Die Idee des Filmes ist ziemlich gut. Wie setzt sich ein heranwachsender Junge damit auseinander, daß er schwul ist. Und dann verliebt er sich auch gleich noch, und weiß nicht sicher, ob der Angebetete auch so fühlt, oder aber ob dieser einfach nur hetero ist.
Sebastian ist schwul, und Ulf ist der Freund, um den es geht. Sebastian hat eine riesige Angst von der Clique verstossen zu werden, wenn er sich zu seinem Schwulsein bekennt.
Auf ziemlich liebevolle Art und Weise wird dieses Schlamassel gelöst, und der heterosexuelle Ulf ist nach wie vor der beste Freund von Sebastian, auch wenn er die Gefühl nicht erwidern kann.
Nervig an diesem Film sind die Eltern von Sebastian, die auf Teufel komm raus etwas von Verständniss darstellen wollen. Das wirkt aber eher lächerlich, als glaubhaft.
Ein Film aus Schweden, der nachdenklich stimmt, ohne kitschig zu sein.