Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Scratch My Back (Special Edition)
 
Mehr Bilder ansehen
 

Scratch My Back (Special Edition) [Doppel-CD]

Peter Gabriel Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (118 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Peter Gabriel-Shop bei Amazon.de

Musik

Bild des Albums von Peter Gabriel

Fotos

Abbildung von Peter Gabriel

Biografie

„Scratch My Back“

Es war einer der großen und gleichsam höchst berührenden Momente des WOMAD Festivals im letzten Jahr, als Peter Gabriel, der als Headliner auftrat, sein Konzert mit einer so unerwarteten wie einfühlsamen Interpretation von Paul Simons „The Boy In The Bubble“ begann. Zu diesem Zeitpunkt wusste kaum einer, dass dies der Auftakt zu einem der außergewöhnlichsten Projekte in der… Lesen Sie mehr im Peter Gabriel-Shop

Besuchen Sie den Peter Gabriel-Shop bei Amazon.de
mit 159 Alben, 5 Fotos, Diskussionen und mehr.

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Audio CD (12. Februar 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Virgin Rec (EMI)
  • ASIN: B002ZCJBGK
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (118 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.796 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Heroes
2. Boy In The Bubble, The
3. Mirrorball
4. Flume
5. Listening Wind
6. Power Of Heart, The
7. My Body Is A Cage
8. Book Of Love, The
9. I Think It's Going To Rain Today
10. Apres Moi
Alle 12 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. Book Of Love, The
2. My Body Is A Cage
3. Waterloo Sunset
4. Heroes

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Peter Gabriel gehört nicht zu den Musikern, die Lieder anderer Leute covern. Nicht ein einziger Song aus fremder Feder befindet sich auf den Studioalben des ehemaligen Sängers von Genesis. Scratch My Back nun ist ein besonderes Geschenk, feierte der britische Sänger am 13. Februar nichts nur seinen 60sten Geburtstag, sondern parallel dazu auch die Veröffentlichung einer (Doppel-) CD mit fremden Songs. Gabriel wäre nicht Gabriel, wenn er aus diesem erstmaligen Ereignis in seiner langen Karriere nicht auch ein Ereignis machen würde. Seine Vergangenheit, die ihn von Art- und Progressiv-Rock zu Pop und World Music führte, spielt hier kaum eine Rolle. Scratch My Back wurde mit verschiedenen Chören und Orchestern eingespielt, wobei sich Gabriel beim Arrangieren seiner sehr persönlichen Versionen unter anderem von John Metcalfe (The Durutti Column) unterstützen ließ. Zum Schmunzeln ist der Titel, denn Gabriel dreht den Ausspruch „You scratch my back and I'll scratch yours.“ um, ist doch geplant, dass alle hier gecoverten Gruppen / Solokünstler sich nun mit Covern aus Gabriels Fundus revanchieren wollen. Ob aus Scratch My Back so wohl zu einer ganze Serie anwächst, Teil 1 jedenfalls macht Lust auf mehr. Die schwermütig und getragenen, manchmal dramatischen Lieder in Moll, in den die Streicher Trauer tragen, sind jedenfalls sehr eigenwillig und gelungen. Mit seiner prägnanten Stimme entführt Peter Gabriel die Stücke „Heroes“ (David Bowie), „The Boy In The Bubble“ (Paul Simon), „Mirrorball“ (Elbow), „Flume“ (Bon Iver), „Listening Wind“ (Talking Heads), „The Power Of The Heart“ (Lou Reed), „My Body Is A Cage” (Arcade Fire), „The Book Of Love” (Magnetic Fields), „I Think It’s Going To Rain Today” (Randy Newman), „Après Moi” (Regina Spektor), „Philadelphia” (Neil Young) und „Street Spirit (Fade Out)” von Radiohead in sehr emotionale, sehr persönliche Welt. Einen einzelnen Song herauszunehmen, hieße das Ganze auseinander zu reißen, denn das Album Scratch My Back mit seinen stark kontrastierten Versionen kennt kaum Höhen und Tiefen, es ist ein Werk im Fluss. - Sven Niechziol

Produktbeschreibungen

Gabriel,Peter - Scratch My Back

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 
(3)
(2)

 

 

Kundenrezensionen

118 Rezensionen
5 Sterne:
 (77)
4 Sterne:
 (10)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (9)
1 Sterne:
 (19)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
4.0 von 5 Sternen (118 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

92 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Auch Genesis passte nicht optimal in jeden Partykeller !, 14. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Scratch My Back (Audio CD)
Ich kann diese Aufregung über "Alterswerk" und "zu ruhig" und "wer braucht so was" nicht verstehen. Hat Gabriel denn tatsächlich mal auf die Charts geschaut und versucht den Mainstream zu ertasten, um sich damit die Hallen und letztlich die Taschen zu füllen. - Eher nicht!
So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass er mit diesem -übrigens im Booklet sehr überzeugend hergeleiteten- Projekt erneut experimentiert und Risiko eingeht. Wer sich mal von der musikalischen 80er und 90er Vorgeschichte dieses Genies löst und unvereingenommen die Songs anhört (nicht beiläufig im Auto oder beim Gespräch zu Hause im Hintergrund) wird sich der Magie nicht erwehren können. Spätestens beim zweiten Hören kommen die Gänsehautwellen wieder, die sich damals beim Kopfhörererleben von "Lamb lies down on Broadway" eingestellt haben. Natürlich kann man die beiden Werke nicht miteinander vergleichen. Es liegen eben drei Jahrzehnte dazwischen und damit das Wachsen und Reifen eines der außergeöhnlichsten Musiker der gesamten Popmusik-Geschichte.
Diejenigen, die nicht mit dem Anderssein dieser Aufnahmen klarkommen und noch nicht die Magie von "The Boy in the Bubble", "My Body is a Cage" oder der 10 anderen Perlen entdeckt haben, sollten mal "Nursery Crime", "Foxtrott" oder "Selling England by the Pound" neben die Chartmusik der Erscheinungsjahre legen. Danach wir klar, Gabriel ist kein Mann, der Erwartungen bedient. Er will etwas ausdrücken und das liegt nunmal meist nicht als Aufkleber auf der CD-Hülle sondern weit hintendran.
Deshalb seid aufgeschlossen und versucht zu erschließen, wo nun die Reise des "Genesis-Erben" hingehen soll/kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Meinung eines Laien, 21. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Scratch My Back (Super-Jewel-Case) (Audio CD)
Ich bin absoluter Laie was Musik angeht, finde ziemlich viele Richtungen gut und ziemlich viele schlecht.
Habe mich noch nie bewogen gefühlt, eine Rezension zu schreiben, eben weil mir echt die Ahnung fehlt - aber:

Bei dieser CD geht es gar nicht anders. Ich habe schon viel gehört, was mir unter die Haut ging, aber was Peter Gabriel hier fabriziert hat, dass schreit danach, verbreitet zu werden. Bisher gab es viele Gabiel-Lieder, die ich super fand, aber auch einige, die ich wirklich nur 1x hören mußte und dann übersprungen habe.

In den anderen Rezensionen sind aus fachmännischer Sicht viele Gründe genannt, dieses "andere" Album gut oder schlecht zu finden. Ich kann nur sagen, hören, hören hören, dann kommt das Fühlen und dann wird man kaum noch loskommen von der CD. Mehr Tiefgang geht kaum, damit meine ich in den Bauch und in den Kopf.

Aber eines ist auch klar, wenn der Funke nicht überspringt, dann wird man sich nicht mit der CD anfreunden. Ich kann nur sagen, gebt der CD eine Chance auf euch zu wirken. Ich bin absolut begistert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mimikri und Meilenstein, 4. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Scratch My Back (Audio CD)
Es sind die kleinen Unterschiede. Während Sting sich derzeit selbst ein orchestrales Monumental-Denkmal setzt und dabei alte, bessere Tage aufzukochen versucht und sein «Standing» als ernsthafter Musiker nun mit dem dritten eher klassischen Album in Reihe vergeblich zu unterstreichen versucht, verbeugt sich der Großmeister Peter Gabriel mit einem wunderbar zurückhalten Album vor großen Zeitgenossen und vielversprechendem Nachwuchs. Wie angenehm, das eigene Werk nicht in Sülze zu verpacken, sondern großen Helden wie Neil Young, David Bowie, Lou Reed aber auch vergleichsweise «alternative» Acts wie Radiohead, Arcade Fire, Regina Spector, de Magnetic Fields oder Elbow einen neuen, ungewohnten Rahmen zu geben. Dass Gabriel dabei nicht auf die mit klassischen Instrumenten stets drohend Zuckerguß-Suppe setzt, nicht auf die große Geste, sondern auf einen fast minimalistischen Klangkontext, weist ihn erneut als geschmacks- und treffsicher aus, meilenweit entfernt von den ergrauten Alterswerk-Klassikkitsch-Kooperationen anderer Rockmusiker. So ruhig und kontemplativ wie das Cover-Motiv ist auch das Cover-Album geworden, minimalistisch instrumentiert, auf die unverwechselbare sonore Stimme des britischen Ausnahmemusikers setzend.

Und es wäre natürlich auch kein echtes Peter-Gabriel-Projekt, wenn es nicht auch auf seinem (nur) achten Studioalbum nicht eine Art Konzept gäbe ' hier ist es eine Art Song-Austausch, die in die reale Welt übergetauschte Welt von Musik-Torrents, bei dem die von Gabriel gecoverten Künstler sich wiederum Songs von ihm vornehmen sollen, die dann auf einem späteren Album erscheinen sollen. Die Idee des Zwillingsalbums ist zumindest bei dem ersten der beiden Brüder ausgenommen gut gelungen ' die von John Metcalfe (Durutti Column, was vielleicht den Indie-Einschlag der Auswahl erklärt) arrangierte und von Bob Ezrin im legendären Air Lyndhurst Studio produzierte Einspielung zeigt, dass es sich immer noch lohnt, auf ein neues Album von Gabriel zu warten. Keine Spur von der komplexen Überproduktion, mit der er bei Up brillierte, sondern eher die karg-wilde Innerlichkeit, die 2002 vielleicht «The Drop» bereits vorwegnahm.

Der Kunstgriff von Scratch my back ist, dass das Album zugleich enormen Pathos, enorme Ruhe hat ' und doch zugleich eine fast nicht bündelbare Energie, einen ständig aufziehenden, aber nie ausbrechenden Sturm, das Gefühl selbst in den ruhigsten Tönen, dass unter der stillen Wasseroberfläche wilde Strömungen fließen, die alles andere als harmlos sind. The Boy in the Bubble, im Original ein fröhlich wippender Gumboot-inspirierte-Song, kriegt hier die düster leuchtende Atmosphäre, die der Song seit jeher verdient und die dem Text eine ganz andere Dimension entlockt (wie übrigens auch bei Heroes ' es ist interessant, wie die ausgebremste, depressive Stimmung den Kontext eines Textes völlig verändern, kippen kann und dem positivsten Text eine bittere Ironie entlockt). My Body is a Cage von dem Neon-Bible-Album von Arcade Fire ist schon im Original ein staubiger Gospel, hier aber eine theatralische Inszenierung, eine Reise in die Tiefe des seelischen Marianengrabens, wenn Gabriel etwa in der Mitte seiner Fassung alle Sicherungen herausdreht und ein Orchester entfesselt, dass an A Day in the Life von den Beatles erinnert, eine sich emporschraubende Kakophonie, die schließlich in schwärzester Stille mündet. Manche Tracke, wie Listening Wind von den Talking Heads, bleiben nahezu erkennbar, andere, wie Street Spirit, sind eigentlich im Original schon bedächtig und ruhig, werden in Gabriels Version aber durch scheinbar minimale Eingriffe völlig verändert. Gabriel covert nicht, er macht sich Lieder zu eigen, er dekonstruiert, remontiert, ändert Logiken und Harmonien, bis am Ende Fassungen entstehen, die originär Peter Gabriel sein könnten, denen man ihren Ursprung kaum mehr anerkennt. Gabriel gelingt ein bewundernswertes Mimikri, das nicht das Subjekt verwandelt, sondern die Umwelt ' er taucht in die Musik an und anstatt sich selbst zu verwandeln, verwandelt er das Ursprungsmaterial so grundsätzlich wie es selten bei Coverversionen vorzufinden ist ' und bleibt dabei doch stets respektvoll auf Distanz, interessiert, ironisch, ganz dabei und doch bei sich.

Es ist fast undenkbar, dass endlich ein Popmusiker die Brücke zur Klassik schlägt und dabei all die Geschmacklosigkeiten, die Klischees, die Übertreibungen, beiseite lässt und sich mit seiner Stimme souverän in das Orchester einfügt, ohne sich jemals dominieren zu lassen. Scratch My Back zeigt Gabriel immer noch als Innovator, immer noch als Perfektionist, der vom elektronischen Progpopper zum grandiosen Altmeister jenseits aller Kategorien gewachsen ist, zu einem der eigensten und eigenartigsten Musiker, die wir haben und der sich selten so von seiner introspektiven und dunklen Seite zeigt wie hier. Es ist eine weite Reise von den wirschen Cabaret-Klängen von Excuse me, den Numanesquen Klängen von Games Without Frontiers oder dem affirmativen Pop von Sledgehammer zu der kraftvollen dunklen Energie, die dieses Album mit fast jedem Track ausstrahlt. Wo andere Musiker nach 40jähriger Karriere in Selbstzitat und Unbedeutsamkeit verfallen und sich mit Alben abgeben, die nur noch als Ausrede für die nächste Stadiontour dienen (bestenfalls), liefert der große englische Exzentriker hier einen Meilenstein ab, der eine neue Ader seiner Musik so pur wie selten zuvor bloßlegt und preisgibt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen











Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Peter Gabriel: Scratch My Back: Special Edition?! 0 27.12.2011
Alle Diskussionen  
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten

Legen Sie Ihre eigene Lieblingsliste an

Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:





Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar