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Sechs Österreicher unter den ersten fünf: Roman einer Entpiefkenisierung Broschiert – 8. September 2010


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Produktinformation

  • Broschiert: 272 Seiten
  • Verlag: Ullstein Hardcover (8. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3550088353
  • ISBN-13: 978-3550088353
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (68 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 171.199 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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„Wien ist gut, um hier geboren zu werden, und ein guter Platz zum Sterben. Aber was macht man dazwischen?“ Möglichkeiten, sein Leben in Österreichs Hauptstadt zu meistern, schildert der Westdeutsche Dirk. Der neugierige Gaststudent trifft auf schillernde Charaktere und entdeckt zusammen mit ihnen Provinzen der Alpenrepublik. Auf den Streifzügen begleiten ihn Architekt Spön, der sich sein Leben verbaut, oder der aus Ostfriesland stammende niederösterreichische Feuerwehrmann Frank oder die Vorarlbergerin „’s Gütli“ sowie die weise Sophie.

Als Dirk zehn Jahre nach der „Schmach von Cordoba“ nach Österreich kommt, bedeutet Deutschsein so viel wie spießig und schuldig. Im Reich der Ottakringer nähert sich der junge Rheinländer raunzenden Nörglern und goldenen Herzen. Leser erfahren, was die deutsche Botschaft mit dem Ahnherren der Denunzianten zu tun hat oder welch’ trauriges Schicksal Derrick erfährt. Schließlich entscheidet sich, ob die einstige Fußball-Schmach bestätigt oder getilgt wird – und wer sich folglich obenauf fühlen kann.

Frisch, fröhlich und frei erzählt Moderator und Kabarettist Dirk Stermann seinen Roman und setzt gekonnt laute wie leise Pointen. Der gegen Ende dünner werdende Atem des Erzählers sowie die stark autobiografischen Züge des Werks werfen allerdings die Frage auf, ob es für Romancier Stermann ein Leben nach dem Erstling geben wird. Bestand hat auf alle Fälle seine Liebeserklärung an Österreich, die so Wienerisch daherkommt, wie es einem gebürtigen Duisburger gegönnt sein kann. Dabei kommt der Autor durch seinen Roman einer Entpiefkenisierung einem österreichischen Endemiten mit „Oachkatzlschwoaf“ bedeutend näher.
– Herwig Slezak

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dirk Stermann, geboren 1965 in Duisburg, lebt seit 1987 in Wien. Er zählt zu den populärsten Kabarettisten und Radiomoderatoren Österreichs und ist auch in Deutschland durch Fernseh- und Radioshows sowie durch Bühnenauftritte und Kinofilme weit bekannt.
www.stermann-grissemann.at

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55 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sonja von Faltin TOP 100 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 27. Oktober 2010
Format: Broschiert
Als Wienerin per Geburt und seit langem im Exil fehlt mir diese Stadt eigentlich immer. Wien hat etwas besonderes und Stermanns Buch fängt diesen Wiener Flair ein. Die Bilder und Situationen, welche er hier beschreibt, sind schön, skuril, lustig und seltsam, oft im selben Moment.
Den Humor von Herrn Stermann sollte man aber zumindest kennen und diesem nicht komplett abgeneigt sein, es ist keine Wienbeschreibung im Sinne eines ernsthaften ( humorlosen) Literaten.
Eine Szene hat mich besonders berührt: Wien im Winter in der Nacht, wenn die Schneeflocken durch die Straßen treiben und die Lichter der Ampel über den Straßenbahnschienen orange blinken, ich vermisse dieses Bild so sehr und dachte immer, ich wäre die einzige der das gefällt.
Auf der Rückseite des Buches ist die Rede von der Beschreibung Österreichs durch einen Deutschen, aber das stimmt nicht ganz. Stermanns Buch ist eine einzige Liebeserklärung an die Stadt Wien und seine Bewohner, der Rest Österreichs kommt quasi nicht vor ( was auch der Realität der Wiener entspricht).
Thomas Bernhard hat mir immer etwas zu sehr gegrantelt und gegeifert, Stermanns Buch ist leichter aber mit nicht weniger Gewicht.
Für alle seine Fans, aber auch für Wien Liebhaber mit Humor eine absolute Empfehlung. Danke für dieses Buch!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Criticz am 4. August 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein Buch mit Stärken und Schwächen. Es ist ein Roman, und doch voller, nicht wirklich subtiler, politischer Statements. Es liest sich recht flüssig, keine Frage. Der "Ich-Erzähler", Parellelen zum Autor nicht ausgeschlossen (-:, aber formal keine Autobiographie, berichtet oft sehr amüsant über seine Erklebnisse als Piefke im Nachbarland Österreich. Das sind auch die Höhepunkte des Buches, wenn - wohl oft mit Originalzitaten - das grantlerische, morbide Wien zum Vorschein kommt. Gerade auch als Deutscher kann man dem durchaus was abgewinnen, trotz aller Derbheit wirkt es amüsant und letztlich auch sympathisch. Unsere Nachbarn kommen da ganz gut weg, die Schimpfkanonaden auf wienerisch zaubern dem Leser das ein oder andere Mal ein Lächeln auf die Lippen. Selbst die - auch auf diversen Foren leider immer wieder anzutreffende - fast manische Fokusierung mancher Österreicher auf Deutschland (Stichwort Cordoba) und das Ergötzen an deutschen Mißerfolgen und der damit verbundene Versuch die eigene Identität zu stärken, wird geschickt aufgegriffen.
Auffallend und manchmal doch störend - egal wie man politisch steht - ist aber, das immer wieder aufkeimende Bemühen um politische Korrektheit. Selbstredend wird die FPÖ/Strache kritisiert, auch die Ossis kriegen ihr Fett weg genauso wie die (west)deutschen Touristen.
Um es klar zu sagen: Das mag in der Sache ja berechtigt sein. Leider geht hier dem Autor/Ich-Erzähler aber genau die spielerische Art (es soll ja ein Roman und kein Sachbuch sein), die Lockerheit und die Pointen verloren, die er bei der Beschreibung der Österreicher im Allgemeinen so gekonnt gezeigt hat.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von ramses101 am 4. November 2010
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Wie viel von dem Roman tatsächlich autobiographisch ist oder nicht, weiß ich nicht, spielt aber auch keine Rolle. Die Charaktere sind jedenfalls durch und durch glaubwürdig. Das ganze Buch lebt von einer sentimentalen Komik, die meiner Meinung nach nur schwer zu treffen ist, Dirk Stermann hat es aber geschafft. Und genau diese Komik ist es auch, die das Buch so "wienerisch" macht. Das kann ich natürlich nur als Deutscher beurteilen, aber Wien ist für mich nunmal immer k.u.k., grantelnde Würstlverkäufer, morbider Charme und immer ein bisschen Wehmut, gepaart mit Stolz.

Hier bekommen Deutsche wie Österreicher iher kleinen Seitenhiebe ab, wobei die Österreicher mit einem kleinen Sympathie-Plus aus dem Rennen gehen. Brüllwitz und Schenkelklopfer sucht man hier angenehmerweise vergeblich, auch die Kalauer halten sich in sehr gesunden Grenzen, der Humor ist also nicht ganz gleichzusetzen mit dem von Stermann und Grissemann in, zum Beispiel, "Willkommen Österreich" (wobei ich den nicht schlechtmachen will).

Ein wunderbares Buch und eine Liebeserklärung an Wien. Gleichzeitig auch eine Gebrauchsanweisung.

Ach ja: Cordoba spielt auch eine Rolle. Wer hätte das gedacht.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von D. Mariacher am 21. Oktober 2010
Format: Broschiert
Das Buch ist eigentlich kein Roman sondern eine Sammlung von Kurz-Episoden, die in einem übergeordneten Rahmen eingebettet sind. Egal, Stermann betreibt auf sehr treffende Art und Weise eine Charakterstudie des so genannten typischen Wieners (von diesem auf den typischen Österreicher zu schließen halte ich übrigens für unangebracht ;-)). Außerdem erscheint mir das Buch als eine Art geheime Liebeserklärung an Wien, wenn man sich die detaillierten Beschreibungen der Stadt ansieht- ich denke mal, Stermann ist gerne in Wien- wegen der Stadt aber auch wegen der Leute. Alles in allem ein sehr frisches und originelles Werk, Grissemann wird übrigens mit keinem Wort erwähnt, d.h. Stermann hat anscheinend auch noch andere Freunde *gg*

Klare Empfehlung, schon allein wegen des Kommentars mit den Gasherden :-)
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