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Secret Passions - Opfer der Leidenschaft: gay historical crime story
 
 

Secret Passions - Opfer der Leidenschaft: gay historical crime story [Kindle Edition]

Inka Loreen Minden
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der vierte Gay Historical aus der Feder von Inka Loreen Minden!

Ein Mörder geht um in London. Seine Opfer: Männer, die Männer begehren.
Detektive Derek Brewer von Scotland Yard versucht dem Killer auf die Schliche zu kommen und merkt nicht, dass er sich längst in dessen Nähe befindet.
Simon Grey, der Earl of Torrington, hat ein Geheimnis. Viele meiden ihn wegen seiner düsteren Vergangenheit - doch welch dunkle Leidenschaften verbirgt er wirklich?
Zwei ungleiche Männer, verbotene Lust und spannende Kriminalfälle im London des 19. Jahrhunderts.

Info:
Dieses Buch hätte im normalen Taschenbuchformat 280 Seiten.

Leseprobe:
Schwach drang Mondlicht durch das Fenster. Als Derek ein Schaben hörte, das aus der linken Ecke kam, ging er um den Tisch herum und erblickte eine Gestalt, die vor einem Schrank hockte und darin herumwühlte. Wollte hier jemand die Vorräte vergiften? Derek konnte nur die Silhouette erkennen. Es musste sich um einen größeren Mann handeln. Er drehte ihm den Rücken zu. Derek zögerte keine Sekunde, zog seine Waffe und warf sich auf den Einbrecher. Derek kam auf ihm zu liegen und hörte ein Aufkeuchen, dann wehrte sich der Kerl. Er war stark. Derek versuchte seine Kehle zu erwischen, als ein Hieb seine Schläfe traf. Für einen Moment wurde ihm schwindlig, aber es gelang ihm, den Mann unter sich zu bringen und dessen Arme über seinem Kopf auf den Steinboden zu drücken.
»Was suchen Sie hier?«, zischte Derek. Er ließ die Arme los und tastete die Person ab. Offensichtlich trug sie nur einen Morgenrock und nichts darunter. Derek konnte jeden Muskel durch die Seide spüren. Er roch feuchtes, frisch gewaschenes Haar und dampfende, erhitzte Haut. Anscheinend hatte derjenige soeben gebadet. In Lavendel.
»Wer sind Sie?« Dereks Herz pochte wild und er war leicht außer Atem.
»Derek?«, drang es an sein Ohr.
Verdammt. Derek schluckte und flüsterte: »Mylord, sind Sie das?«
»Ich dachte, wir hätten uns auf Simon geeinigt«, wisperte dieser an seine Wange. Sie lagen immer noch halb aufeinander, Dereks Hand ruhte auf der Hüfte des Earls.
Derek glitt von Simon herunter, sodass er dicht neben ihm lag, und steckte den Revolver wieder weg. Lediglich sein Bein lag noch auf dem von Simon. So bekam der Earl besser Luft. Dereks Hand war auf seinen Bauch gerutscht. Torrington atmete schnell. Durch den dünnen Stoff fühlte sich sein Bauch flach und fest an. Einfach perfekt. »Was machen Sie hier, Simon?«
»Ich wohne hier«, erklang es amüsiert.
»Ich meine in der Küche. Im Dunkeln.« Derek konnte nicht aufstehen, so sehr er es auch versuchte. Der Earl zog ihn magisch an. Da sich Dereks Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, erkannte er einen Ausschnitt von Simons heller Brust, dort, wo der Morgenrock aufgegangen war. Außerdem lugte ein Schenkel aus dem Schlitz. Er lag da wie ein Verführer, aber Derek glaubte nicht, dass ihm das bewusst war.
Simon stützte sich mit den Ellbogen auf, sodass ihre Gesichter sich nun auf einer Höhe befanden. »Ich habe eine neue Rasierseife gesucht.«
»Wieso wollen Sie sich jetzt rasieren?«, wisperte Derek und starrte auf eine entblößte Schulter, da sich der Morgenrock noch weiter geöffnet hatte.
»Vielleicht hab ich vor, auszugehen, Detektive Brewer?«
Derek räusperte sich leise. Seine Stimme klang wie ein Reibeisen. »Ah, verstehe. Sie haben ein Rendezvous.«
»Möglich«, hauchte Simon. »Warum flüstern Sie, Derek?«
»Ich weiß nicht. Warum flüstern Sie?«
Dank des hereinfallenden Mondlichts sah er Simons breites Grinsen und sein Herz begann zu flattern. »Weil Sie zuerst geflüstert haben.«
Lächelnd fragte Derek: »Warum haben Sie denn nicht geschrien, als ich Sie angegriffen habe?«
»Ich wollte keinen aufwecken. Sarah hätte sich zu Tode erschrocken.«
Dieser Mann war einfach nicht so, wie Derek es erwartet hätte. »Sie sind ja ein richtiger Held, Simon, aber das ist die falsche Einstellung. In Zukunft schreien Sie, verstanden?«
Wieder klang die Antwort amüsiert. »Ja, Detektive.«

Buchrückseite

Ein Mörder geht um in London. Seine Opfer: Männer, die Männer begehren. Detektive Derek Brewer von Scotland Yard versucht dem Killer auf die Schliche zu kommen und merkt nicht, dass er sich längst in dessen Nähe befindet. Simon Grey, der Earl of Torrington, hat ein Geheimnis. Viele meiden ihn wegen seiner düsteren Vergangenheit – doch welch dunkle Leidenschaften verbirgt er wirklich? Zwei ungleiche Männer, verbotene Lust und spannende Kriminalfälle im London des 19. Jahrhunderts. Im gewöhnlichen Taschenbuchformat hätte dieser Roman 280 Seiten!

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 381 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 194 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3934442811
  • Verlag: dead soft Verlag (15. September 2011)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B005NKMSFC
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von SaraSalamander TOP 500 REZENSENT
Format:Kindle Edition
Das neueste Buch aus der Feder von Inka Loreen Minden heißt "Secret Passions" und ist wieder ein Gay Historical. Diesmal spielt es um 1850 und handelt - abgesehen von einer Liebesgeschichte zwischen zwei Männern natürlich - von einem Lord, der erpresst wird sowie von einem brutalen Serienmörder, der nachts in London sein Unwesen treibt. Ein schönes Setting, das von Jack the Ripper inspiriert sein könnte, mit dieser Geschichte jedoch rein gar nichts zu tun hat. Dafür ein Schauplatz mit jeder Menge viktorianischem Flair, "very British", genau mein Ding.

Derek lebte als Kind auf der Straße, bis ein Inspektor ihn unter seine Fittiche nahm. Nun ermittelt er tagsüber beim Scotland Yard bezüglich des Maskenmörders, seine Nächte verbringt er gerne in einem angesehen Herrenclub, der hinter seiner Fassade ein Treffpunkt für homosexuelle Männer ist. Dort begegnet ihm ein junger Mann, zu dem er sich hingezogen fühlt.

Simon ist ein Lord aus reichem Hause, der erpresst und bedroht wird und Hilfe von Polizeiseite anfordert. Doch nachts wagt er seine ersten Schritten in den Herrenclub, streng darauf bedacht, seine Identität zu wahren. Er trifft auf einen geheimnisvollen Mann, der ihn sofort in seinen Bann zieht.

Am nächsten Tag trifft Derek auf Simons Anwesen an, um ihm zukünftig Personenschutz zu gewähren und in der Erpressung zu ermitteln. Noch wissen die beiden nicht, wer der Gegenüber im Herrenclub war, und wieder entsteht zwischen ihnen ein Band der Zuneigung, das sie sich als angesehene Männer der Gesellschaft jedoch nicht anmerken lassen dürfen. In der Zwischenzeit geschehen weitere Morde, und nur Derek weiß, dass die Opfer allesamt Besucher des Clubs waren ...

Mmh, ein Genuss! Die Autorin hat sich wieder viele neue Ideen einfallen lassen, um ihren Lesern spannende Unterhaltung darzubieten :-)

EROTIK

Klar, Liebe ist Liebe, wie soll man das immer wieder neu verpacken. Man kann das Rad nicht ständig neu erfinden. Trotzdem gelingt es Inka, jedes Mal neue Möglichkeiten auszureizen. Mal bringt sie softe SM Elemente ein, ein andermal ist es eher reiner Sex, dieses Mal darf sich der Leser auf Tantra und fantasievolle, sanfte Berührungen mit und ohne Hilfsmittel freuen. Dennoch ist es keineswegs nur "kuschlig", sondern die Männer lassen sich gehen, und einmal wird Derek von seinen Emotionen gepackt und geht sogar fast zu weit. Von den bisher gelesenen Büchern von ihr fand ich persönlich dieses hier am intensivsten, konnte ich die Verbindung zwischen den beiden Protagonisten am besten spüren.

Dies liegt vor allem daran, wie gut sich die Geschichte entwickelt und wie gut die Anziehung zwischen beiden erklärt und auch in die Handlung verpackt wird. Zu Beginn musste ich noch etwas schmunzeln, weil ich es recht typisch fand: klar, man trägt eine Maske, und schon wird man nicht erkannt! Andererseits, es ist dunkel, und Inka beschreibt nachvollziehbar, wie man wirklich nur Schemen erkennt, nicht einmal die Augen des Gegenüber richtig sehen kann. Da ist es dann verzeihlich und sogar verständlich, wenn sie sich anfangs nicht erkennen ;-)

Außerdem beweist Inka, dass Dominanz keine Macht sein muss, keine lauten Befehle, sondern dass es auch leise geschehen kann, alleine durch Gesten und Handlungen. Man spürt als Leser regelrecht die machtvolle Ausstrahlung Dereks, ohne dass er ein Wort sagen muss. Die Perspektive wechselt sehr oft zwischen den zwei Protagonisten, sodass der Leser sich recht gut in beide hineinversetzen kann.

HANDLUNG, HISTORISCHER ASPEKT

Die Handlung besteht aus den zwei Hauptsträngen der Erpressung und des Maskenmörders. Ob dies ein und derselbe Täter oder zwei verschiedene Aspekte sind, ist eine Frage, die der Leser sich bis kurz vor Ende stellen wird und welche die Spannung des Buches aufrecht erhält. Neben diesen beiden Themen gibt es noch viele kleine Nebenplots, von denen manche im Laufe des Buches eine große Bedeutung erhalten werden und andere nur so nebenbei laufen aber doch alle zum Ende aufgelöst werden. So gibt es zum Beispiel das seltsame Verhalten von James (Simons langjähriger Freund), die schwer in eine Heirat zu vermittelnde Schwester, der getötete Mr. Tipps, den Tod von Simons Familie durch einen ungeklärten Brand, eine ehemalige Verlobte und deren neuer Ehegatte, Dereks geheimnisvolle Vergangenheit, Simons Bruder Benjamin, ein anonymer Brief für Simon mit der Adresse des Herrenclubs, Dereks Freunde aus Kindertagen, ein Schuss aus dem Hinterhalt. Und natürlich das Problem, dass Derek zu Beginn seiner Ermittlungen von Simons Identität im Herrenclub erfährt und nun vor der komplizierten Situation steht, dass er Privatleben und Arbeit trennen muss ...

Etwas, das die Sache besonders spannend macht: durch die wechselnde Perspektive erfährt der Leser beide Seiten und hat dadurch immer ein bisschen mehr Ahnung als die Akteure. Während Simon noch rätselt, was seine Schwester wohl vor ihm verbergen mag, hat Derek dies bereits in Erfahrung gebracht. Das lässt den Leser verschmitzt lächeln, ohne ihm jedoch die Spannung vorwegzunehmen. Denn die Hauptthemen bleiben ungeklärt, und alles, was man aktuell erfährt, könnte bereits ein neuer Hinweis sein. Obwohl man aufgrund des Genres und der Autorin weiß, dass das Buch ein Happy End haben wird, bangt man in jeder gefahrvollen Situation auf deren Ausgang.

Für einen normalen Roman ist das Buch mit rund 280 Seiten nicht gerade dick, aber doch ist sehr viel Handlung hineingepackt. Inka gelingt es, sehr viel Geschehen in nur ganz wenige Worte zu packen. Sie vermittelt dem Leser klare Bilder, sodass sich die Atmosphäre dicht und lebendig anfühlt. Die Regel "Show, don't tell" ist etwas, das sie meisterhaft beherrscht: sie vermeidet unnötige Worte, indem sie anhand von Gesten und Gedanken wie nebenbei komplexe Zusammenhänge darstellt.

Aufgrund der gerafften Handlung, der vielen Nebenplots und sehr vielen Personen muss man schon recht genau lesen, um den Überblick zu wahren, was ich für das Genre Erotik als großes Kompliment sehe und wohl der beste Beweis ist, dass Erotik und Handlung sehr wohl Hand in Hand gehen können. Ich gebe zu, dass ich anfangs etwas zu gierig auf die Story war und daher ein, zwei Hinweise überlesen habe, auf die später wieder Bezug genommen wurde. Vielleicht hätte ich mit diesen Hinweise schon etwas früher erahnen können, wer hinter der Erpressung und den Morden steckt, vielleicht hätte Inka mich dennoch in die Irre geführt. Auf jeden Fall webt sie sehr geschickt die Morde und die Erotik ineinander, sodass die Grenzen oft verschwimmen.

Auch die Zeit des alten England wird realistisch und detailliert geschildert. Wie oben erwähnt, benötigt sie dafür keine Handlung, sondern es gibt viele kleine Andeutungen, die alles lebendig werden lassen. Eingestreute Hinweise auf die neuen Automobile, auf das Ritual des Duellierens, die Versiegelung von Briefen, solche Kleinigkeiten verleihen der Story Flair und gefühlte Tiefe. Die Wortwahl trägt ihren Teil dazu bei, indem sie von Peelern, Blaustrümpfen, dem "Ton" und anderen Dingen erzählt, die damals übliche Begriffe waren. Für mich bot das einigen Anlass, selbst einmal bei Wikipedia und anderen Quellen nachzuforschen, ob das damals wirklich so war, was hinter der Bezeichnung steckte und wie manche Dinge gehandhabt wurden im Altag.

Die Autorin hat am Ende des Buches sogar ein Nachwort geschrieben, in welchem sie dieses Mal auf die Recherche eingeht und beschreibt, wie sie großen Wert auf detailgetreue Beschreibung einzelner Dinge Wert legte und bis zu letzt immer wieder ihren Text infrage stellte und nachprüfte, ob dies damals wirklich so war (z.B. auf welche Weise Wunden versorgt wurden). Dies bezieht sich sogar bis hin zu Redewendungen, die heute üblich sind aber in der damaligen Zeit nicht existierten und somit störende Anachronismen für den kundigen Leser darstellen würden.

Die Sprache ist in den erotischen Szenen wie ihre bisherigen Bücher, daher diesmal keine ausführliche Beschreibung, sondern eine kurze Erwähnung: Inka schreibt flüssig, sodass man nicht über allzu blumenreiche oder vulgäre Begriffe stößt. Sexualität ist etwas Natürliches, und so wird es auch geschildert, die Szenen sind anregend und gefühlvoll.

Was mich sehr freut: Inka liegen die Protagonisten all ihrer Bücher am Herz, sie haben ein Eigenleben, und so bekommen sie gelegentlich auch Cameo-Auftritte in anderen Titeln. In SECRET PASSIONS dürfen sich die Leser freuen, dem Adligen und seinem Stallburschen aus TEMPTATIONS zu begenen ;-)

FAZIT

Wieder einmal hat die Autorin sich selbst übertroffen. Von Buch zu Buch wird ihr Stil besser, werden die Protagonisten ein Stück lebendiger, wird die Handlung bildlicher, der Sex heißer. SECRET PASSIONS ist ein hervorragender historischer Krimi mit jeder Menge Erotik. Für Neueinsteiger von Inka eine absolute Empfehlung, für Fans ein Muss!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Secret Passions 17. Oktober 2011
Von Ka "Happy-End-Buecher.de" TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Detektive Derek Brewer arbeitet für Scotland Yard. Er wurde einst von seinem Vorgesetzten Inspektor Brown aus der Gosse geholt, wo er in einer Kinderbande Diebstähle begann und sich Männern anbot. Brown hat ihn bei sich aufgenommen und aufgezogen wie ein Vater. Doch die Vergangenheit belastet Derek noch heute und das Geheimnis über seine Herkunft gilt es zu bewahren. Derek war einmal in seinem Leben richtig verliebt. In den Chef der Bande, den Zigeunerjungen Leonardo. Dieser hat sein Herz mit Füßen getreten und seit dieser Zeit, steht er der Liebe voller Zweifel gegenüber.

Derek arbeitet momentan an einer Mordserie, denn der "Maskenmörder" geht in London um. Es werden ausschließlich Männer ermordet, die allesamt Mitglieder des Sherman House waren. Einem Club, in dem sich im Geheimen Männer treffen, um ihrer Lust zu frönen. Simon Grey, der Earl of Torrington hat einen anonymen Brief bekommen, in dem ihm mitgeteilt wird, was ihn im Sherman House erwarten würde. Er hat das Wissen darüber wochenlang ignoriert, doch letztendlich siegt seine Neugierde, da er fühlt, dass er sich von Frauen nicht so sehr angezogen fühlt. Mit einer Maske versehen - die jeder in diesem Hause trägt - wagt er sich sozusagen in die Höhle des Löwen, wo er Derek, der sich dort Markus nennt - kennen lernt. Unerkannt von den Augen des jeweils anderen, kommen sich die beiden sehr nahe. So sehr, dass sie sich für den nächsten Abend wieder im Sherman House verabreden.

Zwischenzeitlich soll Derek für Inspektor Brown einen weiteren Fall verfolgen. Der Earl of Torrington wird erpresst und er soll herausfinden von wem. Als er sich nun ins Stadthaus des Earls begibt, erkennen sich die beiden natürlich nicht. Sie hatten in der Nacht zuvor schließlich nicht nur ihre Namen geändert, sondern auch ihre Stimmen verstellt. Nichtsdestotrotz fühlen sich beide zueinander hingezogen. Derek wird im Hause des Earls einquartiert und als alter Bekannter vorgestellt. Simon möchte dadurch verhindern, dass seine jüngere Schwester Sahra von den Erpresser-Briefen erfährt und beunruhigt wird.

Das geneigte LeserInnen, ist die Ausgangssituation des neuen gay-histo-erotischen Krimis von Inka Loreen Minden. Manchmal ist es schon unheimlich, dass die Autorin meinen Lesenerv immer trifft! Gekonnt baut sie Spannung auf, die den Leser in Atem hält. Ich habe sehr lange im Dunkeln getappt, wer sich hinter dem Maskenmörder bzw. dem Erpresser versteckt. Sehr schön fand ich auch die Nebengeschichte, die die Autorin über Sahra und James, den besten Freund Simons entwickelt hat. Simon war ein sehr ansprechender Charakter, der einfach nur höflich und ehrenhaft gehandelt hat und das obwohl im Ton eine ganz andere, unheimliche Meinung über ihn die Runde macht. Sagt man ihm doch nach, er stünde mit dem Teufel im Bunde.

Wohingegen Derek mit Selbstzweifeln zu kämpfen hatte, die die Autorin jedoch sehr gekonnt ins Positive umgelenkt hat. Wie stark er sich zu Simon hingezogen fühlt und wie sehr er ihm letztendlich vertraut, hat Inka Loreen Minden dem Leser auf logische und ansprechende Art vermitteln können. Gerne gebe ich diesem erotischen Krimi, der mit spannenden Wendungen einhergeht, 5 zufriedene Lesepunkte und möchte nicht unerwähnt lassen, das die erotischen Sequenzen sehr ansprechend und liebevoll gestaltet sind. In diesem Sinne, viel Spaß beim Selberlesen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wie immer - perfekt... 8. Oktober 2011
Von EM EM
Format:Kindle Edition
... und völlig zu Unrecht nur auf einer Erotik-Liste. Zum Inhalt haben andere bereits genug geschrieben. Nur soviel - die Historie ist mal wieder fantastisch recherchiert und ich konnte mich prima in die angegebene Zeit und deren Eigenheiten hineinversetzen. Wer eine spannende, erotische und außergewöhnliche Liebesgeschichte lesen möchte ist bei diesem Buch absolut richtig. Von Beginn an funktionierte das Kino im Kopf, weil Inka Loreen Minden das fabelhafte Talent besitzt, eine Story wie einen mitreißenden Film zu schreiben. Die Charaktere sind wie üblich psychologisch gut ausgearbeitet, was die Geschichten dieser Autorin zu etwas besonderem macht und mich dazu bringt all ihre (Erotik)Romane zu lesen.
Wieder mal tolle Unterhaltung für Männer UND Frauen - freu mich schon auf weitere Bücher.

Gerne fünf Sterne! :o)
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