...SBM: mein persönliches Highlight in diesem Jahr, bis jetzt ...
Nach langem Warten sind sie endlich zurück. Mit Hits wie Fat Lip oder Into Deep sind sie groß geworden und diese Hits sollten auf keiner Party fehlen. Mit dem Album Chuck, haben sie mich fast komplett überzeugen können, bis jetzt.
Nun ist SBM da und, ja, was soll ich sagen, es ist meiner Meinung nach das Beste Album der Sums und nach dem eher ''schwächeren'' Album Underclass Hero melden sie sich sehr eindrucksvoll zurück. Es ist sehr abwechslungsreich und die Titel sind auch von der Reihenfolge meiner Meinung nach perfekt angeordnet, sodass diese Abwechslung erst zustande kommen kann. Aber genug geredet, nun zur Einzeltitelbewertung. Ich werde die Titel nach meinen Ansichten bewerten und teilweise interpretieren:
01 ' Reason To Believe
Ich hab hier schon viel gelesen, dass es ein Intro ist. Ich bin da anderer Ansicht. Mit über 3 Minuten Spielzeit ist es für mich ein ganz normaler Titel und kein kurzes Intro... Es geht gleich zur Sache: Mit der Bass Drum wird gleich super eingeleitet, ähnlich wie bei Queen''We Will Rock You''. Dazu ein ''dunkleres Gitarrensolo'' ' perfekter Einstieg. Dann kommt Derycks Stimme synchron mit einer höheren Stimme ''I've been waiting for something for so long ...'' Aber alles im Rhythmus der Bass Drum, genial. Dann der cut, das Lied wird schneller und hier sieht man schon die Abwechslung. Zum Schluss des vermeindlichen Intros noch Gesangpart untermalt mit Klavier. Super Opener
4,5/5
02 ' Screaming Bloody Murder
Die gleichnamige Single zum Albumtitel. Deryck besingt sein Realitätsverslust zu Beginn des Songs, alles noch ganz ruhig ''I'm not quiet myself these days''. Dann nimmt der Titel Fahrt auf. Dem schnellen Gitarrensolo folgt die erste Strophe von Deryck. Refrain schnell und der Name ist Programm, sehr viel Energie zeigt hier der Sänger von Sum41. In der Mitte ein Gitarrensolo, oh, wie ich das bei manchen Bands vermisst habe. Zum Schluss schleißt sich der Kreis mit dem Rhythmus vom Anfang. ''Punkig'', Energiegeladen, einfach gut.
4,5/5
03 ' Scumf*k
Düsterer Beginn. Deryck singt, im Hintergrund ''Wind''. Und dann gehts auch hier richtig los. Schneller Titel von hier an. Nicht so stark wie der Titel zuvor, aber trotzdem noch sehr gut. Ich find' dem Song fehlt ein wenig die Struktur, Ansichtssache. Refrain geht dennoch sofort ins Ohr und der Beginn bleibt auch hängen. Zum Schluss wirds wieder ruhiger. Deryck ''quält'' sich zum Ende hin.
Song der hängen bleibt, schneller solider Song.
4/5
04 ' Time For You To Go
Endlich gehts gleich los. Aber hoppla! Das ist doch Green Day! Dacht' ich zumindest beim ersten Hören. Erinnert sehr stark an den Typ von Green Day. Guter Partysong find' ich. Jedoch einer der schwächeren Titel, bleibt nicht so im Ohr wie manch Andere. Lief eher an mir vorbei. In der Mitte wieder an Gitarrensolo guter Refrain, aber wie gesagt kein ''Brecher''. Trotz aller Kritik nach den ersten drei Titeln findet man hier wieder perfekte Abwechslung. Die Albumqualität nimmt hier ab, ...
2,5/5
05 ' Jessica Kill
... um jetzt schleißlich zum ersten Höhepunkt zu kommen. Schneller Anfang, und dann der Refrain. Scream, Scream, Scream ''I just wanna feel you c*m''. Energiegeladen, brachial, genial. Klasse Text. Die Abhängigkeit gegenüber dem Partner kommt hier durch den Text und die Art wie Deryck den Song präsentiert perfekt rüber. Einer meiner Punkteabräumer ...
5/5
06 ' What Am I To Say
So, und jetzt sieht man, dass die Reihenfolge der Titel passt. Die erste Balade nachdem man von ''Jessica Kill'' quasi weggeblasen wurde. Am Anfang Akkustikgitarre begleitet vom sanften Gesang Derycks. Dann der Übergang zum Refrain: ''Cause I'm falling apart and I might and I and I ... How could you be the better part of me'', Episch, traurig, fast ''Gänsehaut-Feeling''. Mich hat der Song berührt. Super Balade, viel Emotionen, dennoch traurig... Schöner melodischer Song nach dem brachialen Titel 05.
4/5
Es folgt ''A Dark Road Out Of Hell'' und der Weg ist weit. Ungefähr 12 Minuten bestehend aus drei Titel: ''Holy Image Of Lies'' ' ''Sick Of Everyone'' ' ''Happiness Machine''.
07 - Holy Image Of Lies
Der Anfang der ''Höllenausfahrt''. Ein bisschen ''mysteriöser'' Anfang, ''Is this beginning or ending? Am I stuck in a dream? Deryck weiß nich so recht was los ist und so kommt mir der Song auch ein wenig vor nach der ersten Strophe und dem starken Refrain kommt der cut, es wird wieder ruhig ''Look in my eyes tell me I'm allright. I don't know if I'm still alive'' und mir scheint es als beginnt ein neues Lied, aber Nein wir sind noch bei Song 07. Aber ich glaube mit dieser ''kleinen Geschichte'' A Dark Road Out of Hell soll das auch so sein, keine Wiederholungen, die Straße führt immer weiter. Sehr hübsche kreative Idee, gleicht sich mit keinem der anderen Songs, läuft nicht einfach durch. Die Wechsel wissen zu begeistern, aber laufen auch Gefahr zu verwirren oder gar zu nerven, der Song wandert auf einem schmalen Grad, sehr gewagt, aber ich finds' okay.
3,5/5
08 ' Sick of Everyone
Die Hälfte des Weges ist bald absolviert. Brachialer Übergang, dennoch gelungen, die Songs laufen ineinander über. Relativ ruhige Strophe, es brodelt in ihm. Dann der Teil zwischen Strophe und Refrain, es wird lauter, schneller. Und schleißlich der Refrain, Deryck ''bricht aus''. Jetzt muss es raus, alles ist ''sch*ißegal''. ''I've become sick of everyone now ... and I don't care at all''. Wieder ein strukturierter Song mit Strophe, Refrain und Mittelpart. Starke Screamparts und auch hier kommt der Text über die Gesangsart/-präsentation perfekt rüber. Leider zu kurz, aber trotzdem der Höhepunkt der ''Road''.
4,5/5
09 ' Happiness Machine
Der Übergang gelingt wieder und es folgt das Ende der zwölfminütigen Straße. Agressiver Beginn, Strophe übernimmt das Thema und dann wirds ''klein, hilflos'' ''All these thoughts stuck in my mind. Spinning round like endless time'' Ich war Überrascht nach dem Beginn kommt die ''Bremse''. Deryck hat auf seiner langen Reise 'aus der Hölle'' viel erlebt ''But I don't think that I've got time for these scars to heal''. Er hat so viele unbeantwortete Fragen, aber es besteht Hoffnung am Ende des Tunnels.''I guess I'll find the answer some day in another life''. Dann wieder die Strophe, agressiver Stil, wie schon erwähnt, und dann wieder dieser zaghafte Übergang zum Refrain, gewöhnungsbedürftig. Zum Ende noch ein Gitarrensolo. Diese ganze ''Geschichte'' erinnert ein wenig an Jesus of Suburbia von Green Day. Gewagt aber dennoch gelungen, bringt frischen Wind in das Album. Der Song 09 Happiness Machine an sich: Das Ende des Weges und auch nicht so stark wie der vorherrige Song, dennoch ein runder Abschluss.
4/5
10 ' Crash
Der Name ist hier Programm. Deryck in der Person eines im Sterben Liegenden ''It's over now I guess it really is my time''. Es besteht wenig Hoffnung für ihn, aber er sagt zum Partner, dass es weiter geht, dennoch bedauert, dass er gehen muss. Sehr aufbauend, ruhig, viel mit Akkustikinstrumente (Gitarre, Klavier), sehr schöne, wenn auch wieder traurige Balade. Hat aber auch was von ''Es geht weiter'' ''You gotta be strong gotta move on''. Im Balladenvergleich einen Tick besser als die Erste. Sehr schönes Lied
4,5/5
11 ' Blood In My Eyes
Nach der ''Trauer'' gehts' jetzt wieder zur Sache. Starker Beginn man bekommts gleich ''um die Ohren geworfen''. Ruhiger Beginn dann wieder der Strophe und dann brichts aus ihm aus ''I'm over you''. Ich würde fast sagen es geht um eine gescheiterte Beziehung ''Feelings are already dead''. Die Beziehung, und das wird im Refrain deutlich, geht nicht im ''Guten'' auseinander. ''Leaving with blood in my Eyes''. Sehr starker, aussage-, ausdruckskräftiger und auch emotionaller Titel mit kurzen Screamparts von Deryck bei ''Leaving with Blood in my Eyes''. Weiß zu gefallen und ist nach dem ruhigen Titel genau das Richtige.
4,5/5
12 ' Baby You Don't Wanna Know
Abwechslung pur nun wieder. Ein guter Laune Song. Relativ schnell und aua, das ist doch wieder Green Day. Wenn Derycks Stimme ein wenig verzerrt wird, dann hört sichs' gleich so an als höre man Green Day, wurde schon bei Song 04 deutlich. Der Song im Gegensatz bleibt aber, besonders der Refrain, hängen. Mitpfeifpotential bei der ''hohen'' Gitarre und bei '' Baby you don't wanna know baby you don't wanna know''. Gute Laune Song, gehört auf einer Party dazu. Macht Spaß, ist gut.
4/5
13 ' Back Where I Belong
Jetzt kommt die Hymne, der perfekte Zeitpunkt. Das Album nimmt auf der Zielgerade noch mal richtig Fahrt auf und geht bis zum Schluss jetzt auf jeden Fall nicht mehr unter. Ruhiger Beginn, Strophe: Derycks Stimme ein wenig verzerrt, passt aber gut. Stimmlage ändert sich zum Refrain hin allmählich, es wird lauter und energiegeladener, bis ''Here in the down and out'', ganz kurz Stille und dann bricht Deryck aus. ''I'm not giving up I won' let go cause I'm here until I'm gone'' ach ich liebe diese Hymnen, diese ''never giving up ' Parolen''. Sehr starker Song, voller Energie, man spürt, dass Deryck nicht gehen will, dass er nicht aufgibt, dass es standhält. Perfekt präsentiert.
5/5
14 - Exit Song
Der Name sagt alles. Das ist jetzt das Outro.
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