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Secret Machines

Secret Machines Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (17. Oktober 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Cooperative Music (Universal Music)
  • ASIN: B001GCZIXK
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Anhören  8. The Fire Is Waiting11:09Nur Album


Produktbeschreibungen

motor.de

Rockmusik, gemessen an ihren Pionieren und per Definition ein in die Jahre gekommenes Genre, speist sich, mehr noch als gegenwärtige Popmusik selbst, anhand zweier Kunstgriffe aus dem Standardrepertoire: Rezitation und Interpretation. Natürlich ist alles schon mal da gewesen. Und natürlich ist das nicht schlimm, gesamtpopkulturell gesehen erst recht nicht. The Secret Machines gelten da als Paradebeispiel.

Schon auf ihrem Debüt "Now Here Is Nowhere" bedienten sich die samt Drummer Josh Garza von Dallas nach New York emigrierten Gebrüder Curtis so unverhohlen am psychedelischen Seventies-Rock von Pink Floyd oder gar den Krautrockern Can, dass es eine Freude war. Aus der Zeit gefallen wabert auch ihr selbstbetiteltes drittes Album, dem außer Benjamin Curtis und einer Portion Groove nicht viel flöten gegangen ist, durch Raum, Vergangenheit und Zukunft.

Absurderweise darf man diese, aus verhallten Synthieteppichen, flirrenden Gitarren, tiefen Bässen und verspielter Redundanz gebauten Klangwände immer noch progressiv nennen. Denn, zeichnete den wahren Verdienst von Led Zeppelin und Konsorten nicht auch aus, das popmusikalische Korsett ihrer Gegenwart sprengen zu wollen? Eine weitere beliebige Indierockband jedenfalls werden The Secret Machines gewiss nicht mehr werden. Weil sie wissen, dass sie könnten.

Fabian Soethof

kulturnews.de

Hippies sind wieder hip. Nachdem zunächst Freakfolkies wie Devendra Banhart und Joanna Newsom die Nischen besetzt haben, sind die ausgehenden 60er spätestens mit MGMT auch im Mainstreampop zurück. Doch den Secret Machines kann man keine Trendhuberei vorwerfen, schließlich ist das Trio aus New York schon seit acht Jahren im Geschäft. Fürs dritte Album mussten sie den Weggang von Gründungsmitglied Benjamin Curtis verkraften, der durch den neuen Gitarristen Phil Karnats ersetzt wurde. Am Sound hat das wenig verändert, auch das neue Album klingt, als wären Pink Floyd in ihrer grimmigsten Phase die Muskeln von Led Zeppelin gewachsen. Weil sie immer auch mitreißende Melodien im Hinterkopf haben, versanden die Secret Machines mit ihren psychedelischen Rockharmonien nie in momotoner Langeweile. Am Ende geht selbst der elfminütige Albumausstieg "The Fire is waiting" klar, sogar ohne Joint. (cs)

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düstere und bombastische Heavy-Prog Psychedelica 24. November 2008
Von V-Lee TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Man nehme 70er Jahre Krautrock, füge viel Stonerrock dazu, etwas pschedelica feeling, würze das ganze mit dem düsteren Bombast von Led Zeppelin à la Kashmir und runde das Ganze noch mit synthie Flächen der Marke ,Bowie -Berlin Trilogie' ab - et voilà: man bekommt ein aüßerst nahrhaftes - wenn auch schweres Hauptgericht.

So ca. lässt sich dieses Album umschreiben, auch wenn es da noch etwas mehr zu erzählen gibt: wenn die Kompositionen mal nicht so düster ausfallen, sondern sogar fast fröhlich wirken, wie bei ,Now You're Gone', dann erhält diese ekklektische Mischung fast radiotauglichen Pop-Appeal, und das obwohl der sound, den sich die Secret Machines hier aneigenen nicht verändert wird. Auch die Kompositionen sind größtenteils sehr stark, und wenn die Melodien sich nicht gleich im Ohr festsetzen, dann beeindrucken Sie zumindest durch die Atmosphäre die Sie erzeugen - so wie bei ,Have I Run Out'.

,The Walls Are Starting To Crack' rufen einen dann wieder die großen dramatischen songs von Van der Graaf Generator ins Gedächtnis, einzig die Stimme ist hier nicht so intensiv wie die Peter Hamills, aber Sie hat was; die Sanftheit des Timbres in Brandon Curtis Vocals ist es die eine ganz eigene Spannung in diesen größtenteils düsteren, aber pompösen songs erzeugt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen zeitgenössischer Prog-Rock 23. Februar 2009
Von Loony Jim VINE-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Es gibt ja gerade unter zeitgenössischen Ami-Bands durchaus eine gewisse Affinität zu den lange erzverpönten Klängen der frühen Siebziger: Gruppen wie die Flaming Lips, Mervury Rev oder ... And You Will Know Us By The Trail Of Dead lassen sich durch den seinerzeit vom Punk weggefegten Klangbombast der Prog-Rock-Dinosaurier Yes, King Crimson oder Pink Floyd inspirieren. Kaum eine Band traut sich dabei aber so weit vor wie das ursprünglich aus Dallas stammende, heute in New York lebende Trio - Secret Machines. Sie strecken beeindruckend epische Titel wie "The Walls are starting to crack" oder "The Fire is waiting" locker ins Viertelstundenformat, ohne dabei eine Sekunde zu langweilen. Impressionistisches Getupfe explodiert in minutenlange Lärmkaskaden, artistische Unisono-Passagen münden in zarte Gesangslinien von folkiger Einfachheit. Zur Abwechselung gibt es aber auch einige großartige, kraftvolle Vierminuten-Kracher im Repertoire der Secret Machines.
Brandon Curtis` heisere Stimme, das gnadenlose Orgelspiel, die labyrinthischen Akkordmuster des Gitarristen (die er durch ein Dutzend Effektgeräte jagt) und das manische Schlagzeugspiel von Drummer Josh Garza werden zu einem Großen und Ganzen - und vermutlich gibt es keinen besseren Ausdruck für ihre Musik als Neo-Prog-Rock. Ein gelungenes Album welches den Ausrutscher mit "Ten Silver Drops" von 2006 wieder vergessen lässt.
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3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht 6. März 2012
Von Cläusken
Format:Audio CD|Verifizierter Kauf
...aber noch weit weg vom Meisterwerk. Die ersten beiden Songs schaffen einen vielversprechenden, eigentlich sogar fulminanten Einstieg. Im Mittelteil lässt das Ganze etwas nach, um gegen Ende in Form von Huldigungen an die übermächtigen Pink Floyd wieder an Qualität zuzulegen. Die Hausgötter PF und LZ der Secret Machines geistern ständig durch die Boxen, wobei man sich teilweise gewünscht hätte, die Anbetung würde sich weniger an Roger Waters richten, sondern mehr an David Gilmore oder gar Syd Barrett. Die Anlehnung an Can konnte ich nicht so deutlich ausmachen, mir scheint es eher, als hätten die Jungs mal in die drei ersten Neu!-Alben reingehört.
Fazit: Eine solide Rockplatte, die sich durchaus vom drögen Stoner-Rock-Einerlei abhebt, ein paar wirklich gute Songs enthält, aber letzten Endes einen Tick zu wenig Eigenständigkeit aufweist, um große Bedeutung zu erlangen. Die Epigonen können ihren Vorbildern stets nur nachlaufen, und da die halt die wirklich revolutionären Alben gemacht haben, kann ich sie eigentlich auch direkt hören. Die vorliegende Platte wird dadurch aber lediglich unnötig, nicht aber überflüssig, denn dazu ist sie zu stimmig und zu unterhaltsam.
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