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Musik

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Biografie

Ozzy Osbourne ist seit inzwischen mehr als 40 Jahren einer der bekanntesten Rocksänger seiner britischen Heimat: ein schillerndes „enfant terrible“, das nach eigener Aussage eigentlich völlig harmlos ist, was man nach der Goutierung seiner von 2002 bis 2005 ausgestrahlten MTV-Show „The Osbournes“ durchaus bestätigen kann - abgesehen von der häufigen ... Lesen Sie mehr im Ozzy Osbourne-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (18. Juni 2010)
  • Erscheinungsdatum: 22. Juni 2010
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Smi Epc (Sony Music)
  • ASIN: B003HLM2QO
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (68 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 94.773 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Let It die (Album Version)
2. Let me hear you scream (Album Version)
3. Soul sucker (Album Version)
4. Life won't wait (Album Version)
5. Diggin' we down (Album Version)
6. Crucify (Album Version)
7. Fearless (Album Version)
8. Time (Album Version)
9. I want it more (Album Version)
10. Latimer's mercy (Album Version)
11. I love you all (Album Version)

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

SONY 88697361132; SONY - Italia; Pop Internazionale

Amazon.de

Nach einigen turbulenten Jahren, in denen die Musik kaum noch im Mittelpunkt stand, konzentriert sich Ozzy Osbourne wieder auf das, was er am besten kann: harte, eindringliche Heavy-Metal-Songs zu singen.

Der Fernseh-Seitensprung mit der Serie The Osbournes, das hastig zusammengepuzzelte letzte Album Black Rain, der überraschende Rauswurf seines langjährigen Gitarristen Zakk Wylde und die Publicity-Aktionen seiner Frau Sharon haben Ozzy Osbourne zuletzt immer weiter von dem entfernt, für das ihn seine Fans seit über 40 Jahren lieben. Scream erinnert uns lautstark daran, dass der Engländer weder durch seine TV-Hampeleien noch durch zarte Balladen zum Weltstar geworden ist. Die neuen, von Ozzy mit Producer Kevin Churko und teilweise Keyboarder Adam Wakeman geschriebenen Songs präsentieren den Madman so hart und unaufdringlich zeitgemäß wie schon lange nicht mehr. Mit einigen futuristischen, fast schon Industrial-tauglichen Riff-Salven, aber auch gefühlvollen Passagen bereitet die Begleitband, in der der neue Gitarrist Gus G. technisch exzellent, aber deutlich unauffälliger als sein Vorgänger Zakk Wylde agiert, den Boden für einprägsame Gesangsmelodien, die insbesondere "Time" und "I Want It More" zu grandiosen Hits machen. Die legendären Frühwerke Blizzard Of Ozz und Diary Of A Madman bleiben zwar unerreicht, für sich genommen kann Scream aber durchaus überzeugen. - Michael Rensen


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Haubentaucher am 21. Juni 2010
Format: Audio CD
Wie üblich habe ich einer neuen CD einige Tage und noch mehr Durchläufe im Player zugestanden, bis ich mich zu einer Rezension hinreißen lasse. Zwiegespalten ist mein Eindruck jedoch nach wie vor, wenn's um Ozzys Neue geht!

Ich kann mich auch für "Scream", ebenso wie für "Black Rain" (2007) oder "Down to Earth" (2001) nicht uneingeschränkt erwärmen. Zugegeben, die Produktion ist meiner Meinung nach nicht mehr so dumpf wie bei den Vorgängern (vor allem DTE) aber eben auch unheimlich glatt, eben zu glatt. Dass Ozzys Stimme inzwischen teilweise bis zur Unkenntlichkeit verfremdet und nachbearbeitet wird, ist längst kein Geheimnis. Aber der Hauptkritikpunkt - und da kann ich mich Teilen meiner Vorredner nur anschließen - ist: Man versucht die größtenteils fehlende Melodiösität der Songs durch pure Härte und Düsternis auszubügeln, was nicht wirklich gelingt. Ozzys Songs haben doch stets sowohl Melodie als auch die geilen Riffs ausgezeichnet. Schöne Harmonien werden auf "Scream" höchstens "angedeutet", wohlwollend ausgedrückt. Natürlich erwarte ich im Jahr 2010 kein neues "Crazy Train" oder "Mr. Crowley" ... auch wenn ich's mir irrationalerweise jedes Mal erhoffe! :-)
Aber als Referenz könnte doch zumindest "Ozzmosis" (1995) herhalten; mein persönliches Lieblingsalbum von Ozzy, das für mich genau den richtiges Mittelweg aus harten Riffs und grandiosen Harmonien darstellt: Man denke nur an "Perry Mason" oder überhaupt fast alle anderen Songs dieser Platte.
Für mich sind auf "Scream" auch die beiden (Halb)-Balladen "Life Won't Wait" und "Time" nicht ganz überzeugend, wenn auch ganz ordentlich.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von C. Ludwig am 3. April 2012
Format: Audio CD
Mal im ernst, alle Scheiben seit "Down to Earth" (2001) haben die Gemeinde gespalten. Für mich bleibt das genannte Werk das schwächste seiner gesamten Karriere ("Dreamer" und "Gets me Through" waren da schon geniale Ausnahmen), so schwaches "Pulver", obwohl "Ozzmosis" bereits 6 Jahre zurück lag.
"Black Rain" (2007, erneut 6 Jahre Pause) allerdings war für mich endlich wieder ein fast komplett geniales Album vom Madman. Stücke wie "I don't wanna Stop, "Nightmare", "Trap Door" und die berührende Ballade "Here for You" gehören einfach zum Besten, das unter dem Namen Osbourne je erschienen ist.

"Scream" selbst also... Die ersten 2-3 Durchläufe erzeugten keinen bleibenden Eindruck, plötzlich jedoch blieben Nummern wie "Soul Sucker" (FETTER Stampfer), "Life won't Wait" (geile, berührende Nummer), "Fearless" (starke Solos), "Time" (nette Halbballade) und "I want it More" (geniales Solo, das mich stark an Jeff Loomis, ex-NEVERMORE, erinnert) hängen.

Mich hat sein jüngster Output vollends überzeugt, mit so einem starken Brecher hätte ich ehrlich nicht mehr gerechnet, wahrscheinlich war es doch richtig, sich nach so vielen Jahren mal wieder von einem Gitarristen zu trennen.

Warum ich trotzdem nur 4 Punkte vergebe? Weil die Produktion (mal wieder) der letzte Dreck ist. Total übersteuert (alle Regler hoch macht noch keine gute Produktion, Herr Churko und Herr Osbourne), dass es regelrecht in den Boxen brutzelt und knackt, dazu wieder die nervtötenden, absolut leblosen, getriggerten Drums (die gibts bei Osbourne aber schon seit "No more Tears") ...
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Re(i)mbrandt am 13. November 2011
Format: Audio CD
Nein, ich hab nichts dagegen, wenn sich jemand musikalisch weiterentwickelt und immer wieder umorientiert. Die Black-Sabbath-Ära, danach die ersten grandiosen Abrocker mit dem genialen Randy R., die ganz eigene Schaffenszeit mit Jake E. Lee und dann natürlich (fast) alles, was mit Herrn Wylde eingespielt wurde -' das war alles eigenständig. Das war aber auch mindestens immer gut, wenn nicht gar ab und zu brillant (Diary, No more Tears).

Aber ehrlich gesagt: Mir hat schon Black Rain nicht mehr behagt. Das war sicher eine Entwicklung, aber eine in die falsche Richtung. Ozzys Songs hatten ja immer gewisse »Ohrwurmqualiäten«; im vorletzten Album jedoch war eigentlich nur noch der Wurm drin, aber nichts, ewas ins Ohr geht oder melodische Qualität hat.

Diese Würmer haben sich jetzt leider Gottes munter vermehrt und muten uns einen Komposthaufen namens Scream zu. Scream ist nur noch Hardrock-Pornografie: Es wird so getan, als ob man mit Liebe dabei wäre '- dabei ist hier alles bis ins Letzte seelenlos durchgestylt, vorhersehbar und schablonenhaft wie eine Dieter-Bohlen-Produktion.

Herr O. müsste doch wirklich Kohle genug haben, und die sei ihm von Herzen gegönnt. Warum tut er sich das an? Und uns?
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Markus Schmidl am 5. Juli 2010
Format: Audio CD
Es ist schon irgendwie merkwürdig, welche Musikauffassung einige der hier versammelten Schreiberling haben. Ein neues *Bark At The Moon* sollte Ozzys Scheibe werden oder gar eine neue *Ozmosis*, oder zumindest eine neue *Ultimate Sin*?

Zum Glück hat die neue Ozzy-Scheibe mit diesen Werken überhaupt nichts zu tun. Zum großen Glück, denn was würde es für einen Sinn machen, sich ständig selber zu plagiieren? Wer also unbedingt auf eine weitere *Bark At The Moon* wartet oder glaubt das 2010 einen Ozzy-Scheibe unbedingt nach 1983 klingen sollte, der soll durchaus alle musikalischen Neuerungen seit Mitte der 80er ignorieren und sich als Museumswächters ins einsame Kämmerlein einschliessen...

Für seine neue Scheibe *Scream* hält Ozzy Osbourne an Kevin Churko als Produzent und Songwritingpartner fest. Für Zakk Whylde hatte Ozzy anscheinend keine Verwendung mehr, ihn folgt Jungspund Gus G. an der Gitarre nach. Das Endergebnis klingt wie ein konsequente Weiterführung des Konzeptes von *Black Rain*, und sei es nun Absicht oder nicht. Manche Teile der Songs klingen nach den alten Helden von früher, bei den Ozzy Osbourne 1979 seinen Hut nehmen musste, nach Black Sabbath nämlich. Übertriebene Neuerungen, konnte ich nicht feststellen, auch die viel bescholtenen Nu-Metal-Anleihen sind wohl eher nur subjektives Nörgeltum. Dafür hält sich die Dichte der Balladen angenehm zurück und es donnert ordentlich das klassische Metal-Riff.

Anspieltipps: Let It Die, Soul Sucker, Crucify, I Want It More, Fearless

FAZIT: Klasse Alterswerk, Ozzman...
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