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Seelenriss: Depression und Leistungsdruck Gebundene Ausgabe – 1. September 2010


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 238 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 1., Aufl. (September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608946594
  • ISBN-13: 978-3608946598
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mimir TOP 1000 REZENSENT on 31. Oktober 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Ines Geipel, geboren 1960 in Dresden, betrieb mehrere Jahre lang Hochleistungssport in der DDR. Nach einem Germanistik-Studium in Jena floh sie 1989 in die BRD und studierte Philosophie und Soziologie in Darmstadt. Heute ist sie Professorin an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und Mitarbeiterin des Hannah-Arendt-Instituts. Auf diesen Hintergrund ist dieses Werk, das von Depression und Leistungsdruck handelt, zu betrachten.

Geipel studiert im ersten Teil ihres Buches beispielhaft die Schicksale des Fußballtorwarts Robert Enke, der Schwimmerin Ute Krause sowie über ein Jahrhundert hinweg die der Familien Schramm und Orff. Im kürzeren zweiten Teil des Buches berichtet sie von intensiven Gesprächen mit Studierenden der Zeppelin-Universität Friedrichshafen, mit Mitarbeitern des Frankfurter Sigmund-Freud-Instituts sowie Häftlingen der JVA Butzbach.

Geipel verbindet so in ihrem 'Report' dramatische Einzelschicksale mit Geschichte und gesellschaftlicher Gegenwart. Sie reflektiert die sehr persönlichen Erfahrungen, die Trauer, den Schmerz, die Verletzungen. Dagegen stellt sie philosophische Betrachtungen zu unserer modernen globalen Welt. Ines Geipel schreibt packend, einfühlsam, bildhaft. Dabei versucht sie sich an einer breiten Ätiologie der Depression, ohne einzelne Faktoren hervorzuheben oder simple Erklärungen abzugeben. Sie thematisiert Doping in der DDR wie auch die Auswirkungen des modernen Kapitalismus auf jeden einzelnen Menschen als betroffenes, hilfloses Individuum. Geipel zeigt so die Vielfältigkeit dieser ominösen Krankheit Depression, ohne einfache Antworten zu geben oder einen Erklärungsansatz zu präferieren.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gerit Decke-Kostolnik on 19. Oktober 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Ein sehr gelungenes und interessantes Buch, das seine Leser anregt und sprachlich wie inhaltlich jederzeit fordert. Ines Geipel gelingt mit 'Seelenriss' ein feinmaschiges, feinfühliges und differenziertes Portrait des Phänomens Depression. Depression erhält greifbare und berührende Gesichter, die stets würdig und mitfühlend gezeichnet sind, d. h. die Personen werden real und nah, ohne dass Grenzen überschritten werden. Das gelingt durch die poetische und behutsame Sprache, die dennoch deutlich und klar ist. Sie führt die Leser durch das private und gleichzeitig gesellschaftliche Labyrinth seelischer Verletzungen und versuchter Kompensationen.
In der einfühlsamen Annäherung an Einzelschicksale im Spiegel der deutschen Geschichte erreichen die Texte und damit die Geschichten der Personen ihre jeweilige Einzigartigkeit und berührende wie erschütternde Dramatik. Sie sind gleichzeitig Lebensgeschichten, die trotz aller Individualität stellvertretend für viele stehen.
Die einzelnen, klug komponierten und literarisiert erzählten Schicksale entfalten ihre Wirkung durch ihre eindringliche Unaufdringlichkeit und bewegende Intensität. Sie machen den vermeintlich unbetroffenen Leser betroffen und sensibilisieren ihn für eine intensive Auseinandersetzung mit der Thematik.
Es entsteht ein deutliches Bild, wie sich Depressionen entwickeln, ohne dass es Klarheit über den genauen Beginn einer Depression gibt - weil es sie eben nicht gibt. Die Entstehung von Depressionen ist zu vielschichtig, als dass es eine einfache Lösung geben könnte. Man kann sie nicht einfach weg-medikamentieren.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Happyx TOP 50 REZENSENT on 26. Juni 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Theorien über die Entstehung von Depressionen gibt es wie Sand am Meer. Sie sind so alt wie zahlreich und oft widersprüchlich. Sie haben mit Kindheit, Sinnsuche, Überforderung und Gehorsam zu tun, mit fehlender Freiheit, Angst oder Angepasstsein.

Um Robert Enke zu verstehen, ganz in seine Jugend einzutauchen, so nah wie möglich, selten habe ich etwas vergleichbar Einfühlsames gelesen, nie eine Wahrheitssuche, die dem Grund näher kommt. Robert ist ein typischer DDR-Junge am Ende dieses sozialistischen Versuches, fröhlich und konsequent auf den Sport orientiert, vom Stürmer entwickelt er sich zum Torhüter, von allen geliebt und anerkannt. Als 1989 Staatsbürgerkunde- und Geschichtslehrer nach und nach verschwanden, fingen die höchst disziplinierten Sportschüler auf den Internatszimmern endlich auch an zu diskutieren. (S 31)

Ende 1989 fanden die letzten Appelle statt, irgendwann gab es den Leistungsauftrag mit Urkunde nicht mehr, die jährlichen Reihenuntersucheungen blieben aus. Kinderdoping stand im Raum, viele Athleten wurden orientierungslos, ihre Ex-Trainer eröffneten Fitness-Studios, man war auf sich alleine angewiesen, die Gemeinschaft zerbröckelte. Eine für die Generation unheimliche Stimmung des Schweigens, Verdrängens baute sich auf, alles Geleistete war irgendwie wertlos, in Misskredit gebracht. Eine depressive, enttäuschte, schwermütige Lehrerschaft hing frei im Raum, ihre Schützlinge ebenso.

Dirk Enke, der Vater, kann endlich Psychoanalytiker werden, ein Beruf, welcher in der DDR verpönt war. Als Robert 16 wird, eröffnet ihnen der Vater, dass er sich von der Familie trennen, nochmals neu anfangen möchte.
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