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Kundenrezensionen

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am 10. Mai 2001
Anfang 2000 toppte das Nena-Reggae Cover "Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann" die Charts und plötzlich hatte Reggae selbst für Hip Hopper die nötige Street-Credibility. Jetzt schiebt der dafür verantwortliche Beginner Eißfeldt aka Jan Delay endlich den heißersehnten und - aufgrund Unstimmigkeiten mit der Plattenfirma - lang verschobenen Longplayer nach. Schon das Cover und ein Blick ins Booklet machen klar, dass hier keine prätentiösen Pseudo-Dreads oder Homies am Start sind. Die ganze Posse in Stadt-Guerilla Ästhetik kompromisslos vermummt, wird das Plattencover von Dennis Browns Klassiker "Words Of Wisdom" hochgehalten. Und "Words Of Wisdom" gibt es zuhauf auf "Searching For The Jan Soul Rebels". Kein sinnentleertes Gedisse um die besten Skills & Styles aber auch keine anbiedernde Rasta- & Ganja-Verherrlichung. Vom alltäglichen Rassismus über den Cyberwahnsinn bis hin zu punktgenauen Beobachtungen über gesellschaftspolitische Veränderungen (da reimt sich z.B. in "Söhne Stammheims" "Hunde und Benzin" auf "Baader und Ensslin") wird hier kein Blatt vor den Mund genommen. Hier kommt der Wolf im Schafspelz, denn die Musik ist meist allerfeinster Roots Reggae, den man bestimmt gerne auch mal am Ballermann hören würde. Wenn da nur nicht so mitgröhlfeindliche Refrains wären wie "Ich möchte nicht, dass ihr meine Lieder singt!" Da kriegt selbst die Eimer-Sangría einen komischen Beigeschmack. Zahlreiche Gaststars wie Sam Semilia, D-Flame u.a., runden dieses Album kongenial ab und bewahren es davor im Off-Beat Sumpf unterzugehen. Wer also Reggae nicht nur als Gute-Laune Musik zum Beineschwingen und Karibik-Ersatz versteht, sollte sich (nicht zuletzt zum tieferen Verständis von Reggae und seiner soziopolitischen Bedeutung) diese Scheibe nicht entgehen lassen!
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am 28. April 2006
Entschuldigungen Sie meinen Deutsch, bitte; ich bin Amerikaner, aber „Searching for the Jan Soul Rebels“ hat keine Seite auf die amerikanische Amazon.com (Blasphemie!). Ich will nur sagen, dass dieses Album *ungezeichnet* ist. Ich habe warscheinlich nichts in meinem Leben wie es gehört und es ist erfreulich einen deutschen Sänger zu hören, dass nicht zu kapitalistische Kräfte nachgeben hat. Jedes Lied ist fast perfekt, aber das letzte Lied, „Die Party ist zu Ende,“ ist wunderschön. Vielen Dank, Herr Delay! “I highly recommend it!”
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am 6. Mai 2001
Ich muss als erstes mal gestehn, dass ich nicht wirklich begeistert war von der single "irgendwie, irgendwo, irgendwann" da ich generell nichts von coverversionen alter klassiker halte. doch dieses meisterwerk hat mir bewiesen, dass jan eissfeldt aka. jan delay DER reggaekünstler in deutschland ist!! das intro feat. torch "sam ragga styler" zeigt auch gleich die richtung der meisten songs auf dieser platte: REGGAE!! unverbrauchter und lupenreiner reggae!! dann geht es weiter mit "ich möchte nicht dass ihr meine lieder singt", wo sich jan über die anhänger der britney-generation "auskotzt" und ihnen vielleicht auch ein weni versucht die augen zu öffnen. insgesamt folgen dann noch 10 weitere tracks die aber keinesfalls wie bei den meisten alben ins mittelmass abfallen sondern alle auf dem gleichen hohen niveau stehen. mir persönlich gefallen am besten "an die bürger von konsolien", "flashgott" und "die sonne, die scheint". mehr ist zu diesem meisterwerk glaube ich nicht mehr zu sagen, also ... kauft sie und viel spass beim chilln oder was auch immer!!
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am 12. April 2001
Die CD von Jan Eißfeldt ist die beste Platte des Jahres 2001! Endlich eine CD von dem Mann der schon durch "Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann" beeindruckte. Das Album kommt von dem grandiosen Intro mit Torch zu "Bürger von Konsolien" mit Samy Deluxe! Das Album bietet ein Highlight nach dem anderen. Besonders gut ist das Lied "Söhne Stammheims": Es glänzt durch Wortwitz und intelligente Anspielung. Die Hymne des Sommers wird bestimmt "die Sonne, die scheint"! Aber keine Wörter können das Album genug anpreisen!!!! Kaufen!!! Note: 1+!
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am 4. Mai 2001
Vielleicht nicht jede, aber diese bestimmt. Schöne, verträumte, wunderbare Reggae-Musik - die einen einlullen zu droht. Verhindert wird das durch die genialen Texte: zynisch, bösartig und LINKS. Da hat der Axel-Springer-Verlag aber Pech, denn sonst würden die das Teil glatt in die BamS als Special Tip in ihrem "Kulturteil" aufnehmen. Ha ha. Nichts mehr mit irgendwo, irgendwie und irgendwann - hier wird Tacheles genuschelt. Liebe Bild-Leser, ich möchte nicht, daß Ihr diese Platte hört. Sie ist zu gut für EUCH. Kauft euch lieber Janet Jackson - das ist die mit dem Dauergrinsen in ihrem neuen Video.
Die Platte ist sehr politisch, doch mein Lieblingsstück -auch textlich!- ist die kleine "b-seite". Diese Platte ist in meinem Plattenregal definitiv die 1. Wahl.
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. Oktober 2006
Es gibt nur wenige Alben von deutschen Hip-Hoppern, die es wirklich verdient haben, zu den besten in ihrem Genre zu gehören. Und genau eins von diesen wenigen ist Jan Delays "Searching For The Jan Soul Rebels".

Jan Delays Texte sind wie gewohnt sarkastisch-komisch und gesellschaftskritisch, aber auf eine unterhaltsame Art. Kaum einer versteht es so gut wie er, seine Meinung in Form von witzigen Lyrics kundzutun. Und wenn man dazu noch eine Mischung aus Reggae, HipHop und Dub nimmt, kommt dabei ein Meilenstein wie dieser heraus. Ein herausragendes Werk, dass man sich nicht entgehen lassen sollte!
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am 11. April 2001
Der Sound ist fantastisch. Endlich mal etwas erfrischend anderes, nämlich gekonnte Reggae - Elemente und cooler Mix. Wird nicht langweilig, sondern hoert man immer oefter. Sehr gut gemacht. Absolut Spitze sind die Texte!!! Anregung zum gesellschaftskritischen Nachdenken in unbekannt erfrischender Form. Muss man hoeren!
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am 1. Februar 2002
Als ich dieses Album das erste mal hörte,dachte ich,es geht die sonne auf.Die Melodien sind zum Teil sehr eingängig und Delays Stimme schmiegt sich wunderbar in diesen Mix aus Raggae und Dancehall.Aber noch besser als die Melodien,sind die sehr genialen Texte des Beginners.Sozialkritik,Rechtsradikalismus ,die Zerstörung aller Vorurteile und das öffnen der Augen und Gehirne der Menschhen sind seine Themen die er sehr überzeugend rüberbringt.Für Liebhaber des Hip Hop aber auch für jeden anderen Menschen ein MUSS!!!Auch Live sehr zu empfehlen!!!
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am 31. Mai 2009
...so hat der stylisch-subversive Anzugträger Delay einmal im SPIEGEL seinen Ansatz beschrieben. Was er genau damit meint, ist auf dieser CD (oder LP) nachzuhören. Er nimmt alles aufs Korn, was nicht seinen Vorstellungen kritisch-linken Daseins entspricht, und daß ist in einem dem Dumm- und Spaßkult verfallenen Land auch gut so. Er nimmt die modernen Nadelstreifen-Neos mit ihren unausrottbaren und abgedroschenen Argumenten (er hat ja die Autobahnen gebaut) aufs Korn (er baut 'ne Datenautonahn und kann jetzt auch lächeln), das so stille, satte und zufriedene Land in der Phase des Post-Terrorismus (jetzt kann man endlich wieder in Ruhe Mercedes fahren), die computersüchtigen Daddelzombies ("Konsolien"). Auch der altbewährte Delay-Freund Udo Lindenberg ist mit Samples vertreten, auch so ein Hamburger Nuschler, auf Mercedes-Dance singt er dann auch selbst mit. Die Mucke groovt und movet, die Bässe sind schön fett, alles paßt, die Platte nervt nicht und ist gut durchzuhören, die Witze sind alles andere als abgedroschen, denn hier spricht die Intelligenz. Delay bringt die Diskussion auf Niveau, denn unser Land besteht eben nicht nur aus Fußball, Brüllshows, Barth und Song Contest. Gut ist auch, daß Delay mit seiner Glatzköpfigkeit den sonstigen Glatzen ein bißchen den Wind aus den Segeln nimmt, indem er sich ihrer Ästhetik bedient und dadurch verunsichert. Klasse Platte. Ein Ausrutscher: Warum nun gerade der nervige Xavier Naidoo mit einer Huldigung an einen Flashgott hier im Duett mit Delay in einem Song schmalzen musste, das bleibt unklar und paßt auch nicht zum rebellischen Grundansatz der CD. Hier muss es heißen: odd one out.
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am 31. August 2001
ich hätte nie für möglich gehalten, dass es jemals einen deutschen geben wird, der das handwerk reggae versteht umzusetzten. das deutschsprachige hopper ebenfalls sehr wortgewandt sind wie unsere amerikanischen vorreiter, wird ja immer und immer mehr bekannt. doch dass jetzt mal einer kommt, der reggae und redekunst zusammenführt und dabei noch ne message vermittelt kann, ist ein sehr großes lob wert! echt man, danke!
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