Vorab, ich war recht gespannt auf "Secret Passion", bin aber eher enttäuscht über diese Durchschnittsplatte.
Der Reihe nach. IMPERIA wurden 2004 gegründet und spielen einen Symphonic/Gothic-Metal bei dem der Schwerpunkt bei der "Symphonic-Komponente", liegt.
Die aktuelle Besetzung besteht aus:
Helena Iren Michaelsen/Vocals
Jan Yrlund/Guitars
John Stam/Guitars
Gerry Verstreken/E-Bass
Stefan "Steve" Wolz/Drums
Audun Grönestad/Instrumentation
Ihr Debütalbum von 2004 "The Ancient Dance Of Qetesh", ist eine klare 5 Sterne-Platte und teilweise sogar wegweisend für das große Symphonic-Metal-Genre gewesen. Der Nachfolger von 2007 "Queen Of Light", zeigt einige Schwächen, sowohl in den Songstrukturen, als auch in der teilweisen Eintönigkeit der Songs an sich.
Nun, dass neue Output "Secret Passion".
Dachte ich damals noch, das "Queen Of Light", nur ein Ausrutscher war, so bin ich umso mehr enttäuscht, dass "Secret Passion" dort weitermacht, wo "Queen Of Light" aufhört.
Die 12 Stücke auf "Secret Passion" bestehen aus sehr vielen Ähnlichkeiten untereinander und auch den nötigen Drive, der beim Debüt-Album reichlich vorhanden war, vermisse ich.
Einige Stücke kann man sich auch durch mehrmaliges hören nicht schönreden, sie bleiben einfach langweilig und seltsam Strukturlos, wie z.B. "Out Of Sight", "Let Down" und "Hold On".
"Fragile", ist ein völlig deplaziertes Stück, dass überhaupt nicht "passt" und eher experimentel ist. Ein homogener "roter Faden" ist ebenso nicht vorhanden, wie Stücke mit Wiedererkennungspotential. Die gesamte Silberscheibe fließt an mir vorbei, ohne das auch nur ein einziges Stück hängenbleibt. Nach einem sehr guten Debüt-Album, einem Durchschnittlichem Nachfolger, ist "Secret Passion" für mich ein Ausfall. Zwar kein totaler, da mir "Touch Of Your Hand", "Violence" und "Suicide" recht gut gefallen und auch das Artwork ist recht gut gelungen, aber mehr als knappe 3 Sterne sind beim besten Willen einfach nicht drin.
Auf der 4. Veröffentlichung werde ich nun nicht mehr gespannt sein, weil sie mich einfach nicht mehr interessiert. Schade, hätte IMPERIA, den Stil des Debüt-Albums beibehalten, hätte von ihnen eine große Band im Symphonic-Metal-Genre werden können...Tja, "hätte....!!"
Mit Augenzudrücken, 3 Sterne.