Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
teils super, teils seicht, 28. Februar 2011
Eine Platte, die ich sofort haben musste, nachdem ich einige Videos von Rumer gesehen hatte. Rumer singt ihre Melodien durchweg "clean", ohne nennenswerte Schnörkel und Verzierungen mit starker und klarer Stimme. Ihre Musik ist kein R&B und auch kein retro-soul, deswegen stöhnt und schreit sie nicht, sondern singt stets mit ruhiger Stimme. Dazu passt die mit viel Gefühl arrangierte und mit sehr hoher musikalischer Qualität gespielte Musik mit einem ganz entspannten und intimen, großartigen Sound. Auf diese Weise entsteht eine Magie, der man sich bei " Am I forgiven", "Slow" und "Aretha" kaum entziehen kann. Eine melancholische und "herbstliche" Stimmung liegt über der gesamten Platte und hier zeigen sich leider auch die Schwächen, denn nicht alle Songs auf der Platte sind so starke Kompositionen, wie die 3 genannten Titel. In der 2. Hälfte des Albums scheinen die Songs immer langsamer zu werden. Die nachdenkliche Stimmung wird durch die ausufernde Verwendung des "major 7"-Akkordes erreicht, der allgegenwärtig anzutreffen ist, so dass sich insbesondere die schwächeren Songs alle irgendwie stark ähneln. Wo den Songs aber die Substanz fehlt, liegt das süßlich-seichte leider gleich um die Ecke. Vielleicht sollte Rumer mehr auf starke Kompositionen anderer Autoren zurückgreifen. Insgesamt trotzdem eine Platte, die sich ohne Zweifel aus dem mainstream hervorhebt.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Es geschehen noch Zeichen und Wunder..., 14. April 2011
Die Musikindustrie ist nicht ganz verloren! Endlich mal wieder eine CD von einem neuen Künstler, die man durchhören kann. Ich habe langsam die Faxen mit den ganzen gehypten Stars wie Bruno, Aloe, Rihanna, Beyonce, Gaga, Gossip und wie sie alle heissen mögen dicke. Meistens viel Trara aber nix dahinter - mal ganz zu schweigen von dem fast immer miesen Sound. Aber die Leute mit ihren ipods und anderen digitalen Beschallungskatastrophen konsumieren es ja willig und gerne. Kompression bis zur Schmerzgrenze sei Dank klingt ja auch alles recht fett und knackig. Das gibt's bei dem vorliegenden Album nicht. Übersteuerung findet nicht statt und deswegen klingt dieses Album auch nie anstrengend und nervig. Die Ähnlichkeit mit den Carpenters ist tatsächlich vorhanden, aber es gibt in der Musikgeschichte durchaus schlechtere Vorbilder. Die Instrumentierung ist natürlich zeitgemässer und von vorne bis hinten echt stimmig. Nichts drängt sich in den Vordergrund und irgendwie ist für mich jeder Ton da wo er hingehört. Selbst wenn Bläser zu hören sind fängt es nicht an zu nerven. Ich habe seit vielen Jahren schon keine CD mehr gekauft, die so lange am Stück bei mir gelaufen ist (genau seit Ian McNabb - Truth and Beauty 1993). Ich werde mir wohl auch noch die Vinyl Version kaufen müssen. PS: Wer sowas nur als mp3 runterlädt, ist selbst Schuld.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Große Stimme auf einem Album ohne Höhen, 14. März 2011
Rumers Stimme hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Das ist es, was einen dazu bringt sich das Album zu kaufen. Leider hält die CD nicht ganz das, was SLOW verspricht. "Season of my Soul" ist gut, aber nicht außergewöhnlich. Auf der CD befinden sich zwar zahlreiche gut hörbare Titel wie AM I FORGIVEN, ARETHA und natürlich SLOW, aber viele anderen Titel sind bestenfalls Durchschnitt. Das reißt auch Rumers Stimme nicht heraus. Ich mag Rummers Stimme noch immer, aber ich hatte so meine Schwierigkeiten und mußte mich zwingen die CD komplett am Stück anzuhören.
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