Secretary (2002) 2004

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Lee Holloway liebt die Selbstverletzung - dass der eine Schnitt zu tief geriet und sie unter Suizidverdacht in die Klinik eingeliefert wurde, ist in ihren Augen ein dummer Ausrutscher. Nun wieder daheim, ist alles so gewohnt gestört wie immer in der spießigen Vorort-Idylle. Lee beschließt, die neu erworbenen Fähigkeiten einzusetzen und sich einen Job zu suchen. Sie bekommt eine Stelle als Se...

Darsteller:
James Spader,Maggie Gyllenhaal
Laufzeit:
1 Stunde, 46 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

Secretary (2002)

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Details zu diesem Titel

Genre Romantik
Regisseur Steven Shainberg
Darsteller James Spader, Maggie Gyllenhaal
Nebendarsteller Jeremy Davies, Lesley Ann Warren
Studio Slough Pond
Altersfreigabe Freigegeben ab 16 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

213 von 242 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "sonja-ohrendorf" am 1. März 2004
Format: DVD
„Belange des Tierschutzes liegen mir besonders am Herzen!" liest die attraktive Sekretärin laut und vernehmlich die Worte ihres Chefs aus einem von ihr getippten Brief, während dieser ihr den Hintern versohlt, dass die Wände des mondänen Anwaltsbüros nur so wackeln...
Es mag befremdlich klingen, aber es handelt sich hierbei um eine zutiefst zärtliche, schräge und ironische Liebesgeschichte zweier eigenwilliger und vom Leben gebeutelter Charaktere. Und dabei auch noch sooo romantisch!

Zum Inhalt
Lee, eine junge, sehr verhuschte Frau, wird aus einer psychiatrischen Einrichtung entlassen, in der man sie von permanenten Selbstverletzungen zu heilen versuchte. Umsonst, wie es sich schnell herausstellt. Die Zustände in ihrem Elternhaus - der Vater ein schwerer Trinker und die Mutter eine überfürsorgliche Glucke, treiben sie sofort zur alten Gewohnheit zurück, sich mit scharfen Gegenständen die Haut blutig zu schneiden. Immerhin belegt sie einen Schreibmaschinenkurs, den sie meisterhaft abschließt. Mit dem Zertifikat in der Tasche wagt sie eine Bewerbung bei einem Anwaltsbüro.
E. Edward Grey läßt keinen Zweifel offen, daß er ein höchst merkwürdiger Advokat ist. Vor seiner Kanzlei ist ein Schild mit den Lettern „Secretary Wanted" installiert, das bei Bedarf hell erstrahlt. Als Lee zum Vorstellungsgespräch erscheint, stürzt tränenaufgelöst die letzte gekündigte Sekretärin aus einem verwüsteten Büro. Und als Einleitung des Bewerberinterviews wählt Mr. Grey die Frage „Sind Sie schwanger, oder haben Sie vor, schwanger zu werden?".
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124 von 144 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tom_82 am 16. Januar 2005
Format: DVD
Sekretary ist ein weiterer Film mit zu wenig Aufmerksamkeit. Wer wie ich, langsam aus dem Alter raus kommt, wo man sich stumpfe Hirnzellenabtöter antut. Dem möchte ich dieses filmische Juwel ans Herz legen.
Maggie Gyllenhall spielt in diesem Film die junge Frau Lee. Am Anfang des Films, ist sie gerade aus einer Nervenklinik entlassen worden. Dort war sie gelandet, weil sie sich selbst Schnittwunden zugefügt hat. Zu Hause bei ihren Eltern fällt sie aber schnell wieder in ihr zwanghaftes Verhalten zurück. Ihr Vater ist ein starker Trinker, die Mutter ist den ganzen Tag damit beschäftigt alles nach heiler Welt aussehen zu lassen und die Schwester ist so ekelhaft glücklich, das man sie nur hassen kann. Doch ihr Leben nimmt eine dramatische Wendung, als sie einen Job als Sekretärin, bei Edward, gespielt von James Spader, annimmt. Edward ist Anwalt und hat ebenfalls psychische Probleme. Ein perfider Ordnungssinn und eine tiefe Furcht vor seiner eigenen Umwelt quälen ihn und haben ihn in eine eigene isolierte Welt getrieben, in die er sich immer wieder zurück zieht, um Schutz und Zuflucht vor seinen eigenen Gefühlen zu finden.
Nach einiger Zeit beginnt Edward dann, Lee ständig zu kritisieren. Ihre Tippfehler, ihr tippeln mit dem Fuß und viele andere Kleinigkeiten. Lee ist zunächst eingeschüchtert von ihrem Chef, doch als dieser ihr sagt (befiehlt), dass sie sich von nun an keine Schnittwunden mehr zu zufügen braucht (darf), empfindet sie eine tiefe Dankbarkeit für Edward, der als erster Mensch verstanden hat, warum sie sich diese Schnittwunden zugefügt hat. Von nun an blüht Lee auf wie eine Blume.
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70 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Blick am 3. Mai 2004
Format: DVD
Ja das ist SM! Ein Teil vom grossen Bereich SM. Ein inzwischen Salonfähiger Teil? Vor Jahren erotisch verpackt mit Mickey Rourke und Kim Basinger in 9 1/2 Wochen und diesmal ein bißchen subtiler und tiefgründiger, aber auf seine Weise nicht minder erotisch - für den der SM mag ;-)
Für alle Anderen wohl wirklich eine schräge Komödie (als die der Film angepriesen wird), die vielleicht dann und wann ein bißchen geschmacklos ist
Nie werde ich den Blick von Lee vergessen (gespielt von einer hinreissenden Maggie Gyllenhaal), als ihr Chef (James Spader) das erste Mal den Hintern versohlt. In diesem Blick lag alles was man wissen muss: Erkennen des Selbst, der Lust und der Befreiung. Allein für diesen Blick verleihe ich Maggie Gyllenhaal meinen ganz persönlichen SM-Oscar.
Zur Story:
Lee wird aus der Psychatrie entlassen, in der sie wegen Selbstverletzungen behandelt wurde. Zuhause versucht sie ihr Leben in den Griff zu bekommen, was nicht so einfach ist, bei einer glücklichen Schwester, einem trinkenden Vater und einer überfürsorglichen Mutter. Nachdem sie mit Bravour einen Schreibmaschinen Kurs absolviert hat, tritt sie eine Stelle bei dem seltsamen Rechtsanwalt Mr. Gray an.
Schnell beginnt für beide eine Reise in die Tiefen der Seele. Dominanz und Unterwerfung, das Spiel mit Ungehorsam und Bestrafung. Die Unsicherheit und Zweifel der beiden Akteure was mit ihnen geschieht... Das alles wunderbar und überzeugend gespielt.
Der manchmal lange und beschwerliche Weg sich selbst zu erkennen und wahrzunehmen, sich selbst als das anzuerkennen was man ist, wird in diesem Film gelungen inszeniert. Gerade SM'ler werden sich das eine oder andere Mal wiedererkennen.
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