Aus der Amazon.de-Redaktion
Mit ein Grund dafür ist sicher die Wahl des Produzenten. Seal arbeitet auch diesmal wieder mit Produktionsgenie Trevor Horn (T.A.T.U., Frankie Goes To Hollywood) zusammen, der ihm zusammen mit den Songschreibern Mark Batson und Alan Griffiths genau den richtigen Rahmen liefert, den seine Stimme braucht, um sich voll zu entfalten. Bereits der erste Song, das von schmissigen Bläser-Klängen angetriebene "Get It Together zeigt, dass Seal wieder ganz der Alte ist. Auch in den restlichen elf Tracks hält er mühelos das hohe Niveau, egal ob es sich dabei um einfühlsame, mit sanften Streicher- und Elektronik-Sounds angereicherte Balladen wie "Love's Divine" handelt oder um klassische, geradlinig arrangierte Pop-Hymnen wie "Waiting For You".
Seal hat sich wieder auf die Dinge besonnen, die ihm Anfang der 90er-Jahre einen geradezu kometenhaften Aufstieg ermöglichten: eingängige Songs und seine unverwechselbare Stimme, die nie besser klang als auf Seal IV. Besonders erwähnenswert sind neben dem mit sparsamen Piano-Klängen ummantelten "Don't Make Me Wait" vor allem das mit ein paar Reggae- und Dub-Elementen veredelte "Where There's Gold". Ein Song-Diamant von außergewöhnlicher Strahlkraft. --Norbert Schiegl
Das Label über die CD
Speziell die Reunion mit Producer Trevor Horn, die Seal und Trevor nach Human Being zunächst auf Eis gelegt hatten, stellte sich als entscheidender Schritt heraus. Seal: "Trevor ist ein Produktionsgenie der alten Schule. Er kann Noten lesen, kennt sich mit Theorie aus, ist ein Multi-Instrumentalist und verfügt über die unschätzbare Fähigkeit, Menschen dazu zu bringen, das zu tun, was sie sich nicht zutrauen. Er besitzt die Disziplin und Hingabe, sich auf eine Strophe, einen Refrain, einen Song oder ein ganzes Album zu konzentrieren, bis es so gut geworden ist wie es nur sein kann." Dementsprechend sind es auch auf diesem Album die perfekt ineinander greifenden Fähigkeiten Seals und Horns, die einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
(Warner)