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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein schöner Film,
Von
Rezension bezieht sich auf: Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg (DVD)
Der Film erzählt die wahre Geschichte des Pferdes Seabiscuit, das zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise in den USA sehr große Popularität hatte, weil man in seinem Werdegang symbolisiert sah, wie der kleine Mann erneut Mut fasst und sich ob aller Widrigkeiten durchs Leben kämpft. Das Pferd war nämlich auch sehr klein gewachsen und körperlich eigentlich nicht für bessere Rennleistungen geeignet, hatte aber trotzdem Riesenerfolge.Wenn man - wie ich - diese wahre Geschichte erst nach dem Schauen des Films nachliest, dann denkt man sich während des Films oft, dass die Drehbuchautoren aber mal wieder sehr hollywoodesk übertrieben haben. Kleine Menschen und Pferde arbeiten sich nach oben; David (Seabiscuit) tritt gegen Goliath (das als überlegen geltende Pferd War Admiral) an und gewinnt durch bauernschlaue Tricks und Methoden. Es wird verletzt, rappelt sich aber wieder nach oben und gewinnt schließlich wieder große Rennen. Es ist wirklich zu unglaublich, um wahr zu sein, aber es ist; und so kann man die Story auch genießen, weil sie nicht nur schön, sondern auch wahr ist. Filmisch ist sie sehr professionell, handwerklich gut, mit klassischem Handwerk dargestellt. Schöne Fotografie, eindrucksvolle Bilder, ein knackiges, stimmiges Drehbuch mit richtigem Gefühl für das Tempo, gute Dialoge und - obwohl ich ihn sonst nicht mag - ein überzeugender Toby Maquire. Hervorgehoben sei auch noch der hervorragende William H. Macy in einer überragend gespielten Nebenrolle als unkonventioneller Radiokommentator. Alles in allem ganz großes unterhaltsames, einschmeichelndes, gut tuendes, Mut machendes Kino, das aber trotzdem nicht zu leichtfüßig daherkommt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schöne Nacherzählung einer Rennpferd-Legende,
Von Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg (DVD)
Wenn man in Kentucky wohnt, kommt man um Pferderennen und Rennpferd-Geschichten kaum herum. Woanders werden Politiker in Bronze gegossen, hier die Pferde :-)"Seabiscuit" (1933-1947) war ein Vollblut, das Renngeschichte schrieb. Eigentlich zu klein im Vergleich mit seinen Konkurrenten, zeigten sich seine fantastischen Fähigkeiten erst später. Der Film erzählt vor dem Hintergrund der großen Wirtschaftskrise die spannende Karriere nach, wie es zu der optimalen Kombination von Pferd, Jockey (Toby Maguire), Trainer (Chris Cooper) und Investor (Jeff Bridges) kam. Das ultimative Rennen am Ende des Films - Seabiscuit als Favorit der Ostküste gegen War Admiral, den Favoriten der Westküste, war eines der größten aller Zeiten. Im Detail wurde etwas geschönt, so soll zum Beispiel Investor Howard nicht so väterlich-fürsorglich gewesen sein - Pferderennen sind ein hartes Geschäft - aber vielleicht gerade dadurch ist es eine der schönsten Verfilmungen des Pferderennsports. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Success Story,
Von
Rezension bezieht sich auf: Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg (DVD)
1929. Durch die Weltwirtschaftskrise verliert Charles Howard (Jeff Bridges) fast sein ganzes Vermögen und nach dem tragischen Unfall seines Sohnes auch seine Familie. Er beginnt, sich für Pferderennen zu interessieren und stellt den Pferdeexperten Tom Smith (Chris Cooper) als Trainer ein. Dieser wird auf ein Pferd namens Seabiscuit aufmerksam, das eigentlich für ein Rennpferd zu klein ist. Zudem hat Seabiscuit seinen reichlich eigenen Kopf und akzeptiert nur den halbblinden Johnny Pollard (Tobey Maguire) als Jockey. Trotzdem eilen beide bald von Sieg zu Sieg.Wenn man sich diese Inhaltsangabe durchliest, könnte man auf den Gedanken kommen, da hat sich Hollywood mal wieder eine feine "All American Success Story" ausgedacht, doch die Geschichte des verkorksten Pferdes und seines halbblinden Jockeys ist tatsächlich so geschehen. Natürlich ist sie für Hollywood wie gemalt. Um es vorweg zu sagen, die Geschichte an sich kostet den fünften Stern, weil sie nun mal keinen Raum für große Überraschungen lässt und somit vorhersehbar ist. Außerdem dürfte er an manchen Stellen leicht geschönt sein, wie hier auf der Seite schon einmal richtig angemerkt wurde. Seine Stärken entfaltet der Film immer dann, wenn er Bilder sprechen lässt. Hier zeigt sich die Kunst eines Regisseurs. So wird in nur wenigen praktisch dialoglosen Minuten der Zerfall einer Familie gezeigt. Weiterhin werden immer wieder schwarzweiße Bilder eingefügt, die real die durch die Wirtschaftskrise entstandene Armut zeigen. Klar ist, dass das ein solcher Film nur von ausgezeichneten Schauspielern getragen werden kann und so ist "Seabiscuit" bis in die kleinste Nebenrolle hervorragend besetzt. Nur so wird verhindert, dass der großartige Jeff Bridges alle anderen an die Wand spielt. Eine kleine Überraschung ist dabei für mich Tobey Maguire, zumindest wenn man die Spiderman-Filme (an denen ich hier absolut keine Kritik üben will, bei so was sind andere Qualitäten gefordert) als Maßstab nimmt. Wer zumindest ab und zu mal Abstand von hektischer Action nehmen will, wird bei "Seabisquit" bestens bedient. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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