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Secrets of the Beehive
 
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Secrets of the Beehive [Original Recording Remastered]

David Sylvian Audio CD
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Musik

Bild des Albums von David Sylvian

Fotos

Abbildung von David Sylvian

Biografie

EMI veröffentlicht eine Karriere-Retrospektive von David Sylvians hoch gelobten Soloarbeiten auf einer Doppel-CD, inklusive des exklusiv neuen Stücks „Where's Your Gravity?“

„A Victim Of Stars, 1982 – 2012“ vereint Aufnahmen aus der gesamten, 30 Jahre umfassenden Solokarriere von David Sylvian, von seinen legendären Arbeiten auf Virgin Records bis hin zu seinen Werken aus jüngerer Zeit auf dem… Lesen Sie mehr im David Sylvian-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (1. Juni 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Original Recording Remastered
  • Label: Virgin UK (EMI)
  • ASIN: B000F3T7YC
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.244 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. September
2. The boy with the gun
3. Maria
4. Orpheus
5. The devil's own
6. When poets dreamed of angels
7. Mother and child
8. Let the happiness in
9. Waterfront
10. Promise (The cult of Eurydice)

Produktbeschreibungen

His best album remastered with a BONUS track "Promise" also features : "Let the Happiness In" & "Orpheus". Stunning.

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Kundenrezensionen

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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von D
Format:Audio CD
Man stelle sich einmal vor: David Sylvian war zu Beginn der 80er ein glamouröser, exaltierter und theatralischer Popstar, durchaus im Begriff mit seiner Band Japan zu einem Superstar zu werden. Der Synthie-Pop-Sound der Band war beeindruckend, intelligent, magisch, kühl und typisch für das Lebensgefühl der New Wave-Generation der frühen 80er. Doch auf dem Höhepunkt hatte Sylvian genug vom Starrummel, löste die Band kurzerhand auf und begann eine viel gerühmte Solokarriere. Neben Arbeiten mit Holger Czuckay von Can oder Ryuichie Sakamoto waren es vor allem seine drei Soloalben "Brilliant Trees", "Gone to Earth" und eben "Secrets of the Beehive", die ihm viel Beachtung und einen Ehrenplatz in den weltweiten Feuilletons einbrachte. Stille, introvertierte, künstlerische und enigmatische Musik eines beindruckenden Künstlers. "Secret of the Beehive" bildet dabei den Höhepunkt Sylvianschen Schaffens. Kammerpop in höchster Vollendung. Gefühlvolle Songs voller emotionaler Tiefe und Düsternes. Texte über die Abgründe der Seele, über Empfindungen, Sehnsüchte und Enttäuschungen. Die Geheimnisse des Bienenkorbes eben. Das Internet bietet mittlerweile fast Promotions-gleiche Abhandlungen über dieses Album, weil, es zu entschlüsseln fast ein Ding der Unmöglichkeit ist. Mittlerweile besitze ich dieses Album über 8 Jahre und es ist noch immer eins meiner absoluten Liebelingsalben, weil es durch seine Vielschichtigkeit und Tiefe niemals, wirklich niemals langweilig wird. Wenn man die Ruhe und die Geduld mitbringt, die es braucht, sich diesen Songs zu nähern. Keine Musik für jede Stimmung, sondern für dunkle Herbst-Abende, für melancholische Momente und zur Untermalung der Stille. Die Sound ist weitesgehend akkustisch, viele Streicher, viel Klavier oder Akkustik-Gitarre, Kammermusik-artig. Schlagzeuger Steve Jansen (Sylvians Bruder und Ex-Japan-Mitglied) schlägt nur selten einen harten Beat an. Fast möchte man meinen, dass der Sound dieser Platte kein Pop mehr im eigentlichen Sinne ist. Es ist kosmische Musik, großartige, einmalige und wunderbare Musik. Zwar hat sich Sylvian Jahre später ein wenig von dieser Platte distanziert, weil er die dunkle und düstere Phase, in der er sich 1987, als er die Platte aufnahm, befand, hinter sich gelassen habe und nicht mehr zu ihm gehöre, seine beste Platte ist es aber allemal. Zwar konnte er bei der Kurzzeit-Reunion seiner Band unter dem kryptischen Namen Rain Tree Crow nochmal ein ähnlich hohes Niveau erreichen. So schön wie bei "Secret of the Beehive" war es nie wieder, denn Sylvian begab sich danach auf Guru-Suche und versank zu sehr im Spirituellen. Seine nächste Solo-Platte erschien erst Ende der 90er (Dead Bees on a Cake, wieder ein Bienentitel!!!), war aber leider nur ein kauzig, versponnenes und ein wenig richtungsloses Album eines alternden, verheirateten Romatikers. Die jugendlichen Emotionen aus den 80ern waren mit dem Beehive-Album abgeschlossen.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vollkommen... 31. Oktober 2006
Format:Audio CD
'Secrets of the Beehive' begleitet mich und mein Leben seit fast 20 Jahren! Über die gesamte Skala menschlicher Gefühle, ohne auch nur irgendeins ausgelassen zu haben - Sylvian hat sie alle mehr oder weniger in seinem so persönlichen Bienenkorb versteckt! Ich habe in dieser Zeit hunderte neuer Alben/Künstler/Projekte kommen und gehen sehen, aber dieses Album steht so einzigartig in seiner Vollkommenheit , daß einem schwindelig wird. Zeitlos, raumlos, überirdisch ist Sylvian's Gespür für Melodie und die passenden Sounds und Instrumente (die mit Sakamoto, David Torn, Steve Jansen und Mark Isham eben auch genial besetzt sind!) - Tiefe und Unendlichkeit bekommt das Album aber erst durch Sylvian's Stimme in Verbindung mit seinen Texten, die magisch und doch so selbstverständlich miteinander verschmelzen. Jedes Ohr und jedes Herz, das ohne Töne, ohne Musik verdorren würde, sollte dieses Album (mindestens) einmal in seinem Leben gehört haben!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Musik aus den Mauerspalten 26. September 2011
Von Benni
Format:Audio CD
Die Meisten halten die 80er entweder für absolut genial oder völlig daneben. Klar: Die Musik war geprägt von penetranten Drums, unterkühlten Synthie"geräuschen" und einem Sound wie Plastik - für Produktionsfetischisten der Neuzeit eine Wunde, die bis heute nicht geschlossen werden kann.
Sicher ist aber auch die Tatsache, dass zwischen dem überproduzierten Müll auch verstreut Perlen zu finden waren. Wie zum Beispiel "Secrets of the Beehive" von David Sylvian, selber ehemaliger Sänger der - wenn auch interessanten - Synthie-Pop-Band Japan.

Bereits sein Debut "Brilliant Trees" ließ neue Akzente miteinfließen. Die von Richard Barbieri und Ryuichi Sakamoto kreierten Ambientklänge boten dem Ufta-Ufta-Einerlei der 80er ein interessantes Gegenstück. Auch sein Zweitwerk "Gone to Earth" schlug in eine ähnliche Kerbe, baute im Großen und Ganzen auf den Grundsätzen von Jazz und Pop auf, war aber auch mit experimentellen Soundscapes von Robert Fripp garniert. Inzwischen hatte sich Sylvian meilenweit vom Synthie-Pop entfernt. Diese Entwicklung feierte in "Secrets of the Beehive" den Höhepunkt.

Lauscht man den ersten Takten des schlichten "September", glaubt man kaum, was aus dem einstigen Japan-Fronter geworden ist. Bewusst gesetzte Pausen, sekundenlange Stille zwischen den Klavierakkorden und lyrische Fragmente eines kalten Herbsttages. Schnell fühlt man sich an die späteren Talk Talk erinnert, wobei David Sylvian kunstvolle Stille früher einführte als Mark Hollis und Tim Friese-Greene. Vor allem aber baut Sylvian seine Songs eleganter auf, weniger experimentell, kompakter und mit einprägsameren Melodien. "The Boy with the Gun" und "Orpheus" machen klar, dass der Einfluss von "Secrets of the Beehive" sogar bis in die Gegenwart reicht, zu keinem Geringeren als Steven Wilson und seinem Nebenprojekt No-Man. Höchst sparsame, dezente Perkussion, kaum wahrnehmbare Instrumente, die einen zerbrechlichen Teppich spinnen und den Hörer in eine faszinierende Atmosphäre eintauchen.
Neben zugänglicheren Tracks geht Sylvian streckenweise sogar in Richtung Free Jazz ("Mother and Child"), spanische Klassik ("When Poets dreamed of Angels") und Proto-Postrock ("Let the Happiness in"). All die Genre, in denen sich der Künstler offenbar zu Hause fühlt, laufen nahtlos ineinander über, als gäbe es von Heute auf Morgen keine Grenzen zwischen musikalischen Stilrichtungen mehr. Allgegenwärtig ist die überwiegend akustische Instrumentierung. Lediglich Synthesizer für Ambienteffekte werden eingesetzt, doch selbst die werden ab der Hälfte des Albums vollständig weggelassen. Sylvians charakteristischer, sonorer, nasaler Gesang verleiht der introvertierten Musik die letzte Portion Eigensinn.

"Secrets of the Beehive" ist trotz des simplen Äußeren kein leichtes Album. Gerade die äußerst ruhige, fast besinnliche Ausrichtung verlangt vom Hörer viel Aufmerksamkeit, viele Menschen in der modernen Welt sind leider kaum mehr im Stande diese aufzubringen. Schenkt man aber den hier versammelten Großtaten - ich spreche auch vom kurzen, raffinierten "The Devil's Own" und dem bewegenden "Waterfront" - die Seele, die es verdient hat, so wird man mit 38 Minuten großartigster Musik belohnt.

Es ist ein Meisterwerk, ohne Zweifel. Eine CD, die nichts mehr mit den 80ern zu tun haben wollte und durch seinen Eigensinn und dem Ideenreichtum eine schlicht zeitlose Atmosphäre ausstrahlt.
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