mich kurz an seiner Loyalität zweifeln lassen. Aber ich bin sehr schnell darauf gekommen, wofür das Geld gedacht ist. Es scheint in Mode zu sein, die Ermittler mit privaten Problemen zu behaften. Auch Lena Peters bildet keine Ausnahme. Allerdings hat es Hanna Winter hier etwas zu gut gemeint, bei der Verteilung mit den Problemen. Das war mir etwas zu viel des Guten. Unerklärlich sind mir auch ihre Alleingänge, wenn man bedenkt, dass der Mörder es anscheinend ja auch auf sie abgesehen hat. Gerade nach einer Morddrohung sollte sie in ihrer Position wissen, dass äußerste Vorsicht angebracht wäre. Stattdessen ignoriert sie den Brief einfach und begibt sich damit in große Gefahr.

Überzeugt hat mich allerdings der Schreibstil der Autorin. Sie schafft es, mit kurzen prägnanten Sätzen, die Spannung zu erzeugen, die Voraussetzung für einen guten Thriller ist. Ihr gelingt es, die grausamen Szenen so authentisch zu beschreiben, dass ein wahres Kopfkino entsteht, das für mächtig viel Gänsehaut sorgt. Damit meine ich insbesondere die Kapitel, die aus Sicht des Mörders geschrieben sind. Sowohl die Identität als auch die Beweggründe des Killers blieben mir bis zum Schluss verborgen, was für dieses Genre ja nicht schlecht ist, weil so mehr Spielraum für Spekulationen gegeben ist. Das Motiv des Mörders ist zwar nachvollziehbar, jedoch für mich auch etwas unglaubwürdig, dass jemand zu solch drastischen Methoden greifen würde.

Ich habe diesen Thriller innerhalb weniger Stunden quasi inhaliert. Es war mir nicht möglich, ihn aus der Hand zu legen, ohne zu wissen, wer hinter diesen grausamen Taten steckt. Mit knapp über 300 Seiten gehört er für mich eher zu der Kategorie Schmalhansküche" - aber es hat sich gelohnt. Einzig der dicke Spoiler zum Vorgängerband zu Beginn des Buches ist für mich Grund genug, einen Stern abzuziehen. Für Seelenriss gibt es also vier Sterne und eine Empfehlung von meiner Seite.
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am 7. Juni 2013
Hanna Winter hat mit der Fortsetzung um die Profilerin Lena Peters wieder voll ins Schwarze meiner nach Spannung gierenden Thrillerseele getroffen. Schon nach wenigen Buchseiten konnte ich mich wieder an das Vorgängerbuch erinnern und der knauzige Polizist Belling ist zum Glück auch wieder mit von der Partie. Auch wenn sein plötzlich oftmals komisches Benehmen Lena merkwürdig vorkommt, ergänzen sich die zwei hervorragend und bilden ein tolles Team in einer erschütternden Mordserie. Wer kann so grausam sein, von jemand zu verlangen sich Säure über den Kopf zu schütten um sich anschliessend vor Schmerzen aus dem Fenster zu stürzen? Wahrlich also kein Thriller für schwache Nerven, denn Lena sitzt der Zeitdruck im Nacken, schliesslich hat auch sie selbst eine mysteriöse Morddrohung erhalten. Lena Peters und Belling ermitteln fieberhaft nach allen Seiten und schliessen sogar einen Pater nicht als Täter aus. Da die Autorin die Situation stellenweise auch aus der Sicht des Täters schreibt erhöhte sich der Nervenkitzel für mich und hielt mich bei der Stange, fieberte mit der Ermittlung mit und stellte wilde Vermutungen nach dem irren Täter an.
Kurze und hochspannende Kapitel brachten mich dazu das Buch schier nicht mehr zur Seite legen zu können und nach zwei Tagen war ich dann damit auch durch.
Für mich hat der Thriller ganz klar 5 Sterne verdient !!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. April 2013
In Berlin treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Mit Säure verätzt er die Gesichter seiner Opfer, danach stößt er sie aus dem Fenster, sodass es nach Selbstmord aussieht. Alle Opfer haben vor ihrem Tod die Nachricht „Tu, was ich dir sage, oder ich töte dich“ erhalten. Aber was verbindet diese Menschen? Profilerin Lena Peters und ihr Kollege Wulf Belling stehen vor einem Rätsel. Und dann erhält auch noch Lena diese Nachricht und fühlt sich zunehmend beobachtet..

Hanna Winter hat mit „Seelenriss“ einen wirklich spannenden Thriller geschrieben. Das Buch ist in kurze Kapitel eingeteilt, sodass der Spannungsbogen im gesamten Buch aufrecht gehalten wird. Durch den flüssigen Schreibstil lässt sich das Buch wahnsinnig schnell durchlesen.
Die Charaktere werden leider nur sehr oberflächlich beschrieben, weswegen ich mich nicht sehr gut in die einzelnen Personen hineinversetzen konnte.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen.
Während Thriller-Fans dieses Buch sicher mögen werden (da einige Stellen sehr brutal dargestellt werden), sollten Zartbesaitete lieber die Finger davon lassen.
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am 30. November 2013
*INHALT*
Lena Peters hat bereits am Ende des ersten Teils ein Notizbuch erhalten, in dem die Worte stehen "Tu, was ich dir sage. Oder ich töte dich."
Sehr bald findet sie heraus, dass sie nicht die einzige Person ist, die diese Drohung erhalten hat - doch das andere Opfer ist bereits tot. Und schon bald taucht eine zweite Leiche auf, die ebenfalls diese Nachricht erhalten hat.
Wollte der Serienmörder mit der Nachricht an die Profilerin nur auf sich aufmerksam machen, oder ist sie wirklich in Lebensgefahr? Wird sie es schaffen, ihn und seine immer grausamer werdenden Taten zu stoppen, bevor sie selbst zu einem Opfer wird? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt..

*MEINE MEINUNG*
Nachdem mich bereits der erste Thriller mit Lena Peters als Protagonistin begeistert hatte, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut.
Man muss den ersten Band jedoch nicht kennen, um in die Geschichte hinein zu finden, da auf den ersten Seiten kurz der Inhalt des ersten Bandes zusammengefasst wird.

Die Protagonistin und ihr Kollege Wulf Belling sind meiner Meinung nach sehr authentisch gezeichnet, jedoch hatte ich manchmal den Eindruck, dass sich die Autorin schon sehr darum bemüht hat, ihnen Ecken und Kanten zu verpassen. Manchmal ist weniger etwas mehr.
Wie auch im ersten Band erfährt der Leser viel über das Privatleben beider Figuren, was ein ganzheitliches Bild schafft und die Ermittlungen für mich abrundet, doch die anderen Figuren entwickeln kaum Tiefe, stattdessen bleiben sie Randfiguren und entsprechen blass und stereotyp.

Auch die Geschichte selbst ist interessant und auch spannend aufgebaut, dazu kommt der leicht lesbare und flüssige Schreibstil - ich habe das Buch quasi in einem Atemzug verschlungen. Trotzdem bleibt ein leichter, schaler Nachgeschmack, da für mich das gewisse Etwas, das I-Tüpfelchen quasi, fehlt. Es bleibt keine Moral von der Geschichte, kein gesellschaftliches wichtiges oder relevantes Thema, das dazu einlädt, sich noch über das Lesen hinaus damit auseinander zu setzen, kein tiefergehender Sinn.

Fazit: Ein solider Thriller, der das gesamte 1x1 des Geschichten-erzählens umfasst; doch leider auch nicht mehr.
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am 18. Mai 2013
Inhalt
Dies ist der zweite Fall der Profilerin Lena Peters. Nach dem Stümmler treibt nun ein Säurekiller sein Unwesen in den Straßen Berlins. Wie Peters bald feststellen muss, ist er nicht der typische Serientäter, denn er tötet Frauen und Männer zugleich. Lena Peters und ihr Partner Belling müssen dem Motiv auf die Spur kommen, um auch diesem Fall zu lösen.

Die Autorin
Hanna Winter wurde in Frankfurt am Main geboren. Nach Abschluss eines Publizistikstudiums arbeitete sie als Redakteurin, bevor sie sich als Autorin in der deutschen Thrillerszene einen Namen machte. Mit Seelenriss legt Hanna Winter bereits das zweite Buch mit der Ermittlerin Lena Peters vor.

Meinung zum Buch / Fazit
Der Roman ist rasant geschrieben und bietet damit auf jeden Fall ein kurzweiliges Lesevergnügen. Hanna Winter verwendet in ihrem Thriller eine klare Sprache und charakterisiert ihre Protagonistin und Nebenfiguren präzise. Schnörkel gibt es keine. Dadurch werden die Helden (und auch Antihelden) leicht vor dem Auge lebendig und der Leser kann sich schnell in die Handlung einfinden. All dies halte ich für durchaus gelungen. Dennoch sind manchmal Schnörkel und zusätzliche Beschreibungen einer Story dienlicher, als ein allzu knapper Schreibstil. Wirken manche Szene im Buch doch sehr blitzlichtartig und überraschend. Schnell werden verschiedene Erzählstränge eingeführt, die dann – wie sich herausstellt – nichts mit dem Fall zu tun haben und den Leser nur all zu oft in die Irre führen. Dies ist besonders frustrierend, da der Leser bis zum Schluss eigentlich mehr über den Fall weiß als Lena Peters selbst. Sie tappt mit Partner Belling im Dunklen; folgt Hinweisen, die – wie wir Leser wissen – falsch sind und kommt keinen Schritt weiter. Leider gibt Winter der Profilerin auch keine Zeit zum Luftholen, so dass sie über den Fall reflektieren kann. Dies wäre aber wichtig, damit sich Peters als „beste ihres Fachs“ behaupten kann. Auf „richtige“ Profilerarbeit wartet man nämlich vergebens. Das ist etwas, was mir definitiv gefehlt hat. Dennoch hat dieses Buch Spaß gemacht, denn alles in allem ist dieser Thriller durchweg spannend. Ein echter Sommerroman, den man schnell mal im Urlaub „weglesen“ kann.
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Eine Frau sitzt am Esszimmertisch, taucht ihr Gesicht in einen Behälter voll Säure und springt anschließend aus dem Fenster in den Tod. Für die Polizei steht schnell fest, dass es sich um einen Selbstmord handelt, aber Profilerin Lena Peters glaubt nicht an diese Theorie. Das Verhalten der Frau ist aus psychologischer Sicht nicht stimmig. Peters befürchtet, dass diese Frau in den Tod getrieben wurde und dass der Killer erneut zuschlagen wird

Ich verfolge Hanna Winters Veröffentlichungen bereits von Anfang an. Ihre Romane haben mir alle gefallen, auch wenn sie mich nie durch ein besonders hohes Spannungspotential überzeugen konnten. Trotzdem fand ich die Bücher stets gut. Daher hatte ich mich auf den neuesten Roman gefreut, da mit "Seelenriss" eine Fortsetzung um die Profilerin Lena Peters erschien, die bereits die Protagonistin im Roman Opfertod ist.

Der Roman beginnt sofort mit der oben beschriebenen Szene und bis zur Auflösung habe ich mich gefragt, was diese Frau wohl dazu getrieben hat ihr Gesicht in Säure zu tränken. Somit hatte Winter sofort meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Des Weiteren gefällt mir die Protagonistin Lena Peters. Zum Teil schlägt sie sich mit alltäglichen Problemen herum, zum Teil belastet ihre Vergangenheit sie. Peters arbeitet mit dem Ermittler Belling zusammen und dieses Zusammenspiel fand ich recht gelungen. Die Einblicke in deren Privatleben lockern die Ermittlungen etwas auf und verschaffen den Figuren eine gewisse Tiefe.

Der Roman besteht aus vielen, recht kurzen Kapiteln. Außerdem legt Winter wie bisher von ihr gewohnt einen flüssigen Schreibstil an den Tag, so dass man das Buch zügig lesen kann. Die Autorin ist meiner Meinung nach nicht dafür bekannt, dass sie nervenkitzelnde Thriller schreibt. Trotzdem lese ich ihre Romane immer gerne, da die Grundidee jedes Mal interessant ist und es sie langweilig wird. Vom einem Psychothriller wünsche ich mir eigentlich mehr Hochspannung, aber bei Hanna Winter weiß ich eben vorher, was sie bietet und genau diese Erwartungen hat sie erfüllt, auch wenn bei diesem Roman das Ende ein bisschen "abgegriffen" wirkt und das Motiv für meinen Geschmack etwas zu früh offenbart wurde.

Fazit: Wer Hanna Winters bisherigen Romane mochte, wird auch von diesem Buch nicht enttäuscht werden. Falls jemand allerdings einen hochspannenden Psychothriller erwartet, so würde ich von dem Buch eher abraten. Für mich schreibt die Autorin interessante "Krimis" mit Serienkillern - und das funktioniert.
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. Dezember 2013
Zum Buch

Eine mysteriöse Selbstmordserie gibt Lena Peters und Wulf Belling Rätsel auf.Mehrere Menschen haben unabhängig voneinander auf die gleiche grausame Weise Suizid begangen:Ihre Gesichter sind durch Säure entstellt.
Zwischen den Opfern scheint es keinerlei Verbindung zu geben,bis auf die Tatsache,dass sie vor ihrem Ableben alle die gleiche Morddrohung erhalten haben:Tu was ich dir sage oder ich töte dich.
Sind sie in den Tod getrieben worden?Wer steckt hinter der makabren Drohung,und welche Rolle spielt dabei ausgerechnet Lena,die die gleiche Nachricht erhalten hat?
Lena glaubt bald nicht mehr an die Selbstmord-Theorie.Eine Spur führt sie zu dem renommierten Psychiater Professor Simon Wallau.Lena beschleicht der Verdacht,dass dieser ihr etwas verschweigt.
Und sie wird das Gefühl nicht los,verfolgt zu werden.

Meine Meinung

Da ich schon den ersten Teil Opfertod gelesen habe, der mir sehr gut gefallen hat, musste ich natürlich auch dieses Buch lesen. Schon alleine, um zu sehen, wie es mit Lena Peters weitergeht.
Natürlich bin ich beim zweiten Teil nicht enttäuscht worden, denn wie immer ist der Schreibstil von Hanna Winter sehr flüssig und leicht, Sodas ich nur so durch das Buch gerauscht bin.
Ich fand Lena in diesem Teil mal wieder sehr sympathisch, Sodas mir das lesen doch sehr viel Freude bereitet hat.
Natürlich war auch mal wieder die Spannung sehr hoch, was ich auch nicht anders erwartet habe, denn wie auch im ersten Teil habe ich bei den Ermittlungen von Lena schon sehr mitgefiebert.
Also ich kann nur sagen, mir hat es mal wieder gutgefallen und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil, wo ich jetzt schon drauf warte.
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