C. S. Lewis zeichnet in diesem Buch den Briefwechsel zwischen einem Unterteufel und seinem erfahrenen Onkel.
Der Unterteufel soll seinen "Patienten" (einen Menschen) davon abhalten, zum "Feind" (d.h. Gott) überzulaufen. Sein Onkel gibt dem Unterteufel allerhand Tipps. Zuletzt kommen seine wahren Motive zum Vorschein (gibt es uneigennützige Liebe zwischen Teufeln?).
Mir hat es viel Freude gemacht dieses Buch zu lesen (wenngleich ich es zunächst in der deutschen Fassung gelesen habe ;-).
Neben dem vordergründigen Vergnügen an der Handlung ("was passiert als nächstes?") läd dieses Buch dazu ein, über sich selbst nachzudenken: Warum habe ich diesen oder jenen Gedanken, woher kommen meine Vorurteile, etc. Mich hat es dazu angeregt, vor mir selbst ehrlicher zu werden und mir nicht selbst so viel vorzumachen.
Somit klare Empfehlung, das Buch zu lesen.
Zur Sprache möchte ich anmerken, daß man des Englischen wirklich mächtig sein sollte, denn Lewis schreibt anspruchsvoll. Wer die Sprache aber beherrscht, wird meine 5 Sternchen sicher verstehen :-)
Mit freundlichem Gruß,
Eckhard.