Ich vergebe die beste Bewertung, weil ich mit der externen Festplatte (Seagate Free Agent XTreme externe Festplatte, 1 TB HDD, 3,5 Zoll, USB 2.0 / FW400 / eSATA) nach drei Wochen Nutzung zu 100% zufrieden bin.
Meine externe Seagate ist weder akustisch noch mechanisch wahrnehmbar, da sie nur läuft, wenn mein ebenfalls leises, aber direkt vor mir stehendes, sehr aktuelles HP Compaq 6730b Notebook PC eingeschaltet ist.
Die automatische Ruheschaltung ist per mitgelieferter Software regelbar und kann von 3 min über 5 Stunden bis NIE geregelt werden. Sie arbeitet perfekt und ich vermisse keinen manuellen Schalter, den ich jetzt bei meiner älteren externen Festplatte lästig finde. Ich habe sie auf 3 min eingestellt.
Die Festplatte war im Lieferzustand mit NTFS formatiert und mit Software ausgestattet, die man vor einer möglichen Neuformatierung oder Löschung zur Nutzung auf einem anderen Medium sichern sollte. Sie kann ggfls. von Seagate neu bereitgestellt werden.
Die Transfergeschwindigkeit von Daten liegt bei Nutzung über USB 2.0 bei ca. 17 MB/sek, bei Nutzung von Firewire 400 variiert sie je nach Dateigrößen und Datenmenge zwischen 30 und 40 MB/sek. eSATA habe ich noch nicht gemessen und mit meinem Notebook auch nicht vorgesehen, weil ich mir (noch) keine Express Card zu eSATA II kaufe. Mit eSATA liegt die Übertragungsgeschwindigkeit bei ca. 80 MB/sek.
Das mitgelieferte Firewire-Kabel (2m und 6Pin auf 6Pin) kann ich nicht nutzen, weil ich bei meinem Notebook einen kleineren Anschluss und insgesamt eine größere Kabellänge (4m und 6Pin auf 4Pin) benötige. Es kann nicht erwartet werden, dass Seagate ein riesiges Kabelsortiment mitliefert, sodass der spezielle Eigenbedarf kaum immer gedeckt werden kann.
Der billige Plastikfuß ist für eine stationär genutzte externe Festplatte für meinen Bedarf zweckmäßig, da die Seagate ihren festen Platz hat. Ich halte sie nicht für ein repräsentatives Kunstwerk, das nicht nur nobel aussehen, sondern sich auch so anfühlen muss. Wer seine Festplatte mobil nutzt, sollte auf eine 2,5 Zoll Festplatte ausweichen, die entsprechend robust ausgelegt ist und je nach Hersteller und Modell sogar einen Sturz verkraftet.
Die Gummifüßchen, die ich nicht nutze, sind nur zu gebrauchen, falls die Platte horizontal arbeiten soll. Dann sollten sie allerdings mit Sekundenkleber festgeklebt werden, weil die eigene Befestigungsmöglichkeit mangelhaft ist.