Eigentlich hat der Stoff der für das Erstlingswerk herangezogen wurden, das Potenzial zum absoluten Bestseller, aber manchmal kommt es anders, als vielleicht beabsichtig.
Zu offensichtlich, sind die Anleihen bei Dan Brown und anderen Schriftstellern, natürlich bemüht sich Raymond Khoury, seiner Story eine andere Wendung zu geben - aber das war es eben.
Er packt eine Lovestory dazu - läßt in seiner Story nicht nach den Gral suchen, sondern bemüht die Tempelritter und vermixt das Ganze mit einer kirchlichen Verschörung.
Das Buch liest sich flott - hier scheinen die Übersetzerinnen und das Lektorat sehr gut zusammengearbeitet zu haben - für Dan Brown Fans, ein leichter Appetithappen - für Thrillerfans eher enttäuschend, denn manchmal erwartet der Leser etwas mehr als bloße Abkupferei bei Brown, Gifford und anderen.
Khoury, muss man zu Gute halten, dass er eigentlich nie versucht seine Anleihen zu verstecken, und manches (Gralstory ala Brown) geschickt in seinen Roman einbindet.
Insgesamt 3 Punkte - denn manchmal sollten auch Leser die Hoffnung haben, dass ein Nachfolgeroman (Raymond Khoury - schreibt anscheinend wieder ein Buch) nur besser werden kann, und für einen Erstling war es ok.