Es ist Halloween und ein paar Jugendliche wollen sich den entsprechenden Kick in der stillgelegten und verkommenen Santa Mira Klinik, in der einst im dritten Stock ein Kindermörder einen Brand legte, um zu entkommen, holen.
Was wie ein harmloser Scherz beginnt, entwickelt sich zusehends zu einem Spiel auf Leben und Tod, denn der Geist des Kindermörders, Jacobs, treibt nach wie vor sein Unwesen.
Die Geschichte haben wir so oder so ähnlich schon in vielen Filmen gesehen. "Fragile" oder "House on Haunted Hill" um nur zwei zu nennen. Somit bietet doch die Thematik eine solide Grundlage, aus der man so einiges machen kann. Allerdings wirkt in "Scream and Run" alles ein wenig lieblos zusammengeschustert.
Zugegeben, die Geister-Szenen, in denen sich diese plötzlich auf die Kamera zu bewegen, sind hervorragend und einfach nur gruselig.
Allerdings war's das dann auch schon mit der positiven Kritik. Die schleimigen Zombies waren in meinen Augen dann doch etwas weit hergeholt und eher schlecht als recht umgesetzt. Auch ist genau absehbar, wer als nächster stirbt, somit leidet die Spannung da etwas darunter.
Die Darsteller sind leider nur mittelmäßig, was den gesamten B-Movie-Charakter unterstreicht.
Fazit: muss man nicht gesehen haben; Freunde des Genres sollten sich lieber an die bereits von mir erwähnten Filme halten.