Anstatt gegen zuallermeist völlig harmlose Minderheiten und angebliche "Sekten"-Mitglieder zu polemisieren sollten Keden und Hemminger sich bei ihren Abendlandrettungsbemühungen lieber mal der Kirche widmen, welche unbestreitbar mehr angestellt hat, als alle anderen "Sekten" dieser Welt zusammen. Dem Nazarener zufolge soll man "Propheten" nach ihren Früchten beurteilen. Da kommt die Kirche, welche im übrigen ihre eigenen "Sekten"-Kriterien perfekt erfüllt, sehr schlecht weg, denn ihr Sündenregister füllt inzwischen hunderte von bibeldicken Bänden. Das rechtfertigt die Behauptung, daß es sich hier um faule Früchte von einem demzufolge faulen Baum handelt. Wer ein objektiveres Bild bekommen möchte, sollte Karlheinz Deschner, Horst Herrmann oder Hubertus Mynarek lesen, zum Beipiel passend zum Thema: "Die neue Inquisition" Verlag das weiße Pferd, ISBN 3-00-004299-7 Wer das liest, fragt sich, woher eine zumindest in Teilen und zuweilen kriminelle Organisation wie die Kirche auch heute noch immer wieder die Chuzpe nimmt, Minderheiten zu diffamieren.