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5.0 von 5 Sternen
ein spannendes psychologisches Duell beginnt..., 13. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Seele des Bösen: Psychothriller (Taschenbuch)
...war die Aussage, die mich in der Kurzbeschreibung dazu veranlaßt hat dieses Buch zu kaufen. Es dauerte wohl ein bißchen bis es zu angekündigtem Duell kam - der Einstieg erfolgte über die, plötzlich hereinbrechende, Pechsträhne einer bis dato erfolgsverwöhnten Autorin. Von einem Tag auf den anderen ballt sich beruflich und privat so viel Unheil über ihr zusammen, daß sie beschließt diesen Tiefpunkt als einen Wendepunkt in ihrem Leben zu nutzen. Nachdem ihre Fähigkeiten als, bislang hochgelobte, Autorin von Bestsellerkrimis jetzt in Frage gestellt werden und sie sich von mehreren Seiten diesbezüglich einer Häme ausgesetzt sieht, entscheidet sie sich zur Abkehr von fiktiven Geschichten hin zum realen Verbrechen. Ihre Wahl fällt auf einen Gewalttäter und Mörder, der im Hochsicherheitstrakt des Gefängnisses sitzt und dort seit langer Zeit in Isolationshaft vor sich hin vegetiert. Sie erwirkt eine Erlaubnis den Inhaftierten zu interviewen um ein Buch über seine Geschichte zu schreiben. Jedem Protagonisten ist daran gelegen, daß dieses Buch geschrieben werden kann. Der Autorin, Lizbeth, weil sie sich Inspiration und neuen Aufschwung ihrer Karriere erhofft, dem Anwalt des Mörders weil er seinen Klienten für immer aus der Isolationshaft befreien möchte, dem Gefängnisdirektor weil er interessiert ist zu erfahren ob und wie der Inhaftierte seine Organisation aus dem Gefängnis heraus weiter aufrecht hält und dem Mörder, Wilson Ulysses, weil.... muß man selbst lesen! Ich finde: ein wirklich spannendes Duell und lohnenswertes Buch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
intensives Psychoduell..., 15. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Seele des Bösen: Psychothriller (Taschenbuch)
Nachdem sich die Romane der erfolgsverwöhnten Autorin Lizbeth Grenne mehr und mehr in Richtung Belanglosigkeit zu entwickeln scheinen und ihre Schöpfungskraft merklich nachlässt - sie sogar an sich selbst zu zweifeln beginnt, wendet sich Lizbeth realen Verbrechen zu, in der Hoffnung damit diesem Umstand zu entgehen und neue Impulse zu erhalten. Dabei stösst sie auf den Fall des Gangführers Wilson Ulysses Valez, der wegen mehrfachen Mordes im Hochsicherheitstrakt eines Gefängnisses dahinvegetiert. Um dessen Geschichte zu erzählen, beantragt sie eine regelmäßige Besuchserlaubnis, die ihr aufgrund ihrer Berühmtheit und der Sucht nach positiver Public Relation des Gefängnisdirektors auch gewährt wird. Ab dem ersten Treffen zwischen der Autorin und dem Mörder zeigt Danny Leigh seine gesamte Schaffenskraft als richtungsweisender Autor und lässt ein psychologisches Kammerspiel entstehen, wie man es schon lange nicht mehr lesen konnten. Die regelmäßigen Treffen und Gespräche lenken den Leser in die persönlichen und seelischen Abgründe beider Protagonisten und offenbaren Hintergründe, die den Leser gefesselt und voller Erwartung an das Buch fesseln. Dabei schafft es Danny Leigh spielerisch und ohne allzu dramatische Ereignisse (wie sie sonst oft in Thrillern üblich sind) eine Beziehung zwischen den beiden aufzubauen, die sich immer tiefer in die Köpfe einbrennt und viele Fragen eröffnet. So etwas ähnliches gab es in dieser Intensität zuletzt in der Beziehung zwischen Starling und Lector in "Das Schweigen der Lämmer". Man ist als Leser hin- und hergerissen und jedesmal über den weiteren Verlauf der Geschichte überrascht. Gleich dem Weg in einem Irrgarten zweigt die Geschichte mehrmals ab und jede gedachte Vorhersagbarkeit wird ad absurdum geführt - dies zieht sich komplett durch das gesamte Buch, bis zu einem Ende, bei dem man noch einige Zeit mit offenem Mund und intensiven, sehr wechselhaften Gedanken in aller Stille vor dem Buch sitzt. Danny Leigh legte mit "Die Seele des Bösen" eine Komposition vor, die den Begriff "Psycho" zu Recht trägt. Man kann sich der Intensität seines Plots nur sehr schwer entziehen und es wird mit Sicherheit sehr lange dauern, bis jemand dieses Werk vom Psycho-Thron stürzen kann. Jürgen Seibold/15.03.2007
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Nicht richtig gut, nicht richtig schlecht., 12. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Seele des Bösen: Psychothriller (Taschenbuch)
Habe diesen Roman bei den Neuerscheinungen in der Buchhandlung erstanden, weil er vom Inhalt her sehr in meinen üblichen Lesestoff passt. Auch die Beschreibung in AMAZON sagte mir zu. Wie erwähnt, kein schlechtes Buch, flüssig geschrieben, keine lange Erklärungen, interessante Dialoge zwischen Häftling und Schriftstellerin. Jedoch wartete ich vergebens auf "Und so nimmt ein spannendes psychologisches Drama seien Lauf", wie im Klappentext angekündigt. Der Vergleich des Verlages mit "Das Schweigen der Lämmer" hinkt doch sehr, um nicht zu sagen: "Kann man nicht vergleichen!" Danny Leigh, ich bleibe bei Karen Slaughter, Jiliane Hoffman, James Patterson, James Grippando, Patricia Cornwell, Peter James und Andreas Franz.
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