Ja, ja, die SecVest. Wir haben ja so einiges durchgemacht, erst einen Einbruch ins Haus, dann eine Schulung bei der Polizei zu Wohnungseinbrüchen - die den Status der SecVest und VdS Home Zertifikat nicht als so gültig ansahen - und schließlich der Einbau.
Na ja, ich habe Informatik studiert und die SecVest ist schon etwas 'sperrig' und 'spröde' in der Programmierung. Allerdings gibt es ein Computerprogramm, was ich aber bis heute noch nicht ausprobiert habe, das vielleicht intuitiver funktioniert.
Meiner Ansicht nach liegt das Problem bei der Programmierung in der Art wie alte drahtgebundene Anlagen programmiert wurden. Da schleichen sich auch nach einiger Zeit feststehende Begriffe der Leute ein, die damit täglich umgehen, die Außenstehenden aber nichts sagen.
Na, wie auch immer, die SecVest lässt sich in den Grundfunktionen relativ einfach programmieren. In den Errichter Modus gehen, an den fertig platzierten Sensoren, den Sabotagekontakt auslösen. SecVest erkennt den neuen Sensor und ordnet ihn einem Alarmbereich zu.
Dann gibt es noch den Gehtest, in dem man die Sensoren prüfen kann, ob sie auch funktionieren. Eigentlich nicht so schwierig.
Wir benutzen die SecVest nur mit Funkfernbedienungen, ohne Schließzylinder Aktivierung. Das erfordert eine gewisse Disziplin - Alarm einschalten, wenn man das Haus verlässt und wieder ausschalten, wenn man zurückkommt. Das sollte aber nicht zu schwierig sein.
Denn die Pluspunkte sind:
+ Wir haben die SecVest im Eingangsbereich unseres Hauses und eine Hauseingangstür mit Glas. Die SecVest leuchtet blau und ziemlich hell, wenn sie aktiv ist (einstellbar). Das ist bei uns gut einzusehen und sollte abschreckend wirken.
+ Die SecVest benachrichtigt telefonisch, wenn der Alarm ausgelöst wird (verschiedene Ansagen je nach Ereignis) - Standard über Festnetz, GSM und IP gegen Aufpreis - Wahlmodul.
+ Es können vielfältige Sensoren angeschlossen werden, wir verwenden IR PET Sensoren (wird erst über 30 kg aktiviert, PET = Haustier) und Öffnungssensoren und einen Erschütterungssensor sowie Außensirene.
+ Einfaches Einlernen von Funk- oder sonstigen Steuerungen, wie RFID etc.
+ Sehr gute Reichweite der Funkverbindung - viel besser als WLAN.
Minuspunkte sind:
- Die etwas 'sperrige' Programmierung über das eingebaute Display
- Speziell bei uns: PSTN (Festnetz) Fehler, der sich nicht löschen lässt. Trat einmal auf aber ist behoben und geht nicht weg.
- Firmware-Updates?
- Relativ teuer, was besonders auf die Sensoren zutrifft.
Ansonsten eine sehr gute Alarmanlage. Die Funkreichweite ist erstaunlich gut und die Alarmanlage funktioniert ohne Probleme, bis auf den PSTN Fehler.
Wegen der etwas 'sperrigen' Programmierung, die aber durchaus durch das Lesen der Anleitung zu schaffen ist
**** Sterne