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Der Seelenbrecher
 
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Der Seelenbrecher (Taschenbuch)

von Sebastian Fitzek (Autor)
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (379 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Droemer/Knaur; Auflage: 1 (September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426637928
  • ISBN-13: 978-3426637920
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (379 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 709 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

    Beliebt in diesen Kategorien:

    Nr. 23 in  Bücher > Krimis & Thriller > Nach Ländern > Deutschland
    Nr. 89 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Länder, A-Z > D > Deutschland

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Eine psychiatrische Klinik, durch einen Wintersturm von der Außenwelt abgeschnitten, beunruhigende Meldungen über einen Mann, der Frauen innerlich bricht, ein Protagonist, der die Erinnerung an sich und seine Vergangenheit verloren hat. Das sind die Zutaten zu Sebastian Fitzeks packendem neuen Thriller, der einmal mehr nichts für schwache Nerven ist.

Im Mittelpunkt des Romans steht "Caspar", ein junger Mann mit totaler Amnesie. Erst nach und nach lernt er sich selbst näher kennen. Dabei sind die Dinge, an die er sich erinnert, mindestens so unheimlich wie die Gegenwart, in der er nach einem Unfall in die einsam gelegene Klinik eingeliefert wird. Gibt es eine Verbindung zum "Seelenbrecher", und was eigentlich tut er seinen Opfern an, jungen Frauen, die über kurz oder lang nach der Begegnung sterben?

Jahre nach den Ereignissen in der Klinik recherchieren Studenten in einer Krankenakte, die Klarheit bringen soll. Angeleitet werden sie dabei von einem Professor, den ein dunkles Geheimnis zu umgeben scheint. Es dauert nicht lange, und die Studenten geraten in den Sog der unheimlichen Schilderungen.

In Rückblenden entfaltet Sebastian Fitzek seine Geschichte, die wie gemacht ist für eine filmische "Übersetzung". Dabei spielt er erneut seine Fähigkeiten aus, spannend zu erzählen und Fährten zu legen, denen der Leser vorsichtig folgt, um diese später wieder zu verwischen. Dabei zieht der Autor alle Register, die nötig sind für einen Psychoschocker der Extraklasse. Und in dem Moment, da alles klar zu sein scheint, setzt Fitzek zu einem furiosen Finale an...

Sebastian Fitzek, noch immer als Jungstar des Psychothrillers gehandelt, hat mit Der Seelenbrecher bereits sein viertes Buch vorgelegt. Mit den Vorgängerbänden Die Therapie oder zuletzt Das Kind hat er sich längst eine treue Fangemeinde gesichert -- die mit seinem neuen Band weiter wachsen dürfte. --Mathias Voigt, Literaturtest



kulturnews.de

Sebastian Fitzek ist unter den deutschen Thrillerautoren sicherlich der Erfolgsverwöhnteste. "Die Therapie", "Amokspiel" und das gerade mal vor einem Dreivierteljahr erschienene dritte Buch "Das Kind": alles Bestseller. Auch "Der Seelenbrecher" hat sofort die Verkaufscharts geknackt- doch leider hat Fitzek einen lieblos runtergehudelten Schnellschuss hingelegt. Merkte man beim letzten Mal die Hast vor allem am nachlässigen Stil und den holzschnittartigen Figuren, so geht die Nachlässigkeit diesmal auch massiv zu Lasten der Geschichte. Gepresst in die überflüssige Rahmenhandlung eines medizinischen Experiments rollt Fitzek als Patientenakte getarnt auf, wie mehrere Menschen vom Schneesturm in einer Berliner Privatklinik eingeschlossen werden. Jeder Kontakt zur Außenwelt reißt ab, und nach ersten Unglücksfällen keimt der Verdacht, der polizeilich gesuchte Seelenbrecher könnte sich eingeschlichen haben. Drei Frauenmorde gehen auf das Konto des Verbrechers, der seine Opfer anscheinend mit psychologischen Mitteln derart zu quälen versteht, dass es ihre Angst ist, die sie tötet. Was ausgesprochen düster beginnt und aus "Die Therapie" bekannte Zweifel aufwirft, ob es eine reale Handlung oder ein halluziniertes Zerrbild ist, wird schnell zu einem ganz profanen Rennen, Jagen - und Rätseln. Denn der Seelenbrecher hinterlässt Botschaften, während er blutig mordend durch die Klinik zieht. Gerade die Hörbuchversion wirkt durch diese bemühte Idee ein bisschen wie eine Drei-Fragezeichen-Kassette. Die Rate- und Denkspielchen, die alte Dame mit dem Durchblick, dazu noch der Amnesiepatient, den plötzlich zurückkehrende Erinnerungen durchzucken, und die nicht gerade subtil gestreuten Hinweise auf den Täter machen den vierten Thriller Fitzeks zu einem müden und gleichzeitig überdrehten Abklatsch seiner vorherigen Bücher. Hier muss mal einer dringend die Pause-Taste drücken. (kab)

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198 von 248 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Atemberaubend hochspannend und sehr, sehr raffiniert..., 7. September 2008
Von Christian Mayr "einmeier" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Wie viele Vorbestellungen liegen einem Verlag vor, wenn bereits am Erscheinungstag der Thriller einen Aufkleber 'Bestseller' trägt? Fitzek katapultierte bereits ausnahmslos alle seiner bisherigen Veröffentlichungen in die Top-Positionen der Bestseller-Listen und auch 'Der Seelenbrecher' beweist das Potential, sich dort einzunisten, doch gestatten Sie mir vorab einige Worte zum Inhalt, da der offizielle Klappentext nur einen Teilbereich dieses fantastischen Thrillers erläutert:

im Rahmen eines Experiments lädt ein Universitäts-Professor einige Probanden - Psychologie-Studenten - in eine frühere Klinik ein. Die Teilnehmer erhalten eine Aufwandsentschädigung, obwohl der Versuch nur darin besteht, in Begleitung des Professors eine Patienten-Akte zu lesen. Ebendiese Akte trägt merkwürdigerweise alle Züge eines unheimlichen Thrillers und liest sich wie ein Roman. Allen Probanden ist dieser Versuch suspekt, lediglich ein Pärchen bleibt über und beginnt, die Geschichte zu lesen. Die Geschichte des Seelenbrechers, der einige Menschen zu einem seelischen Wrack werden ließ und in einer nahezu verlassenen, aufgrund eines Sturms von der Aussenwelt abgeschnittenen, psychatrischen Klinik sein letztes Opfer sucht...

Fitzeks Art und Weise, wie er psychologische Thriller konstruiert, scheint einzigartig. Einerseits führt er erneut den geneigten Leser bis zu den letzten Seiten auf vollständig falsche Fährten, andererseits nutzt er die 'Geschichte in der Geschichte', um uns Lesern implizit und explizit, direkt und indirekt sogar gewissermassen Anweisungen zu geben, denn schnell entsteht das Gefühl, dass auch wir selbst zu den Probanden gehörten, die an diesem seltsamen Experiment teilnehmen und das Buch im Buch zu lesen scheinen. Glaube man, dass 'Das Amokspiel' schon temporeich war, so irrt man. 'Der Seelenbrecher' ist noch atemberaubender, noch spannender, noch verzwickter konstruiert und nicht zuletzt dank der etwas großzügigen Typografie des Taschenbuchs ist man sehr schnell geneigt, die Nacht zum Tag zu machen und diesen fantastischen, merkwürdigen und hoch-spannenden Thriller in einem Stück zu lesen. Fitzek spielt hervorragend mit unseren Ängsten und hat hier ein Meisterwerk der Psychothriller abgeliefert.

Sie kennen Fitzek wirklich noch nicht? Haben noch keinen seiner Thriller gelesen? Wenn Sie diese und die bis heute bereits veröffentlichten, gelungenen Rezensionen meiner Mit-Rezensenten gelesen haben, müsste Ihnen nun aber klar sein, dass an diesem Thriller kein Weg vorbeiführt. Welch andere Neuerscheinung wurde in weniger als 48 Stunden von so vielen Lesern verschlungen und hier mit der Höchstbewertung kritisiert? Trauen Sie sich, Fitzek macht süchtig. Aber vergewissern Sie sich zuvor, ob Sie wirklich über Nervenstärke verfügen. Denn bei Fitzek braucht man das. Ach, Sie kennen Fitzek bereits? Mögen seiner bisherigen Thriller? Dann sind Sie beruhigt, er war nie besser - "Der Seelenbrecher" ist bislang sein Meisterwerk.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nicht verpassen!!, 23. Mai 2009
Von Schwalbenkönig - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Das ist es nun, das vierte Werk des Shooting-Stars unter den deutschen Autoren. Kann es die Erwartungen erfüllen?
Fitzek's erster Thriller Die Therapie gehört sicherlich nicht nur für mich zu den ganz großen Exemplaren des Genres.
Ich habe es damals aufgrund des berauschenden Tempos und der unglaublichen Spannung in weniger als einem Nachmittag durchgelesen und war nach der letzten Seite einfach nur überwältigt.
Ähnlich erging es mir auch bei den Nachfolgern Das Kind und Amokspiel, wenn auch mit leichten (ganz leichten) Abstrichen. Der Mann hat einfach ein verdammt gutes Gespür für aussergewöhnliche Szenarien und deren atemlose Umsetzung.
Meine Befürchtung nach diesen 3 Büchern war nun, dass sich sein Erfolgsrezept etwas abnutzt. Sie sind zwar allesamt relativ eigenständig, aber durch z.B. den Knalleffekt im Finale auch ähnlich gestrickt.
Doch was soll ich sagen: Die Befürchtung war vollkommen unnötig.
Hier gibt es keine Abnutzungserscheinungen. Eher gegenteilig. Der Autor hat es einmalig geschafft, durch viele neue Ideen nochmals an der Spannungsschraube zu drehen, die Faszination wieder aufleben zu lassen und insgesamt das Niveau ein weiters Level zu heben.
Was diesmal besonders stark auffällt, ist eine neue Härte und Brutalität. Das war ich so nicht gewohnt, sehe es aber nicht negativ. Es passt einfach wunderbar in das düstere Thema.
Gewundert habe ich mich anfangs hier bei Amazon über die Masse an 1-, und 2-Sterne-Bewertungen, bis ich dann mal einige angelesen habe. Und siehe da, fast alle schlechten Bewertungen fangen mit "Das ist mein erstes Buch vom Autor.." an. Mein Tipp also an alle, die den Autor noch nicht kennen: Bitte die Thriller in chronologischer Reihenfolge -also mit Die Therapie beginnend- lesen. Denn dort beginnt der rote Faden und man erlebt dann auch keine Enttäuschung vom Seelenbrecher!

Mein Fazit: Eine gelungene Fortsetzung und Erweiterung des Konzepts "Fitzek", die mit viel Spannung, dichter Atmosphäre, Rätselspass und zahlreichen Schockmomenten überzeugt.


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79 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Außergewöhnlich gut!, 4. September 2008
Von zeilensprung - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REVIEWER)   
Sebastian Fitzeks erster Thriller "Die Therapie" schlug bei Erscheinen ein wie die sprichwörtliche Bombe.
Das Tolle daran war, dass hier kein quasi vom Verlag nominiertes Buch die Bestenlisten stürmte, sondern sich die Klasse Fitzeks tatsächlich unter Lesern herumsprach. Seither erschienen zwei weitere Bücher aus der Feder des 1971 geborenen Schriftstellers, die zwar spannend waren, aber es mit dem Erstling doch nicht so recht aufnehmen konnten.
Allen Skeptikern, die vielleicht gar unkten, der Autor möge sein Pulver bereits verschossen haben, sei nun "Der Seelenbrecher" empfohlen.
Vielleicht nicht unbedingt "ans Herz gelegt", denn dieses Buch aus dem Zwischenreich menschlicher Grausamkeit ist schon ohne allzu große Beteiligung des Lesers die Steigerung des Thrillers.

Mitnichten geht es blutig zu, seine außergewöhnliche Spannung bezieht dieser Kriminalroman aus dem "Echtzeit-Faktor", den der Leser hier hautnah erfährt.

Im Verlauf eines 23. Dezember erleben zwei Studenten ein ungewöhnliches Psychiatrie-Projekt. Sie lesen eine Patientenakte, die sich eines Falles annimmt, der sich ebenfalls an einem 23.12. hinter den Mauern einer exklusiven Privatklinik ereignete.
Dorthin gelangt "Der Seelenbrecher", ein Täter, der seine weiblichen Opfer auf höchst perfide Weise in einen psychischen Schockzustand versetzt.
In dieser klaustrophobischen Atmosphäre kämpfen die in der Klinik verbliebenen Menschen einen ungleichen Kampf mit dem Täter.
Gleichzeitig mit dem Leser sind auch die beiden Studenten mit den mehr als verstörenden Ereignissen in der Klinik durch die Lektüre der Akte konfrontiert. Das Schreckliche daran: Sie können aus diesem Projekt nicht mehr aussteigen...

Sebastian Fitzeks Buch jagt dem Leser so manchen Schauer über den Rücken und entführt ihn in Gegenden der menschlichen Seele, die nahezu ungeheuerlich erscheinen. Ihm gelingt es, alle in der temporeich erzählten Story geknüpften Handlungsfäden zu überraschenden und schlüssigen Enden zu führen.

Am besten liest man dieses Buch an einem hellen und freundlichen Ort, um sich zwischendurch immer wieder vergewissern zu können, dass der Schauplatz des Geschehens nichts mit der eigenen Realität zu tun hat.
Einen höheren Spannungsfaktor könnte man vermutlich kaum aushalten.

Ein Krimihighlight, um das ich jeden Leser, der das Buch noch nicht kennt, glatt beneide!
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