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Sea Change (Sacd) [SACD]

Beck Audio CD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (21. Januar 2003)
  • Hinweis: SACD-kompatible Hardware erforderlich
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: SACD
  • Label: Geffen (Universal)
  • ASIN: B00007KMP1
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  DVD-Audio  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 235.390 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. The Golden Age
2. Paper Tiger
3. Guess I'm Doin' Fine
4. Lonesome Tears
5. Lost Cause
6. Nothing I Haven't Seen
7. All In Your Mind
8. Round The Bend
9. Already Dead
10. Sunday Sun
11. Little One
12. Side Of The Road

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Beck ist ein armer Teufel, ein wirklich armer Teufel. Und wenn Songtitel wie "Lost Cause", "Lonesome Tears", "Already Dead" und "Nothing I Haven't Seen" dies nicht deutlich machen, dann werden seine traurig schmachtenden Texte und der unbeirrbar niedergeschmetterte Sound von Sea Change dies erreichen. Das 1998 erschienene Mutations -- ganz sicher das Meisterwerk des Sängers und Songschreibers und geistig verwandt mit Sea Change -- war ja noch voll von erbarmungsloser Selbstkritik und Augenblicke von Leichtigkeit waren in Songs wie "Tropicalia" zu spüren.

Nicht so bei Sea Change. Becks trunkene, geradezu im Delirium befindliche Darbietung scheint das Gefühl von Weltschmerz noch zu verstärken. Aber traurig bedeutet nicht unbedingt schaurig. Es gibt daher trotz der düsteren Klangfarben vieles zu loben, nicht zuletzt die Rückkehr des Produzenten Nigel Goderich (Mutations, Radiohead), der Becks finstere Stimmung in eine verträumte, wärmende Hülle von sanften Streichinstrumenten, schwebenden Pfeiftönen und Murmeln einhüllt. Wie bei Daniel Lanois geht es bei Goderich immer um Ausstrahlung, und selbst die knochentrockensten Songs von Beck profitieren von der wogenden Atmosphäre.

Dies ist vor allen Dingen bei "Paper Tiger" der Fall, einem ruhelosen, sich langsam aufbauenden Epos, das auf unglaubliche Weise von einem zäh spielenden Orchester und Becks ausdruckslosem Brummton angetrieben wird. Die pechschwarze Stimmung von "Round The Bend" -- inem eisigen, langsamen Klagelied mit gedämpftem Gesang -- mag zwar das Düsterste sein, was Beck jemals geschrieben hat, wenn man von dem so grausigen "Already Dead" absieht. Ganz gleich was sich in Becks Welt abspielt, wir wissen zumindest, dass er alles in allem Buße tut, was für seine eigene Seele besser sein wird als für unsere. --Kim Hughes

INTRO

Change indeed. Kaum eine Figur hat die Fantasie der Popmusik-Analytiker in den letzten acht Jahren so sehr beschäftigt wie Beck Hansen. Niemand hat so viele mit dem umstrittenen Etikett der Genialität behaftete Coups gelandet wie er und erst recht kein anderer gleichzeitig die Kunstästheten verwirrt und die Charts in Tumulte versetzt. Als er 1994 mit "Loser' schlagartig als Post-Grunge-Hype- und Post-Generation-X-Zyniker berühmt wurde, war sein Ruf als Ein-Mann-Mainstream-Sabotageaktion bereits zementiert. Die ultra-schmucklosen Duette mit Calvin von Beat Happening, die 7-Inches mit Heino-Cover und die Tribute an Jägermeister-Pasteten kamen uns erst nach dem Erfolg von "Mellow Gold' zu Ohren. Bekanntlich bereitete dann nichts auf den Schock des Neuen vor - eingefangen auf dem '96er-Meisterwerk "Odelay'. (Kurze Anekdote: Als ich die CD im Dezember '96 für eine Freundin beim Kölner Saturn käuflich erwerben wollte, guckte ich in die Röhre - denn alle Beck-Platten wurden gerade von der Geschäftsleitung boykottiert, da der Meister angeblich in einem Interview mit einer lokalen Zeitung über die Unfreundlichkeit einer Verkäuferin hergezogen habe. Not bad, oder?) Sechs Jahre später überrascht Beck nun mit einer Platte, der jegliche ironische Brechungen fremd sind. Die gewagten Sample-Travestien und sonstigen Dust-Brothers-Avantgarde-Schikanen gehören jetzt der Vergangenheit an. Keineswegs geht es aber back to basics, also zurück in die Ära "Mellow Gold' oder gar "One Foot In The Grave'. Unendlich elaborierter ist das Geflecht der Soundfamilien auf "Sea Change'. Viel wurde nach ersten Hörproben über die Country-Spuren geredet. Deren bloße Erwähnung führt auf die falsche Fährte. Mit irgendeinem Genre hat das alles sowieso nichts zu tun. Die wimmernde Steel Guitar kommt nur selten zum Vorschein; statt dessen verblüfft ein satter, epischer Sound mit Hang zu elegischen Widescreen-Panoramen, nicht zuletzt dank bisweilen regelrecht ins Gigantische (aber überhaupt nicht Bombastische) kippender Strings. Die Stimme ist fast auf klassischem Hollywood-Niveau. Soviel unsarkastische Schönheit hätte ich Beck nie und nimmer mehr zugetraut.

Frank Buchholz / Intro - Musik & so
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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
4.3 von 5 Sternen
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ultimative Album! 29. August 2003
Von ufpotw
Format:Audio CD
Tja sagte ich neulich zu einem Kumpel - irgendwie ist nix vernünftiges mehr auf'm Markt, ich brauche unbedingt mal wieder gute Musik! Haste die neue Beck schon gehört? fragt er... neee, sag ich - Beck ok, hat grossartige Sachen gemacht aber ist mir irgendwie zu strange momentan. Doch doch, sagt er, zieh dir die mal rein, die ist einfach wunderbar! Gesagt getan ... und er hatte absolut recht! Dieses Album ist einfach der Hammer! Alles hätte ich von Beck erwartet, nur eines nicht - ein zum dahinschmelzen schönes Album mit wunderbaren Songwriter Qualitäten. Die Songs sind zum Himmel melancholisch und bleiben dabei trotzdem irgendwie leicht und flockig. (z.B. Paper Tiger mit einer Baseline die an die Anfangssequenz von AIR'S MOON SAFARI erinnert, dazu Streicher die aus einem 70ger Jahre Roadmovie zu stammen scheinen und ein emotionsloser aber wünderschöner Beck der seine Melancholie einfach so ins Mikrofon überträgt). Nichts erinnert mehr an die teilweisen wirklich schräge Vergangenheit in Beck's Universum. Beim erstenmal hören fand ich sea change ja noch fast ein bisschen langweilig, aber je öfter ich das Ding höre, desto mehr steigt sea change in meiner "all time favorites list". In meine persönliche TOP 10 hat es sea change schon locker geschafft - ich denke mal TOP 5 ist mindestens drin! Besondere Wirkung entwickelt sea change im Auto bei trüben und regnerischen Herbstwetter denn, eigentlich ist alles trostlos aber was solls, irgendwie ist die Welt ja gerade deshalb so schön! Dieses Album ist jeden Cent wert - kaufen!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Songs zum aus der Wohnung rennen. 1. Juli 2004
Von "marjodo"
Format:Audio CD
Beck habe ich im Soundtrack von "Vergiss mein Nicht" zum ersten Mal gehoert. Grossartiger Film und sein Song "Everybody gotta learn sometime" ist ein Lied bei dem man aus der Wohnung rennt. Die ganze CD Sea Change ist voll von solchem. Dabei nicht nur ruhig, nicht nur schoen. Es ist oft extrem. Verzweifelt. Schrill. Nur kurz. Er steht mit einem Bein auf der Erde, gefasst, fast melancholisch, und mit dem anderen in der Hoelle, schreit, flucht, rauft sich die Haare. Klar, es geht um Liebe.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traurigkeit hoch 12 20. September 2002
Format:Audio CD
Beck, der Meister im Musikstilskippen ist mal wieder zurück und er hat "Sea Change" für uns im Gepäck. Ich hab schon oft in zahlreichen Reviews gelesen, dass es der offizielle Nachfolger von "Mutations" sein sollte. Umso erstaunter war ich, dass Herrn Hansen mit den gleichen Mitteln ein komplett anderes Gefühl in einem aufkommen lässt. War die erste "Entgleisung" Richtung Folk (von zahlreichen Lo-Fi Veröffentlichungen mal abgesehen) noch geprägt von lustigem Mitwippcountry wie "Canceled Check" oder gar versehen mit einem potentiellen Sommerhit wie "Tropicalia" gibts bei "Sea Change" nur noch Trauer und Melancholie.

Dabei ist es schon fast sadistisch, wenn man es schön findet einen Menschen leiden zu hören. Aber wenn bei allgemeinen Depressionen so schöne Songs entstehen wie "Guess I'm doing fine" oder das bombastische Striecherinferno "Lonesome tears", dann wünscht man sich, dass es Beck ewig schlecht ergeht. Denn diese Platte geht zu Herzen, mehr als alles andere was der selbstbetitelte Loser fabriziert hat. Er hält sich textlich sehr zurück und Zeilen wie "The skin of the robots vibrates with pleasure/ Their hangranade eyes, invalid and blind!" sucht man vergebens. Nun sagt Beck was er fühlt, ohne Umschweife und so direkt, dass es manchmal fast schon weh tut ("It's only lies that I'm living/ It's only tears that I'm crying/ It's only you that I'm losing/ Guess I'm doing fine...").

Spätestens bei "Sunday Sun" oder beim fantastischen Schlusslicht "Side of the road" sollte selbst der hartgesottenste Beck-Hasser eine Gänsehaut bekommen. Vergessen ist der doch recht mittelmäßige Ausrutscher in Richtung Funk mit "Midnight Vultures", nun gehts auf zu neuen Ufern und das mal wieder mit einem Stilwechsel der anderen Musikern wohl das Genick gebrochen hätte. Herr Hansen hat dieses mal jedoch einen sehr mutigen Schritt gemacht, weg von dem was ihn ausmachte (witzige Lyrics und Soundexperimente) hin zu dem, was er jetzt - oder besser gesagt im Moment - ist...einem reinen Singer/Songwriter. Dabei hat er auf ganzer Linie gepunktet.
Für mich ist "Sea Change" das beste aller Beck Alben.

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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Achtung: keine SACD!
Entgegen der Angabe von Amazon handelt es sich bei dieser Gold-Edition nicht um eine SACD. Habe den Artikel sofort wieder zurückgeschickt.
Vor 22 Monaten von martink veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr gute scheibe.
höre dieses album nun seit mehreren jahren immer mal wieder und ich muss sagen man mag es kaum glauben aber es gibt noch wirklich gute alben und dieses ist eins davon.
Veröffentlicht am 11. Mai 2009 von Hans St. Lorain De Baptiste de la salle
5.0 von 5 Sternen Ein Album voller wunderbarer Songs
Der Junge hat schon viel geleistet. Von LoFi - Folk-Hop mit gesampelten Spielereien bis zu groovigen Funk-/House - Anleihen auf seinem letzten Album "Midnight Vulture"... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juni 2003 von Martin Oehri, unterhaltung-themenguide.de
5.0 von 5 Sternen schön traurig
normalerweise höre ich ja gaaanz andere sachen...(electronic, dance und so eben) aber was beck hier abgeliefert hat ist wieder mal typisch er. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Juni 2003 von Robert Hartinger
5.0 von 5 Sternen 5.1-Sound rettet Musikindustrie!
Ja, ich kaufe wieder Musik. Wenn sie so einzigartig produziert wird wie auf dieser SACD, bin ich gerne bereit zu zahlen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Februar 2003 von Christian Schaefer
5.0 von 5 Sternen Beck 2001
Das Beck gute Musik macht ist bekannt und insofern ist Sea Change auch verlässlich und kein Ausreisser. Dennoch bricht sich hier die Linie wohl etwas. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Januar 2003 von Bengt Thengsten
5.0 von 5 Sternen Melancholie mit besten Songwriterqualitaeten
Beck begeistert diesmal mit einer atmosphärisch dichten Folk- oder NuCountry Scheibe. Kopfhörermusik im besten Sinne, die sich zutiefst melancholisch gibt, ohne wirklich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Januar 2003 von gs_1*9*6*8
4.0 von 5 Sternen Entführung In Neue Sphären
Beck Hansen hat mit der Cd ein schönes melancholisches und dramatisches Werk abgeliefert.
Vom, wunderschönen mit Geigen arrangiertes, Lonesome Tears bis zum langsam... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Dezember 2002 von "killian-der-erste"
1.0 von 5 Sternen Rausgeworfenes Geld
Falls er damit seinen Kummer aufarbeiten wollte, dann hätte Beck nach Aufnahme des Albums die Masterbänder einfach mit nachhause nehmen und im Keller verstecken sollen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. November 2002 von Frank
5.0 von 5 Sternen mal anders
sea change ist ganz anders als becks vorherige alben: trauriger,melancholischer,ruhiger und wie ich finde erwachsener aber wierklich sehr sehr schön!
Veröffentlicht am 31. Oktober 2002 von michele
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